Sonntag, 26. Juli 2015

Saatenbrot mit Amaranth und Polenta

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Rezept für Gebäck mit Vollkornanteil, das nicht viel Zeit in der Umsetzung beansprucht, optisch was her macht und auch noch ein paar Ausschlusskriterien erfüllt. Da bin ich nicht wirklich weiter gekommen - gefunden habe ich jedoch ein Brotrezept, das dringend umgesetzt werden musste. Lieber aber erst einmal die Hälfte des Rezepts - auch im Hinblick auf ein fehlendes zweites großes Gärkörbchen.




Zutaten für ein Brot
Sauerteig
  • 100 g Mehl, 550er
  • 70 g lauwarmes Wasser
  • 25 g Anstellgut
Brühstück
  • 25 g Mohn
  • 50 g Amaranth
  • 50 g Polenta
  • 250 g lauwarmes Wasser
Hauptteig
  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 450 g Mehl, 550er
  • 50 g Weizenvollkornmehl (Emmervollkornmehl)
  • 325 g lauwarmes Wasser
  • 5 g Hefe
  • 12 g Salz
Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und ca. 10 Stunden bei 25°C gehen lassen. Leinsamen, Sesam und Mohn in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann zusammen mit Polenta und Amaranth mit kochendem Wasser überbrühen und über Nacht quellen lassen.

Am Backtag alle Zutaten für den Teig verkneten und an einem warmen Ort 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Nun den Teig von allen Seiten zur Mitte hin falten und erneut 30 Minuten ruhen lassen. Teig nochmals falten, 30 Minuten ruhen lassen, nochmals falten und dann 60 Minuten Ruhe gönnen. Danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem runden Brot formen, mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben und 1 Stunde gehen lassen. Der Teig ist relativ weich, aber seitdem ich das Gärkörbchen mit einem Leinentuch auskleide und dieses gut mit Reismehl ausstreue, klebt auch kein Teig mehr im Körbchen fest.

Das Brot dann stürzen, zwei Mal einschneiden, mit Schwaden in den 250°C heißen Ofen geben und ca. 40 Minuten backen.

Quelle: Hefe und mehr

Dienstag, 21. Juli 2015

Mangoldtarte

Habe ich Euch schon erzählt, dass der Liebste mir ein Hochbeet gebaut hat? Ganze 4,50 Meter breit ist es und sah im Frühjahr noch so aus:


Mittlerweile haben wir schon 3 Kohlrabi, diverse Salate, 10 Rote Bete, 3 Brokkoli, verschiedene Zwiebeln, jede Menge Kartoffeln, 2 Blumenkohl und eine wahre Flut an Mangold geerntet. Micha scheint geahnt zu haben, dass ich gar nicht recht weiß, wohin mit dem ganzen Mangold, denn sehr gelegen kam mir vor einigen Tagen ihre coca de verdura. Obwohl mein Teig ein anderer ist und eine Paprika auch nicht vorrätig war, blieb von der Tarte nichts übrig. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sie ohne zusätzliches Ei oder gar Sahne für eine Füllung auskommt. Wir haben sie mittlerweile schon einige Male zubereitet, weil sie uns so gut schmeckt - und wir ja soooo viel Mangold haben ;-)



Zutaten
für den Teig:
  • 150 g Dinkelmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Ei
  • 1-2 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Salz
für die Füllung:
  • 500 g Mangold
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Harissa
  • 1 rote Paprika (d: ohne)
  • 1 Prise Zucker
  • 3 reife große Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
Die Teigzutaten rasch zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie gewickelt für 30 Minuten kalt stellen. Den Mangold waschen, die Stiele in feine Stücke und das Grün in feine Streifen schneiden. Das Weiße von der Frühlingszwiebel fein würfeln, das Grüne in dünne Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken. Die Tomaten in Scheiben schneiden und wer hat, auch noch die Paprika fein würfeln.

