Sonntag, 28. September 2014

Toastbrot

Butter war der Anlass, es einmal mit einem Toastbrot zu versuchen. Aus einem Liter frischer Sahne hat die Kitchen Aid innerhalb weniger Minuten Butter hergestellt. Als "Abfallprodukt" entstanden so 500 ml Buttermilch. Da die keiner freiwillig trinken wollte, haben wir nach einer alternativen Verwendungsmöglichkeit gesucht und sie bei Chili und Ciabatta in Form eines Toastbrots gefunden.
...bald machen wir wieder Butter selbst!


Zutaten

  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 700 g Weizenmehl, 550er
  • 500 ml Buttermilch (Raumtemperatur)
  • 60 g weiche Butter
  • 14 g Salz
  • 25 g Zucker
  • und weiche Butter zum Form fetten und Bepinseln
Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, Zucker, Buttermilch und Hefewasser zugeben und auf kleinster Stufe 5 Minuten kneten, bis sich der Teig zu einer Kugel formt. Weiche Butter in Flöckchen zugeben, Salz einrieseln lassen und ca 8 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den weichen Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen. Nun den Teig einmal falten und weitere 60 Minuten gehen lassen.

Teig auf eine Arbeitsfläche geben, halbieren und jede Hälfte nochmals kurz durchkneten, zu einer Kugel formen und 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit 2 Kastenformen mit 24 cm Länge gut buttern.  Einen Kugel zu einem Rechteck auseinander drücken, das etwa der Breite der Kastenform entspricht. Das obere Drittel nach unten einschlagen, gut andrücken und erneut nach unten falten. Wieder fest andrücken, so dass man eine Rolle mit glatter Oberfläche vor sich hat. Diese mit der Naht nach unten in die Kastenform geben, gleichmäßig in die Form drücken und die Form in eine Plastiktüte stecken. Mit der zweiten Kugel entsprechend verfahren. Die Teige 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat.

Den Backofen auf 175°C vorheizen und die Brote nach der Gare für 35 Minuten in den Backofen schieben, herausnehmen, aus der Form stürzen und für weitere 20 Minuten ohne Form backen. Die Brote auf ein Rost stellen, die noch heiße Oberfläche mit Butter bepinseln und auskühlen lassen.

Quelle: chili und chiabatta

Samstag, 27. September 2014

Möhrenquiche mit Salbei

Heute gibt es eine schnelle einfache Tarte mit Kräutern aus dem Garten. Das Wochenende beginnt mit schönem Herbstwetter - das muss ausgenutzt werden.



Zutaten für den Teig für eine 26er Form
  • 125 g kalte Butter
  • 200 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 1 großes Ei
  • Salz
...für die Füllung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 10 Salbeiblätter
  • 500 g Möhren
  • 2 Eier
  • 200 g Creme fraiche
  • 150 ml Sahne 
  • 1 Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Öl
Die Teigzutaten zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen. Anschliessend den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auskleiden. Mit der Gabel mehrfach einstechen und den Boden im 175°C heißen Ofen für 12 Minuten blind backen.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen, raspeln/stifteln/in Scheiben hobeln und Knoblauch und Zwiebel fein würfeln. Salbeiblätter hacken. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln hineingeben und glasig dünsten. Möhren zugeben und ca. 5 Minuten mit dünsten. Zum Schluss den Salbei unterrühren. Eier, Creme fraiche und Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Pfanneninhalt auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und die Eiermischung darüber verteilen. Tarte in den Backofen geben und in ca. 50 Minuten fertig backen.

Quelle: küchenchaotin

Sonntag, 21. September 2014

Couscous-Salat mit Avocado, Feta und getrockneten Tomaten

Ganz klar - ich schwimme gerade auf der Couscous-Welle. In verschiedenen Varianten könnte ich ihn tagtäglich essen. Der Couscous-Salat von Nadine schmeckt auch noch sehr gut am zweiten Tag und eignet sich daher hervorragend zur Mitnahme ins Büro an langen Montagen.


Zutaten für 4
  • 250 g Couscous
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Avocado
  • 200 g Feta
  • eine Hand voll schwarze Oliven
  • 6 getrocknete Tomaten
  • einige getrocknete Cranberries
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian
  • 1 TL Ras el Hanout

Den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten, dabei jedoch das Tomatenmark ins kochende Wasser einrühren. Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Avocado und Tomaten fein würfeln, Oliven in Ringe schälen und alles mit dem gequollenen Couscous mischen. Restliche Zutaten zugeben, Feta zerkleinern und darüber streuen. Zum Schluss alles mit den Gewürzen abschmecken und etwas durchziehen lassen. Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur.

Quelle: dreierlei-liebelei

Freitag, 19. September 2014

Salat mit geröstetem Gemüse, Ziegenkäse und Feigen

Diesen Salat hatte ich eigentlich für den vergangenen Dienstag geplant, doch wider Erwarten gab es keine Feigen im Laden. Ich war zu spät dran, sie waren alle schon weg. Und so habe ich mich die ganze Woche auf Freitag gefreut, denn heute kam ein neuer Schwung Feigen im Bioladen an. Eine Sorte, die ein wesentlich helleres Fruchtfleisch hat, als die, die ich bisher kannte.



Zutaten für 2
  • ein kleiner Lollo Rosso
  • 1 Süsskartoffel
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 2 kleine Rote Bete
  • 3 Möhren
  • 4 kleine Feigen
  • 1 Zwiebel
  • ein paar Walnüsse
  • ein Stück von einer Ziegenkäserolle
  • Olivenöl, Honig
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian
Dressing
  • 1 TL süsser Senf
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Himbeer-Essig
  • etwas Crema di Balsamico
Backofen auf 200 °C vorheizen, Gemüse waschen, vierteln oder achteln und in eine Auflaufform geben. Zwei Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Honig und einige Zweige Thymian darüber geben und im Ofen backen, bis es weich ist (ca. 30 Minuten).

