Sonntag, 25. Mai 2014

Gemüseeintopf mit weißen Bohnen

Habt Ihr fürs morgige Mittagessen nicht viel Zeit, aber noch jede Menge Hülsenfrüchte im Vorratsschrank? Dann fangt doch mal mit den weißen Bohnen an:



Zutaten

  • 300 g getrocknete weiße Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Zucchini
  • 2 Möhren
  • 350 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • etwas Butter

Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag in frischem Wasser auf- und dann weich kochen, über einem Sieb abseihen. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, längs halbieren und in 1/2 cm breite Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Möhren schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Öl und Butter in einem Topf erhitzen, Hack und Möhren ca. 5 Minuten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Zucchini zugeben. Tomatenmark unterrühren und mit anschwitzen. Alles mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, Bohnen zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.

Quelle: so isst Italien, 2/2013

Dienstag, 13. Mai 2014

Boker Landbrot

Ein neues Brot in meinem Brot-Repertoire: das Boker Landbrot vom Plötz. Es sieht (noch) nicht ganz so schön aus, wie bei Plötz und das mit dem richtigen Einschnitt im Kreuzformat muss ich auch noch üben. Da es uns aber sehr gut schmeckt, wird es noch oft gebacken und somit kann das mit der Optik ja auch noch was werden.


Zutaten

für den Vorteig (14-18 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen)
  • 145 g Dinkelmehl 1050
  • 145 g Wasser
  • 1 g frische Hefe
für den Roggensauerteig (14-18 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen)
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 10 g Anstellgut
für den Hauptteig
  • Vorteig
  • Sauerteig
  • 245 g Weizenmehl 1050
  • 100 g Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Salz
Vorteig und Roggensauerteig entsprechen frühzeitig ansetzen. Für den Hauptteig alle Zutaten erst 5 Minuten bei niedrigster Stufe und dann noch einmal 7 Minuten auf der zweiten Stufe kneten, der Teig löst sich dann vom Schüsselrand. Teig für 60 Minuten zur Gare stellen.

Den Teig kräftig rund wirken und in einen mit Stärke bemehlten Gärkorb mit dem Schluss nach oben geben und erneut für 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Ofen mit einem Backblech auf 250°C vorheizen (keine Umluft), den Brotlaib aus dem Korb kippen, Stärke etwas abbürsten, Brot mit Wasser abstreichen und den Laib kreuzweise einschneiden. Das Brot mit Dampf fallend auf 230°C ca. 45 Minuten backen.

Quelle: plötzblog

Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Rhabarber-Galette

Falls Ihr einen Lichtblick für dieses regnerisch-stürmische Maiwetter sucht, kann ich Euch diese kleine Galette wärmstens empfehlen. Schnell gemacht und genauso schnell verputzt. Garantiert keine Reste.
@Karin: Für Dich!


Zutaten
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Eigelb
  • 50 ml Milch
  • 200 g Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten
  • 200 g Erdbeeren, geputzt und ggf. halbiert
  • 75 g Zucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 3 EL Mandeln
  • 1 Eiweiss
  • etwas Zucker
Mehl mit Puderzucker, Salz und Butter verkrümeln, Eigelb mit Milch zufügen und schnell zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren mit Rhabarber, Zucker und der geriebenen Zitronenschale mischen. Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 cm dick und rund ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mandeln auf dem Teig verteilen, dabei aber einen ca. 3 cm breiten Rand frei lassen. Obst mit dem Saft auf die Mandeln geben, die Ränder über die Füllung nach innen falten und mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 30 Minuten backen und warm verzehren.
Schmeckt auch sehr gut mit Schlagsahne oder Vanilleeis.

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall, Drei gute Dinge

Sonntag, 4. Mai 2014

Paderborner Landbrot

Das zweite Brot dieses Wochenendes ist das Paderborner, das hat eine WG-Mitbewohnerin zu Unizeiten immer am liebsten gegessen. Und weil es einfach zu schön ist, dem Auftrieb des Brotteigs während der Gare zuzugucken, wurde es direkt zweimal hintereinander gebacken, so dass wir nun hoffentlich für die kommende Woche mit genug Brot versorgt sind.


