Montag, 17. Juli 2017

Chocolate Chip Cookies - mal ganz anders

Du magst Kekse auch so gerne wie ich, freust Dich ab und an aber auch mal über eine "gesundere" Alternative, die trotzdem schmeckt? Dann versuch es doch einmal mit diesen hier. Wenn Du wissen möchtest, wie man einzelne Zutaten noch verändern kann, dann schau bei Carrots for Claire, ich mache sie eigentlich immer folgendermaßen:



Zutaten
  • 70 g weisses Mandelmus
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 6 EL Milch
  • 50 g Teffmehl
  • 1 Ei
  • gemahlene Bourbon-Vanille
  • Salz
  • 2 EL Zartbitter-Schokoladentropfen
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das Mandelmus im Glas gut durchrühren, 70 g abwiegen und mit dem Ei und dem Kokosblütenzucker verrühren. Teffmehl, Milch, Vanille, Salz und Schokotropfen zufügen und unterrühren. Mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca 8 Minuten im Backofen backen. Schon fertig!

Quelle: Carrots for Claire

Sonntag, 18. Juni 2017

Haselnuss-Drink aka Nussmilch

Immer mehr Menschen kehren der Kuhmilch gezwungenermaßen oder freiwillig ganz oder zumindest teilweise den Rücken - da muss also etwas dran sein, an den pflanzlichen Alternativen. In unregelmäßigen Abständen wanderten daher Sojamilch, Cashewmilch, Mandelmilch oder auch Macadamiamilch in meinen Einkaufskorb. Aber ich muss Dir sagen: nicht ein einziges dieser Produkte hat mich so überzeugt, dass ich dauerhaft umsteigen würde.

Ganz anders sieht es mit den Versuchen aus, pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch selbst herzustellen. Den Anfang machten Mandel- und Cashewmilch, die schmecken um Meilen besser als die Kaufprodukte. Aber mein absoluter Favorit ist die Haselnussmilch. Die ist mir fast zu schade fürs Müsli, die trinke ich am liebsten pur. ... dabei ist sie "DIY" durch und durch. Der Haselnussstrauch hat sich vor Jahren selbst gesetzt, die Nüsse wurden im letzten Herbst selbst gesammelt, dann geknackt, geschreddert und die "Milch" durch ein Tuch gefiltert. Ökologischer geht es nicht.


Zutaten

  • 200 g Haselnüsse
  • 1 l Wasser + Wasser zum Einweichen
Die Nüsse über Nacht in ausreichend Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Nüsse über einem Sieb abschütten. Die Nüsse mit 1 l Wasser in einem Hochleistungsmixer mixen. Ggf. in zwei Portionen, da sie ca. 2 Minuten auf hoher Stufe gemixt werden müssen, damit die Nüsse sehr klein geschreddert werden. Das Ganze dann in 3 Teilen durch ein Passiertuch oder einen Nussmilchbeutel abseien und den "Trester" ausdrücken. 


Dienstag, 21. März 2017

Hummus mit Granatapfel

Hummus esse ich für mein Leben gerne. Beim letzten Besuch im Bergischen Land gab es dieses Hummus, das ganz ohne Tahin auskommt und dennoch so lecker war, das ich mich hätte reinsetzen können. Ein Fladenbrot dazu - womöglich noch selbst gebacken - mehr braucht es nicht.



Zutaten

  • 400 g Kichererbsen
  • etwas Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauch
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 2 - 3 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Schwarzkümmel
  • 1/2 Granatapfel
  • klein geschnittene Lauchzwiebeln (d: ohne)
  • etwas Sumach

Kichererbsen über Nacht in einer Schüssel mit Wasser bedeckt einweichen. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, abspülen und im leicht gesalzenen Wasser ca. 1 Stunde weich kochen. Abgießen und abtropfen lassen, dabei das Einweichwasser auffangen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und in einer Pfanne im Butterschmalz anschwitzen, Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprikapulver und Fenchelsamen zugeben und kurz anrösten. Zwiebel-Knoblauch-Gewürz-Mix mit den Kichererbsen in einen Mixer geben und fein pürieren. Olivenöl langsam zugießen, Püree salzen und ggf. etwas von der Kochflüssigkeit der Kichererbsen zugeben. Granatapfel entkernen und die Kerne über das Hummus geben. Mit Schwarzkümmel, klein geschnittenen Lauchzwiebeln und etwas Sumach betreuen.