In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebelwürfel mit den Mangoldstielen und der Paprika dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Knoblauch zugeben und mit dünsten. Mangoldgrün mit der Brühe zugeben und zusammenfallen lassen. Salzen, pfeffern sowie Paprika, Zucker und Harissa unterheben. Das Gemüse etwas abkühlen lassen.

Den Teig ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden, mehrmals mit einer Gabel einstechen und wieder im Kühlschrank kühl stellen.

Backofen auf 180°C Umluft mit Unterhitze vorheizen. Mangold auf dem Tarteboden verteilen, Tomatenringe darauf legen, erneut pfeffern, mit etwas Olivenöl beträufeln und die Tarte für ca. 30 Minuten im Ofen backen. Wenn sie fertig ist, das Grün der Frühlingszwiebeln darüber streuen.

Quelle: grain de sel

Samstag, 11. Juli 2015

Kartoffelsalat mit grünen Bohnen und Sardinen

Schweden, da möchte ich seit Jahren einmal hin. Jedes Frühjahr, jeden Sommer und jeden Herbst fiel die Wahl bisher allerdings auf ein anderes Urlaubsziel. Aber dieses Jahr, da sollte Schweden das Ziel unserer Reise sein! Zwei Tage lang wurde gekramt, organisiert, gepackt, wurden noch benötigte Dinge gekauft - und das war nicht lustig bei über 35 Grad. Doch irgendwann war alles im Auto verstaut.
...einzig: eingestiegen und losgefahren sind wir nicht! Gerade rechtzeitig haben wir uns noch eingestanden, dass es in unserem Garten bei diesem herrlichen Sommerwetter viel zu schön ist, um irgendwo anders hin zu fahren - und da waren wir uns sogar mit den Kindern einig.

@Schweden: vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr...



Zutaten für 2 Personen
  • 250 g kleine Kartoffeln
  • 100 g geputzte grüne Bohnen
  • 60 g Sardinenfilets in Olivenöl (Dose)
  • etwas Zitronensaft
  • Olivenöl, Salz, schwarzer Pfeffer
Kartoffeln in zwei bis drei Stücke schneiden und in Salzwasser in 6 - 10 Minuten weich köcheln. Die Bohnen in 3-4 cm lange Stücke schneiden und in den letzten 5 Minuten zu den Kartoffeln geben, so dass sie noch etwas Biss haben. Kartoffeln und Bohnen abgießen und abkühlen lassen. Sardinen inklusive Öl in eine große Schüssel geben und grob zerdrücken. Die abgekühlten Kartoffeln und Bohnen gut untermischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl abschmecken.

Wer möchte, kann auch noch schwarze Oliven oder ein hart gekochtes Ei unter den Salat mischen.

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall, Drei gute Dinge

Sonntag, 28. Juni 2015

Bäcker Süpke Kruste

Man sollte sich das Rezept schon einmal richtig durchlesen BEVOR man damit beginnt, ein Brot nach zu backen und nicht einfach einzelne Abschnitte lesen, während man die einzelnen Schritte zeitgleich befolgt. Vor allem empfiehlt es sich, die in roter Schrift vorangestellten Hinweise zu beachten!!! Hätte ich dies gemacht, dann hätte ich nicht 170 g Buttermilch in den Teig gegeben und erst während des Knetvorganges gemerkt, dass eigentlich nur 70 g Buttermilch ins Brot gehören.
Und obwohl ich schon mit einem mittleren Desaster gerechnet habe, ist ein wunderschönes leckeres Brot aus dem Ofen gekommen. Beim nächsten Mal geb ich wieder 170 g Buttermilch hinein!




