Sonntag, 26. Januar 2014

Polentabrot

Auch mit Polenta kann man sehr schmackhaftes Brot backen. Begonnen habe ich mit einer vereinfachten Version, die wirklich sehr schnell geht (@Kathrin: also wirklich schnell jetzt!). Die lange Rezeptführung vom Plötzblog werde ich bei nächster Gelegenheit zum Vergleich aber sicher auch noch ausprobieren - jetzt wo ich weiß, wie gut es schmeckt.


Zutaten
  • 150 ml und 200 ml lauwarmes Wasser
  • 75 g Polenta
  • 250 g Weizenmehl, 550
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 16 g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
Die Polenta mit 150 ml kochendem Wasser begießen und quellen lassen, dabei mehrmals umrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. In den 200 ml lauwarmes Wasser die Hefe mit dem Zucker auflösen. Anschließend alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den Teig rund wirken und auf ein Backpapier mit dem Schluss nach unten geben, nochmals 30 bis 60 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C vorheizen (inklusive Backblech und einer Schale mit Wasser). Teig mit dem Backpapier auf das Blech ziehen und 40 Minuten backen. Ich habe nach 10 Minuten einmal kurz die Ofentür geöffnet, um Dampf entweichen zu lassen.

Quelle: berlinerkueche

Samstag, 25. Januar 2014

Minestrone II, die beste...

Samstag ist Suppen- bzw. Eintopftag - nicht immer, aber oft. Die Minestrone von Micha erfüllt all unsere Kriterien, dafür ist sie auf unseren Tellern immer sehr willkommen: am liebsten mit wenig Fleisch - für mich gern mit viel Gemüse - für manche mit Parmesan - und am liebsten einen großen Topf voll, damit noch etwas für den Montag Abend übrig bleibt.


Zutaten für 4 - 6 Personen

  • 200 g getrocknete weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht und gekocht (alternativ aus der Dose)
  • 50 g geräucherter Speck
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 2 Stangen Staudensellerie (Stangen!!! der Liebste brachte 2 Stauden vom Markt mit)
  • 1 Fenchelknolle
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Dosentomaten
  • ein Bund Basilikum
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Glas Rotwein
  • 200 g Mangold oder Spinat
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Pasta (z.B. Ditaloni lisci)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Parmesan

Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch, Möhren, Fenchel und Speck fein würfeln. Den Speck in einem großen Topf in etwas Öl andünsten, das Gemüse zugeben und bei niedriger Temperatur und halb offenem Deckel ca. 15 - 20 Minuten dünsten, bis das Gemüse weich, aber nicht gebräunt ist. Wein, Dosentomaten, gewürfelte Zucchini und die vorher gekochten Bohnen zugeben und leise köcheln lassen.

Nach ca. 15 Minuten den gewaschenen und und inklusive der Stiele grob in Stücke geschnittenen Mangold, die Brühe sowie die Pasta zugeben. Weiter köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind - ggf. noch etwas Brühe zugeben. Salzen und pfeffern, mit Olivenöl beträufeln sowie mit Basilikum und frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Quelle: grain de sel

Mittwoch, 22. Januar 2014

Schnelles Kamutbrot

Wenn es mal schnell gehen muss, weil zu spät erkannt wurde, dass kein Brot für den nächsten Tag vorhanden ist, dann ist das hier das Brot meiner Wahl. Ohne viel Vorarbeit und Warterei, mit einem Anteil Kamut ist es recht schnell gemacht und schmeckt auch noch gut.


Zutaten für 2 kleine Baguette
  • 350 g Mehl, 550er
  • 100 g Kamutmehl
  • 2,5 gestrichene TL Trockenhefe
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 1 gestrichener TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 270 ml lauwarmes Wasser
Die Mehle mit Salz, Zucker und Olivenöl mischen. Die Trockenhefe in lauwarmem Wasser auflösen und zum Mehl geben. Den Teig so lange mit den Händen kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig 5 Minuten lang auf einer bemehlten Arbeitsfläche immer wieder mit dem Handballen flach drücken und erneut verkneten. Anschließen abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Dann den Teig halbieren, aus jeder Teighälfte ein Baguette formen und spiralförmig drehen, erneut für 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 220°C vorheizen (inklusive einer Schale mit Wasser). Brote dann in 20-25 Minuten backen und auskühlen lassen.

Quelle: Saveur, 1/2013

Dienstag, 21. Januar 2014

Buttermilchbrot

Seit dem Jahreswechsel haben wir kein Brot mehr gekauft. Vielmehr wollen wir noch mal einen Anlauf nehmen, unser Brot selbst zu backen. Drei verschiedene Brote werden abwechselnd gebacken. Eines, dass etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt; eines, falls es mal schnell gehen muss und dieses hier, dessen Vorteig man locker am Vorabend ansetzen kann, um es am folgenden Abend zu backen.