Quelle: Muttern

Samstag, 18. Februar 2017

Hirse-Frühstück

Mein Lieblingsfrühstück, auf das ich mich schon am Vorabend freue und das ich so manchem Brötchen vorziehe, das zeige ich Euch heute. Anfangs noch mit Quinoa zubereitet, mag ich heute Hirse eindeutig lieber in meinem Frühstück. Zumal man Hirse auch aus Deutschland oder Österreich erhalten kann und sie nicht - wie Quinoa - von der anderen Seite der Erde hierher transportiert werden muss. Das Hirse-Frühstück bringt mich gut durch den Vormittag bis weit über die Mittagszeit.



Zutaten für zwei Portionen
  • 50 g Hirse
  • 100 ml Wasser
  • 50 ml Milch + etwas mehr
  • 6 - 7 Mandeln, gehackt
  • 1 EL Leinsamen, geschrotet
  • 1 EL Weizenkleie
  • 1 EL Chia-Samen
  • 1 EL Mandelmus
  • etwas Zimt
  • Obst: z.Zt - Birne/Apfel/Orange + Banane

Die Hirse weiche ich über Nacht in Wasser ein - ob man das wirklich muss: keine Ahnung. Am nächsten Morgen gieße ich sie über einem Sieb ab, koche sie mit Wasser und Milch kurz auf und lasse sie 5 Minuten auf kleinster Flamme simmern. Dann rühre ich das Mandelmus ein, schließe den Deckel und lasse sie ruhen, bis ich wieder aus dem Badezimmer komme. Leinsamen und Co. habe ich schon am Abend vorher zusammengemischt, so dass ich dann nur noch das Obst schnippeln, alles in eine Schüssel geben und ein wenig Milch drüber gießen muss.

Montag, 2. Januar 2017

Tarte mit Champignons, Camembert und Walnüssen

Die Jahreswende 2016/2017 haben wir mit einer Party begrüßt. Zu viert haben wir viele Freunde mit Kind und Kegel eingeladen. Insgesamt ca. 140 Personen sind zusammen gekommen, um bei Sekt, selbstgebrautem Bier, bester Tanzmusik vom DJ und einem selbstgemachten Buffet zu feiern, zu essen und zu tanzen.

Kurz vor 0 Uhr stieg eine kleine Gruppe von ca. 20 Personen dann auf den benachbarten Kirchturm  - bis ganz oben! Und von dort hatte man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die angrenzenden Kommunen mit all dem Feuerwerk - denn der Kirchturm unseres Stadtteils soll gleichzeitig der höchste Punkt der Stadt sein. Der Kirchturm ist Heimat von Maria-Magdalena, Jakobus, Severin und einigen mehr. Ab 0 Uhr begann dann Maria, die größte Glocke, zu schlagen .... und der ganze Kirchturm schien zu wackeln.

Neben Currywurst, Mulligatawny- und Gulaschsuppe, sorgten Hot Dogs, Toast Hawaii und unzählige Salate, Tartes, Desserts und Kuchen dafür, dass wir in jener Nacht eine gute Grundlage für die Getränke hatten. Diese Tarte mit Champignons, Camembert und Walnüssen zeige ich Euch stellvertretend.


Zutaten für den Teig (reicht dann für 2 Tartes)
  • 400 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 1 Ei
  • je 1 Prise Salz und Zucker
  • bis zu 1 Gläschen Wasser

und für die Füllung
  • 250 g Champignons, geputzt und in feine Schneiben geschnitten
  • 2 EL glatte Petersilie, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 200 g reifer Camembert, in Scheiben geschnitten
  • 1 Ei
  • 80 g Sahne
  • 50 g Crème fraiche
  • 25 g Walnüsse, gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Teigzutaten rasch zu einem homogenen Teig verkneten, zu einer Kugel formen und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. Die Teigkugel halbieren, eine Hälfte ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden, die andere Hälfte anderweitig verwenden.

Champignons in einem EL Olivenöl 2 Minuten anbräunen, Knoblauch und Petersilie zufügen und eine weitere Minute dünsten. Champignons bei Seite stellen, zuvor salzen und pfeffern. Das Ei verquirlen, Sahne und Crème fraiche unterschlagen sowie ebenfalls salzen und pfeffern. Champignons auf dem Tarteboden verteilen, die Ei-Sahne-Mischung darüber geben und die Camembertscheiben nebeneinander auf die Champignons legen. Walnüsse drüber streuen und mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Die Tarte im 220°C heißen Ofen bei Umluft 10 Minuten backen, dann die Hitze auf ca. 190°C reduzieren und weitere 20 Minuten backen.

Quelle: reisehappen.de