Zutaten
Vorteig
  • 150 g Weizenmehl, 1050er
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • 1 g Hefe

Sauerteig
  • 250 g Roggenmehl, 1150er
  • 230 g lauwarmes Wasser
  • 20 g Anstellgut

Brühstück
  • 75 g Roggenschrot
  • 150 g Wasser, 70 - 90°C

Brotteig
  • Vorteig
  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 300 g Roggenmehl, 1150er
  • 170 g Buttermilch
  • 5 g Hefe
  • 15 g Salz

Stehzeiten
Vorteig: ca. 12 - 16 Stunden bei Raumtemperatur
Sauerteig: ca. 15 - 18 Stunden bei Raumtemperatur
Brühstück: ca. 2 Stunden

Am Backtag den Vorteig, den Sauerteig und das Brühstück mit allen anderen Zutaten in ca. 5 Minuten zu einem Teig verkneten und 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Den Teig dann rund wirken und ins bemehlte Garkörbchen legen. Ich habe hier noch ein wenig Weizenmehl zugegeben, damit es überhaupt zu wirken war, da ich ja zu viel Buttermilch zugegeben hatte. Das Brot ca. 45 - 60 Minuten zur Gare stellen und bei 250°C mit fallender Hitze bis 180°C in etwa 60 Minuten mit Schwaden abbacken.

Quelle: Deichrunner's Küche

Montag, 1. Juni 2015

Bulgur mit Spinatpesto und karamellisierten Tomaten

Mein absolutes Lieblingsessen in diesem Jahr ist bisher dieser Bulgur mit Spinatpesto. Hat man das Spinatpesto bereits auf Vorrat zubereitet, steht man auch nicht mehr ewig in der Küche.


Zutaten

  • Bulgur für 2 Personen
  • 100 g frischer, junger Spinat
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 30 g Pinienkerne
  • 30 g Parmesan
  • 100 ml Olivenöl + etwas mehr
  • 250 g Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • etwas braunen Zucker
  • Balsamico-Creme

Für das Spinatpesto die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten, Parmesan fein reiben und Knoblauch hacken. Pinienkerne, Parmesan und Knoblauch mit dem gewaschenen und abgetropften Spinat fein pürieren, salzen, pfeffern und so viel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Bulgur nach Anleitung zubereiten. Die Tomaten mit etwas Olivenöl in eine heiße Pfanne geben, mit Zucker bestäuben und karamellisieren lassen, salzen und pfeffern. Den Bulgur mit dem Pesto mischen, die Tomaten und schließlich die Balsamico-Creme darüber geben.

Quelle: Penne im Topf

Samstag, 25. April 2015

Kleine Gemüsequiches

Das darf ich echt keinem erzählen: 
Die Nachbarschaft wurde in letzter Zeit ab und an von Einbrechern heimgesucht. Da habe ich vorsichtshalber meine Kamera im Haus versteckt, als wir übers Wochenende weg fuhren. Nicht, dass sie von herausragendem Wert wäre, die Mehrheit von Euch hat da sicher ganz andere Werte zur Hand - aber ich hänge halt an ihr. Gesagt getan, das Wochenende kam und ging (natürlich) ohne nennenswerten Fremdbesuch vorüber. Und als ich dann diese Gemüsequiches fotografieren wollte, da ..... tja, da fragte ich mich, wo denn eigentlich der Aufenthaltsort der Kamera ist. Ach klar, hatte ich ja versteckt.... aber wo?!??!
Nun ist schon eine Woche rum .... und ich habe sie immer noch nicht gefunden. Und ganz ehrlich: Ich weiß auch nicht, wo ich noch suchen soll. .....


Zutaten für 12 Stück

  • 270 g Blätterteig
  • 2 Möhren
  • 300 g Brokkoli
  • 4 Kirschtomaten
  • 125 g Sahne
  • 100 g Crème fraiche
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 TL Senf
  • etwas Zitronenschale
  • 50 g geriebener Bergkäse

Gemüse putzen, Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, Brokkoli in Röschen teilen und Tomaten halbieren. Brokkoli und Möhren in kochendem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Sahne mit Crème fraiche und Eigelben verrühren, mit Salz, Pfeffer, Muskat, Senf und Zitronenschale würzen.