Zutaten

für den Sauerteig (bei Raumtemperatur 16 - 18 Stunden ruhen lassen)

  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Wasser
  • 15 g Anstellgut

für den Hauptteig

  • Sauerteig
  • 135 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Vollkornweizenmehl
  • 160 g Weizenmehl 1050
  • 355 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 8 g Hefe
Den Sauerteig am Vortag ansetzen, um diesen dann am Backtag mit den restlichen Zutaten zu mischen und für 7 Minuten zu kneten. Teig dann 30 Minuten ruhen lassen. Eine ausreichend große Brotkastenform mit Butter gut fetten und den Teig löffelweise hineingeben. Den Löffel immer wieder unter kaltes Wasser halten, dann lässt sich der Teig gut verstreichen. Die Kastenform nun in einen großen Gefrierbeutel geben und an warmer Stelle so lang gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Form erreicht hat (so ca. 1 Stunde). Teigoberfläche mehrfach mit einer feuchten Fleischgabel einstechen und die Kastenform in den 250°C heißen Ofen geben (eine Schale mit Wasser ist nicht notwendig). Nach 15 Minuten die Hitze reduzieren und bis auf 180°C fallend für 45 Minuten backen. Dann noch einmal für 5 Minuten bei Umluft 180°C und leicht geöffneter Ofentür backen.

Quelle: grain de sel

Freitag, 2. Mai 2014

Brot mit Sonnenblumenkernen

Vier freie Tage - ideal, um mal ein paar neue Brote auszuprobieren. Als erstes hatte ich mir ein Sauerteigbrot mit Sonnenblumenkernen von Micha ausgesucht. Doch während der Zubereitung wurde ich immer skeptischer, dass daraus ein brauchbares Brot entstehen sollte. Mein Teig war so klebrig, zäh und trotzdem irgendwie fest und wollte auch nicht wirklich aufgehen während der Gare. Nie hätte ich geglaubt, dass daraus doch noch ein so leckeres Brot werden könnte.


Zutaten

für den Sauerteig (16 - 18 Stunden bei 26°C)
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 200 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Roggen ASG

für das Brühstück (2 Stunden vorher)

  • 167 g Roggenvollkornmehl
  • 260 g Wasser (80 - 90°C)

für den Vorteig (12 - 16 Stunden vorher)

  • 150 g Weizenmehl, 1050
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • 2 g Hefe

für den Hauptteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • Vorteig
  • 200 g geröstete Sonnenblumenkerne
  • 150 g Weizenmehl, 1050
  • 350 g Weizenmehl, 550
  • 21 g Salz
  • 15 g Malzsirup
  • 160 g Wasser

Sauerteig, Brühstück und Vorteig entsprechend rechtzeitig ansetzen, den Vorteig bei Zimmertemperatur anspringen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Für den Hauptteig alle Zutaten in eine Schüssel geben, 10 Minuten kneten und dann 40 Minuten ruhen lassen.

Den Teig halbieren, erst rund und anschließend länglich wirken und in zwei bemehlte Gärkörbchen mit dem Schluss nach oben legen. Die Gärkörbchen abgedeckt je nach Temperatur ca. 2 Stunden gehen lassen.

Ofen auf 240°C vorheizen (ich heize immer das Backblech mit auf und stelle eine ofenfeste Form mit Wasser auf den Boden des Backofens), Brotlaibe auf das Backblech stürzen, einschneiden und in den Backofen schieben. Nach 10 Minuten die Ofentür kurz öffnen, um den Dampf entweichen zu lassen und bei fallenden Temperaturen (letzte 20 Minuten auf 180°C) ca. 50 Minuten backen. Zum Schluss für weitere fünf Minuten bei Umluft und leicht geöffneter Backofentür backen.

Quelle: grain de sel