Freitag, 23. Januar 2015

Apfelstrudel

Aus einem relativ alten Buch, das sogar noch einen Aufkleber mit DM-Preis trägt, stammt dieses Rezept für einen Apfelstrudel, der noch warm mit einer Kugel Eis jedes noch so triste kalte Januarwetter vergessen läßt.



Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Öl
  • 2 EL Butter
  • 50 g Paniermehl
  • 125 g Zucker
  • 1 kg Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 100 g Korinthen
  • Schaler einer halben Bio-Zitrone
  • Butter und Puderzucker

250 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, Salz und 2 EL Öl zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und eine halbe Stunde unter einer vorgewärmten Schüssel ruhen lassen.

Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, Paniermehl darin rösten und mit Zucker bestreuen. Äpfel schälen, vierteln und ohne Kerngehäuse (logisch!) in dünne Scheiben schneiden.

Ein Küchentuch ausbreiten, mit Mehl bestäuben und den Teig darauf 1/2 cm dick ausrollen. Mit den Händen vorsichtig von der Mitte her nah allen Seiten dünn ausziehen. Die Paniermehlmischung auf dem sehr dünnen Teig verteilen, Äpfel, Zimt, Mandeln, Korinthen und Zitronenschale darauf verteilen. Den Strudel mit Hilfe des Tuchs von der längeren Seite her aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit restlicher geschmolzener Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Apfelstrudel nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Martina Blank, Äpfel

Samstag, 17. Januar 2015

Rosmarin-Schinken-Krapfen

Der Liebste hat bald wieder Geburtstag. Neben der Frage "was schenke ich ihm?" steht auch noch "möchte er wohl feiern?" und "was gibt's dann wohl zu Essen?" im Raum. Hier schon mal ein paar gut vorzubereitende Krapfen. ...und wenn er dann doch nicht feiern möchte: macht nix - die eß ich auch alle alleine bei einem Gläschen Prosecco!



Zutaten für ca. 30 Stück

  • 60 g roher Schinken
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 150 g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 EL geriebener Parmesan
Schinken (millimeter-)fein würfeln und die gewaschenen Rosmarinnadeln fein hacken. In einem Topf 250 ml Wasser mit der Butter aufkochen, Salz hinzufügen und Mehl zugeben. Mit einem Holzlöffel bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten rühren, bis sich ein Teigkloß gebildet hat und vom Topfboden löst. Den Kloß in eine Rührschüssel umfüllen und rührenderweise nach und nach die Eier zugeben. Es sollte ein glänzender Teig entstehen. Schinken, Rosmarin und Parmesan unterrühren.

Teig in einen Spritzbeutel füllen, kleine Häufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Im auf 200°C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze backen. 


Sie lassen sich übrigens auch sehr gut einfrieren.

Quelle: Margit Proebst, Fingerfood

Montag, 12. Januar 2015

Rote Bete Carpaccio

Kürzlich bekam ich ein Gläschen Aprikosensenf und ein Fläschchen Essig mit dem schönen Namen "Acetum Pomposa" geschenkt, mitsamt Rezept für ein Rote Beete Carpaccio.


Zutaten

  • 500 g frische Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL Acetum Pomposa
  • 1 TL Aprikosensenf
  • einige Zweige frischer Thymian
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Rote Bete weich kochen, danach kann man problemlos die Schale entfernen. Beten in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller verteilen. Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz und Aprikosensenf cremig aufschlagen und über die Beten träufeln. Thymian waschen, Blättchen abzupfen und darüber verteilen.

Quelle: Doktorenhof

Sonntag, 11. Januar 2015

Schokoladen-Nuss/Mandel-Kuchen

Was tun mit all den übrig gebliebenen Weihnachtsmännern vom letzen Monat? Die Erfahrung zeigt: stehen sie erst einmal im Schrank, dann geraten sie schnell in Vergessenheit - dauerhaft! Einen habe ich heute schon mal zu Kuchen verarbeitet:


Zutaten für eine Kastenform von 20 cm Länge
  • 100 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 60 g Mehl
  • 100 g geriebene Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 3 Eier, getrennt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Nelkenpulver
Butter und Zucker mit den nacheinander zugegebenen Eigelben sehr lange in der Küchenmaschine rühren lassen, bis die Masse sehr fluffig ist. Mehl, Nüsse/Mandeln, Schokolade, Zimt, Back- und Nelkenpulver unterheben sowie auch den steif geschlagenen Eischnee. Teig in eine gebutterte und mit  Semmelbröseln ausgestreute Kastenform geben und ca xx Minuten bei 180°C backen, Backofen ausschalten und den Kuchen noch 10 Minuten darin ruhen lassen.

Quelle: chili und ciabatta

Samstag, 10. Januar 2015

Waffeln - mal anders: ohne Industriezucker und Butter

jaaa, da staunt Ihr! Diese Waffeln kommen ganz ohne Industriezucker und Butter aus - und schmecken trotzdem. Unermessliche Mengen wurden den Tests zweier Schwestern und ihrer Freundinnen unterzogen. Ihr Urteil: Die Waffeln stehen den 0815-Varianten in nichts nach.



Zutaten

  • 220 g Mehl (halb Dinkelvollkorn, halb Dinkelmehl Typ 630)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 85 g Datteln (eingeweichte, frische oder eingeweichte getrocknete)
  • 60 g natives Kokosöl
  • 30 g Mandelmus
  • 300 ml Milch (oder Mandelmilch)
  • 3 Eier
  • Sonnenblumenöl zum Fetten des Waffeleisens

Trockene Zutaten mischen. Die Datteln mit dem geschmolzenen Kokosfett, Mandelmus und der Milch pürieren und mit den Eiern zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit der Küchenmaschine verquirlen. Die Waffeln im Waffeleisen auf mittlerer Stufe ausbacken.

 carrotsforclaire.com (hier findet Ihr auch noch zahlreiche Varianten)