Aus dem Blätterteig mit einem Glas Kreise aus"schneiden" und mit diesen die gefetteten Mulden eines Muffinblechs auskleiden. Gemüse auf dem Teig verteilen, Eier-Sahne darüber gießen und den geriebenen Bergkäse darauf verteilen. Im 180°C heißen Ofen ca. 25 Minuten backen.

Quelle: unbekannt

Dienstag, 31. März 2015

Brot mit Reismehl

Vor ein paar Monaten Vor einigen Monaten habe ich eine Packung Reismehl gekauft, weil ich unbedingt Kekse aus dem Kochbuch der RoseBakery backen wollte. Die Zeit verging und die Packung Reismehl wanderte immer weiter in die hintere Ecke des Küchenschranks und damit ihrem Verfallsdatum entgegen. Die Kekse habe ich immer noch nicht gebacken - wohl habe ich aber die Packung Reismehl wieder hervorgekramt und sie einer anderen Verwendung zugeführt - dem Brot backen. Nun ist das Reismehl fast aufgebraucht - ich glaube, es lohnt sich glatt, nochmals in eine neue Packung Reismehl zu investieren.



Zutaten
- für den fermentierten Teig
  • 100 g Weizenmehl, 812er
  • 65 g Wasser
  • 3 g frische Hefe
  • 2 g Salz

- für die Vormischung
  • 270 g kochendes Wasser
  • 90 g Reismehl

- für den Hauptteig
  • 410 g Weizenmehl, 812
  • 200 g Wasser
  • 360 g der Vormischung
  • 15 g frische Hefe
  • 115 g des fermentierten Teig (nicht die Gesamtmenge!)
  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 16 g Salz
Alle Zutaten für den fermentierten Teig zu einem glatten Teig verkneten, diesen für 1-2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen und dann bis zu 48 Stunden in den Kühlschrank stellen (vor der Verwendung auf Raumtemperatur kommen lassen).

Für die Vormischung das kochende Wasser zum Reismehl geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Mischung abkühlen lassen und im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren.

Am Backtag das Weizenmehl, die im Wasser aufgelöste Hefe, die Vormischung und den fermentierten Teig ca. 5 Minuten auf kleinster Stufe verkneten. Öl zugeben und auf zweiter Stufe ca. 5 Minuten weiter kneten lassen, dabei schließlich das Salz einrieseln lassen. Eine Schüssel leicht ölen, Teig hineingeben und 75-90 Minuten abgedeckt ruhen lassen, nach ca. 40 Minuten allerdings einmal falten.

Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, halbieren und beide Teiglinge locker rund formen und kurz abgedeckt entspannen lassen. Teiglinge jeweils zu ovalen Laiben formen, auf ein Backpapier setzen und 30 Minuten mit etwas Mehl besiebt ruhen lassen.

Die Teiglinge rautenförmig einschneiden (...das muss ich noch etwas üben) und mit Backpapier und Dampf in den 225°C heißen Ofen schieben. Nach 15 Minuten das Backpapier entfernen, den Dampf entweichen lassen und weitere 25 Minuten backen.

Quelle: Chili und Ciabatta

Montag, 23. März 2015

Salat mit geröstetem Blumenkohl, Kichererbsen und Feldsalat

Kein schönes Foto, aber dafür ein sehr sehr leckerer Salat - auf die inneren Werte kommt es schließlich an. 