Zutaten für den Vorteig
  • 150 g Weizenmehl
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 200 ml Wasser
  • 2 g frische Hefe
Zutaten für den endgültigen Teig
  • 220 g Weizenmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 170 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Buttermilch
  • 50 g Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 14 g Salz
Am Vortag die Zutaten für den Vorteig verrühren und 1 Stunde bei Zimmertemperatur (und mit einem feuchten Tuch bedeckt) ruhen lassen, dann für 12 bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Folgetag den Teig 30 Minuten vor Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Hefe direkt ins Mehl bröseln und alle Zutaten außer Salz in 4 Minuten auf niedrigster Stufe zu einem homogenen Teig verkneten. !Vorteig nicht vergessen, dass passiert mir nämlich gern! Dann das Salz zugeben und weitere 6 Minuten bei etwas höherer Stufe weiterkneten lassen. Teig zugedeckt 90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, nach der Hälfte der Zeit einmal falten. Dann den Teig zu einem länglichen Leib formen, mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes ovales Garkörbchen geben und 60 Minuten ruhen lassen.
Backofen mit Backblech und einem ofenfesten mit Wasser gefüllten Gefäß auf 240°C vorheizen. Das Brot direkt auf das Backblech geben und 20 Minuten backen. Die Ofentür kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen, die Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen. Nun die Hitze weiter auf 180°C reduzieren und für weitere 5 Minuten backen. Brot auf einem Küchengitter auskühlen lassen.

Quelle: 1 x umrühren via Chili & Ciabatta

Montag, 20. Januar 2014

Scharf gebratener Tofu mit Schalotten und Frühlingszwiebeln

Eine Empfehlung an alle Zwiebel-Besessenen unter Euch - auf jeden Fall aber eine Empfehlung in Richtung Innenstadt....!!! Falls Tofu in der Regel nicht auf Eurer Einkaufsliste zu finden ist, würde ich es mal mit Hühnchenfleisch ausprobieren, das könnte ich mir auch gut vorstellen. 


Zutaten für 4 (mit Reis)
  • 800 g geäucherter Tofu
  • Speisestärke
  • Pflanzenöl
  • 300 g Schalotten
  • 10 Knoblauchzehen
  • 6 milde rote Chilischoten
  • 3 EL frischer Ingwer
  • 150 g Butter
  • 3 EL Ketjab Manis
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 4 TL dunkle Sojasauce
  • 2 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 14 Frühlingszwiebeln
Schalotten, Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken. Tofu in mundgerechte Würfel schneiden, in Speisestärke wenden und scharf anbraten, bis er gebräunt und knusprig ist. Den Tofu dann aus der Pfanne fischen und zur Seite stellen. Pfanne kurz auswischen und die Butter darin schmelzen lassen. Gemüse hineingeben und ca 15 Minuten anschmoren lassen, bis es noch bissfest ist. Für die Sauce Ketjab Manis, beide Sojasaucen und Zucker verrühren und mit dem Tofu zum fertigen Gemüse geben und 2 Minuten mitköcheln lassen. Das Ganze gut pfeffern und die fein gehackten Frühlingszwiebeln zugeben. Schmeckt gut mit Reis - aber auch ohne.

Quelle: Yotam Ottolenghi via ankegroener.de

Sonntag, 19. Januar 2014

Tarte mit Frühlingszwiebeln und Möhren

Der Magen ist leer, der Kühlschrank auch - bis auf ein paar Möhren, Frühlingszwiebeln und natürlich Ziegenfrischkäse. Eine Tarte geht ja eigentlich einfach immer:


Zutaten
  • 120 g Butter
  • 250 g Mehl
  • Salz
  • 2 Eigelbe
  • 300 g junge Möhren
  • 250 g Frühlingszwiebeln
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 2 Eier
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss
Butter in kleine Stücke schneiden, mit Mehl, Salz, Eigelb sowie 3 - 5 EL kaltem Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Möhren schälen, je nach Dicke halbieren oder vierteln und auf ca.10 cm Länge schneiden - mit den Frühlingszwiebeln ebenso verfahren. Frischkäse mit Eiern glatt rühren, salzen, pfeffern und mit frisch geriebenem Muskat würzen.

Eine Tarteform fetten und mit dem ausgerollten Teig auskleiden. Möhren und Frühlingszwiebeln abwechseln hineinschichten und mit der Käse-Ei-Mischung begießen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Umluft auf unterster Schiene ca. 30 Minuten backen.

Quelle: lecker.de