In der Zwischenzeit den Salat vorbereiten, Walnüsse grob hacken und die Feigen vierteln. Aus Senf, Öl, Essig, Salz und Pfeffer das Dressing vorbereiten und mit dem Salat mischen. Gemüse, Ziegenkäse in kleinen Stücken, Feigen und Walnüsse darüber verteilen. Mit etwas Crema di Balsamico beträufeln.

Quelle: dreierlei-liebelei

Montag, 15. September 2014

Linsensalat mit getrocknete Feigen

Dies ist kein rein vegetarischer Blog, nur so zu 90 bis 95 % - denn ab und zu, da schleicht sich doch noch eine nicht-vegetarische Zutat hinein. Dieses Mal in Form von 50 g magerem Speck.

Vor ein paar Woche bekam ich unter anderem eine Packung Linsen (lenticchie umbre) geschenkt. Die letzten 125 g dieser sehr leckeren Linsen durften in diesen würzigen Salat. Wirklich zu schade, dass die Packung nun leer ist... 




Zutaten für 3 Personen
  • 60 g junger Spinat oder Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 50 g magerer Speck, gewürfelt
  • 3 getrocknete Feigen, in dünne Scheiben geschnitten
  • 125 g Linsen (d: lenticchie umbre)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL weisser Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • eine Prise Zucker
Die Gemüsebrühe aufkochen, Linsen hineingeben und bei kleiner Hitze ca 20 Minuten al dente kochen. Den Speck in wenig Öl knusprig anbraten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Zucker und Schalottenwürfel zu einer Vinaigrette verrühren und die abgetropften Linsen lauwarm mit 2/3 der Vinaigrette mischen.

Die restliche Vinaigrette mit dem Salat mischen und auf einen Teller geben. Linsen, Speckwürfel und Feigen darüber verteilen.

Quelle: foto e fornelli

Sonntag, 14. September 2014

Quinoa mit Süsskartoffeln, Reis und Feta

Getrocknete und gemahlene iranische Limette braucht man eigentlich für dieses Gericht - habe ich lange gesucht! Nix zu machen, ist vor Ort nicht zu finden. Aber die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone tat es für uns ebenso. 


Zutaten für 2-3 Personen

  • 1 Süsskartoffel (ca. 350 g), geschält und gewürfelt (2 cm)
  • 55 ml Olivenöl
  • 100 Basmati-Wildreis-Mischung
  • 100 g Quinoa
  • 2 Knoblauchzehen, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 EL Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
  • 1 EL Oregano, grob gehackt
  • 1 EL Limette, getrocknet u. gemahlen (d: abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone)
  • 3 EL Minze, in Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, nur das Grüne in dünne Ringe geschnitten
  • 1 TL Zitronensaft
  • 80 g Feta
Backofen auf 200°C vorheizen, die Süsskartoffelwürfel mit der Hälfte des Olivenöls mischen und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Salzen, pfeffern und 20 - 25 Minuten im Ofen rösten, bis sie gar sind.

Die Reismischung nach Packungsanweisung garen und abgießen. Den Quinoa in einem Topf mit reichlich kochendem Wasser begießen, 9 Minuten köcheln lassen und ebenfalls abgießen. Abgetropften, aber noch warmen Quinoa mit der Reismischung mischen. 

Den Knoblauch im restlichen Olivenöl ca 30 Minuten anbraten, Salbei und Oregano hinzufügen, kurz mitbraten (aber nicht aus den Augen lassen....) und über die Reis-Quinoa-Mischung geben. Süsskartoffeln inklusive Öl, Zitronenabrieb, Minze, Frühlingszwiebeln, Zitronensaft und Feta auch zugeben, vorsichtig unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Quelle: Yotam Ottolenghi, Genussvoll vegetarisch

Samstag, 13. September 2014

Erdbeerquarkkuchen

"Erdbeerkuchen" höre ich Euch fragend sagen - "im September?!?" Ich weiß, ich weiß - die Erdbeerzeit ist längst vorbei und die heimische Erdbeere von den Marktständen für dieses Jahr verschwunden. Man wird mit Pflaumen aus dem Garten und auf dem Markt zugeschmissen. Doch diesen Erdbeerkuchen, den müsst Ihr Euch schon einmal für 2015 zur Seite legen. Der schmeckt nämlich nicht nur lauwarm gut, sondern auch gekühlt direkt aus dem Kühlschrank. Super also fürs warme Sommerwetter....




Zutaten für eine 26er Springform
für den Boden
  • 200 g Dinkelmehl, 630er
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 70 g Rohrohrzucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
für die Füllung
  • 250 g Erdbeeren, je nach Größe vierteln oder achteln
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Pck Vanillepudding-Pulver
  • 750 g Sahnequark
  • Puderzucker
Backofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Zucker mischen, Butter und Ei unterkneten bis ein homogener Teig entsteht. Diesen mit den Händen in eine gefettete Form gleichmäßig hineindrücken, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit der Butter cremig verrühren, dann Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen untermischen. Puddingpulver und Quark zugeben und rasch unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Die Masse auf den Teigboden geben und glatt streichen. Erdbeeren darauf verteilen und den Kuchen 40 - 50 Minuten backen (ggf. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, falls er zu schnell zu stark bräunt). Lauwarm oder gekühlt mit Puderzucker bestäuben.

Quelle:  köstlich vegetarisch, 3/2014