Zutaten für 2
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • etwas Chilipulver
  • 150 g gekochte Kichererbsen
  • ein paar Haselnüsse
  • 6 getrocknete Datteln, in Scheiben geschnitten
  • 80 g Feldsalat oder junger Spinat
  • 1 EL Tahini
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und etwas Wasser
In einer Schüssel die Gewürze mit dem Öl gut verrühren, den gewaschenen Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und im Öl wenden. Den Blumenkohl auf ein Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 20 Minuten goldbraun garen. Den Blumenkohl aus dem Offen nehmen und abkühlen lassen. Die Haselnüsse bei 170°C ca 10 Minuten rösten, auf ein Tuch geben und damit die braune Schale abrubbeln. Aus Tahini, Zitronensaft, Honig, Öl, Pfeffer und Salz ein Dressing verrühren, ggf noch etwas Wasser zugeben. Salat, Nüsse, Datteln, Kichererbsen und Blumenkohl mischen, Dressing darüber geben und gut verrühren.

Quelle: foto e fornelli

Montag, 2. März 2015

Linsen-Trauben-Salat

Dieses Foto schlummert schon eine Weile in meinen Entwürfen. Heute darf es endlich ans Tageslicht, damit ich diesen Linsensalat auch bestimmt wieder einplane, wenn es regionale Trauben gibt:


Zutaten
  • 200 g Belugalinsen oder Puy-Linsen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer
  • 200 g kernlose Trauben
  • 1 Bund Koriander
  • 3 EL Rosinen
  • 1 EL Honig
  • Olivenöl, Sherryessig, Salz, Pfeffer
  • etwas frischer Thymian

Die Linsen mit dem Thymian in Salzwasser bissfest garen, abgießen und abkühlen lassen. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Ingwer schälen und fein hacken. Die Zwiebelringe in 2 EL Olivenöl anschwitzen, Ingwer und Honig zugeben, salzen und pfeffern und etwa 5 Minuten karamellisieren lassen.
Die gewaschenen Trauben ggf. halbieren, Koriander waschen, trocken schütteln und grob hacken. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren und mit den anderen Zutaten mischen.

Quelle: foto e fornelli

Sonntag, 1. März 2015

Schneebrötchen

Phasenweise backen wir am Wochenende unsere Frühstücksbrötchen selber. Dabei haben sich diese Schneebrötchen vom Plötz in der Praxis sehr bewährt. Sie erinnern von der Konsistenz etwas an Ciabatta, sind morgens ohne viel zeitlichen Aufwand zu backen und schmecken uns sehr gut.



Zutaten für 4 größere oder 6 kleinere Brötchen

  • 290 g Weizenmehl, 550er
  • 200 g Wasser
  • 6 g Salz
  • 1,5 g frische Hefe
  • 15 g Olivenöl

Am Abend vorher alle Zutaten bis auf das Öl mischen, 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 3 Minuten auf zweiter Stufe kneten, Öl zugeben und weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Für eine Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dabei alle 20 Minuten einmal falten.
Den Teig dann für ca. 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte 4 Teiglinge abstechen. Diese nun etwas bemehlen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech vorsichtig in Form schieben. Mit Dampf bei 240°C ca. 20 Minuten backen.

Quelle: plötzblog.de

Samstag, 28. Februar 2015

Bratkartoffel-Tarte

Letzte Woche haben wir einen 74sten Geburtstag gefeiert, dazu gab es neben diverser köstlicher Fingerfood und mehreren Kuchen auch diese Tarte.


Zutaten für den Teig
  • 250 g Mahl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 1/2 Pck Trockenhefe
  • 125 ml Wasser

Zutaten für den Belag
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 2 rote Zwiebeln
  • 200 g durchwachsenen Speck
  • 1 EL körniger Senf
  • 200 ml saure Sahne
  • 100 ml Sahne
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Bund Schnittlauch
Lauwarmes Wasser mit Trockenhefe und Honig verquirlen und ein paar Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl und Salz zugeben und zu einem homogenen Teig verkneten. Abgedeckt ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Die geschälten Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln und die Zwiebeln würfeln. Die Schwarte vom Speck schneiden und in einer Pfanne auslassen, Speck fein würfeln. Zwiebeln, Kartoffeln und Speck in die Pfanne geben und 10 Minuten anbraten, salzen und pfeffern.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen, eine gefettete Tarteform damit auskleiden und den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft. Den Senf auf den Teigboden streichen und die Kartoffelmischung darauf verteilen. Sahne, saurer Sahne, Eier, Gewürze und in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch zu einem Guss verquirlen und über die Kartoffeln gießen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Tarte ca. 45 Minuten backen.

