Freitag, 8. November 2013

Apple-Pie

Dieses Jahr meinte es die Obsternte gut mit uns. Körbeweise Birnen, Pflaumen und Äpfel. Letztere wurden auch erstmalig versaftet, weil es einfach zu viele waren, um sie pur, im Kuchen, als Mus oder auf Pfannkuchen zu essen. Lecker sind sie auch mit Ingwer und Zimt in einer Pie.


Zutaten für den Teig
  • 200 g kalte Butter
  • 120 g Butterschmalz
  • 420 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
Zutaten für die Füllung
  • 4 Äpfel
  • 3 Birnen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm lang)
  • 3 EL Mehl
  • ca. 100 g Zucker
  • Zimt
Butter und Schmalz in kleine Stücke schneiden und ins Gefrierfach legen. Mehl, Salz und Zucker mischen, Butter und Schmalz zugeben und mit den Fingern zerkrümeln (nicht zu sehr, damit der Teig blättrig bleibt). 150 ml eiskaltes Wasser hinzugeben und kurz unterkneten, bis der Teig gerade so zusammenhält. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer dicken Scheibe formen und in Folie gewickelt für 2 Stunden in den Kühlschrank geben. (Theoretisch könnte man ihn dort auch für mehrere Tage parken, um die Pie zu einem späteren Zeitpunkt zu backen).

Den gekühlten Teig halbieren, eine Hälfte auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen und eine gefettete Tarteform (ca. 24 cm) damit auskleiden. Das Obst schälen, vierteln, entkernen und quer in dünne Scheiben schneiden, Ingwer schälen und fein reiben. Beides mit Mehl, Zucker und 1/4 TL Zimt mischen und gleichmäßig in die Pie füllen. Die zweite Teighälfte auch ca. 3 mm dick ausrollen, in 2 cm breite Streifen schneiden und diese so auf der Obstmischung verteilen, dass ein Gitter entsteht. (Am besten arbeitet man sich von zwei mittig gekreuzten Streifen nach außen vor). Pie bei Umluft in den 215°C heißen Backofen schieben und 15 Minuten backen (Ober- und Unterhitze bzw. Gas nicht empfehlenswert), dann die Temperatur auf 195°C reduzieren und weitere 15 Minuten backen. Erneut reduzieren und dieses Mal bei 185°C 10 bis 15 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu früh zu stark bräunen, ggf. mit Alufolie abdecken.


Quelle: lecker 9/2011

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