Quelle: KuLa

Freitag, 20. Februar 2015

Schnelles Ciabatta

Von diesem Ciabatta machst Du am besten direkt zwei Stück, denn nach nicht mal einem Abend mit der Familie ist auch schon nix mehr davon übrig.



Zutaten
  • 400 g Mehl, 550er
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Meersalz
  • 1/4 TL Trockenhefe
  • Mehl zum Bearbeiten
Mehl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben, nach und nach das Wasser zugeben und alles kurz mit einem Holzlöffel verkneten. Es entsteht ein sehr weicher Teig. Diesen in eine geölte Schüssel geben, welche mit Frischhaltefolie abgedeckt wird (damit der Teig nicht austrocknet) und den Teig 12 - 18 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. 

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig darauf geben und mit einer Teigkarte einige Male von außen nach innen falten. Mit einem Küchentuch abgedeckt nochmals 2 Stunden ruhen lassen. Den Ofen mit einem Rost auf der untersten Schiene und einem (länglichen) Bräter mit Deckel auf 220°C vorheizen. Ist die Temperatur erreicht, den Bräter herausnehmen, Teig vorsichtig 
hineinlegen, Deckel schließen und in den Ofen schieben. Das Brot ca. 35 Minuten backen und dann nochmals weitere 10 Minuten ohne den Deckel.

Quelle: brigitte.de

Freitag, 23. Januar 2015

Apfelstrudel

Aus einem relativ alten Buch, das sogar noch einen Aufkleber mit DM-Preis trägt, stammt dieses Rezept für einen Apfelstrudel, der noch warm mit einer Kugel Eis jedes noch so triste kalte Januarwetter vergessen läßt.



Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Öl
  • 2 EL Butter
  • 50 g Paniermehl
  • 125 g Zucker
  • 1 kg Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 100 g Korinthen
  • Schaler einer halben Bio-Zitrone
  • Butter und Puderzucker

250 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, Salz und 2 EL Öl zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und eine halbe Stunde unter einer vorgewärmten Schüssel ruhen lassen.

Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, Paniermehl darin rösten und mit Zucker bestreuen. Äpfel schälen, vierteln und ohne Kerngehäuse (logisch!) in dünne Scheiben schneiden.

Ein Küchentuch ausbreiten, mit Mehl bestäuben und den Teig darauf 1/2 cm dick ausrollen. Mit den Händen vorsichtig von der Mitte her nah allen Seiten dünn ausziehen. Die Paniermehlmischung auf dem sehr dünnen Teig verteilen, Äpfel, Zimt, Mandeln, Korinthen und Zitronenschale darauf verteilen. Den Strudel mit Hilfe des Tuchs von der längeren Seite her aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit restlicher geschmolzener Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Apfelstrudel nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Martina Blank, Äpfel

Samstag, 17. Januar 2015

Rosmarin-Schinken-Krapfen

Der Liebste hat bald wieder Geburtstag. Neben der Frage "was schenke ich ihm?" steht auch noch "möchte er wohl feiern?" und "was gibt's dann wohl zu Essen?" im Raum. Hier schon mal ein paar gut vorzubereitende Krapfen. ...und wenn er dann doch nicht feiern möchte: macht nix - die eß ich auch alle alleine bei einem Gläschen Prosecco!



Zutaten für ca. 30 Stück

  • 60 g roher Schinken
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 150 g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 EL geriebener Parmesan
Schinken (millimeter-)fein würfeln und die gewaschenen Rosmarinnadeln fein hacken. In einem Topf 250 ml Wasser mit der Butter aufkochen, Salz hinzufügen und Mehl zugeben. Mit einem Holzlöffel bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten rühren, bis sich ein Teigkloß gebildet hat und vom Topfboden löst. Den Kloß in eine Rührschüssel umfüllen und rührenderweise nach und nach die Eier zugeben. Es sollte ein glänzender Teig entstehen. Schinken, Rosmarin und Parmesan unterrühren.

Teig in einen Spritzbeutel füllen, kleine Häufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Im auf 200°C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze backen. 


Sie lassen sich übrigens auch sehr gut einfrieren.

Quelle: Margit Proebst, Fingerfood

Montag, 12. Januar 2015

Rote Bete Carpaccio

Kürzlich bekam ich ein Gläschen Aprikosensenf und ein Fläschchen Essig mit dem schönen Namen "Acetum Pomposa" geschenkt, mitsamt Rezept für ein Rote Beete Carpaccio.


Zutaten

  • 500 g frische Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL Acetum Pomposa
  • 1 TL Aprikosensenf
  • einige Zweige frischer Thymian
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Rote Bete weich kochen, danach kann man problemlos die Schale entfernen. Beten in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller verteilen. Olivenöl, Essig, Pfeffer, Salz und Aprikosensenf cremig aufschlagen und über die Beten träufeln. Thymian waschen, Blättchen abzupfen und darüber verteilen.

Quelle: Doktorenhof

Sonntag, 11. Januar 2015

Schokoladen-Nuss/Mandel-Kuchen

Was tun mit all den übrig gebliebenen Weihnachtsmännern vom letzen Monat? Die Erfahrung zeigt: stehen sie erst einmal im Schrank, dann geraten sie schnell in Vergessenheit - dauerhaft! Einen habe ich heute schon mal zu Kuchen verarbeitet:


Zutaten für eine Kastenform von 20 cm Länge
  • 100 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 60 g Mehl
  • 100 g geriebene Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 3 Eier, getrennt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Nelkenpulver
Butter und Zucker mit den nacheinander zugegebenen Eigelben sehr lange in der Küchenmaschine rühren lassen, bis die Masse sehr fluffig ist. Mehl, Nüsse/Mandeln, Schokolade, Zimt, Back- und Nelkenpulver unterheben sowie auch den steif geschlagenen Eischnee. Teig in eine gebutterte und mit  Semmelbröseln ausgestreute Kastenform geben und ca xx Minuten bei 180°C backen, Backofen ausschalten und den Kuchen noch 10 Minuten darin ruhen lassen.

Quelle: chili und ciabatta

Samstag, 10. Januar 2015

Waffeln - mal anders: ohne Industriezucker und Butter

jaaa, da staunt Ihr! Diese Waffeln kommen ganz ohne Industriezucker und Butter aus - und schmecken trotzdem. Unermessliche Mengen wurden den Tests zweier Schwestern und ihrer Freundinnen unterzogen. Ihr Urteil: Die Waffeln stehen den 0815-Varianten in nichts nach.



Zutaten

  • 220 g Mehl (halb Dinkelvollkorn, halb Dinkelmehl Typ 630)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 85 g Datteln (eingeweichte, frische oder eingeweichte getrocknete)
  • 60 g natives Kokosöl
  • 30 g Mandelmus
  • 300 ml Milch (oder Mandelmilch)
  • 3 Eier
  • Sonnenblumenöl zum Fetten des Waffeleisens

Trockene Zutaten mischen. Die Datteln mit dem geschmolzenen Kokosfett, Mandelmus und der Milch pürieren und mit den Eiern zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit der Küchenmaschine verquirlen. Die Waffeln im Waffeleisen auf mittlerer Stufe ausbacken.

 carrotsforclaire.com (hier findet Ihr auch noch zahlreiche Varianten)