Samstag, 23. März 2013

Kartoffel-Pizza mit Speck und Rosmarin

Samstag ist Pizzatag ... oder Suppentag ... oder Eintopftag. Heute aber Pizzatag! Immer nur Standard-Pizza-Margarita, weil sie für die Kinder ohne alles sein muss, ist mir auf die Dauer jedoch zu langweilig. Daher heute unter anderem: Kartoffel-Pizza mit Speck und Rosmarin. "Sieht gut aus", "richt auch sehr gut" - meinte der Liebste beim Anblick der Pizza. Mir schmeckte sie so gut, dass ich die nun häufiger essen werde und schon ein bisschen beleidigt war, dass der Liebste mir die Hälfte weggefuttert hat, obwohl seine Wertung nur "schmeckt interessant" war.


Zutaten:

  • 1 Portion Pizzateig nach diesem Modell
  • ca. 60 g Ricotta
  • etwas Wasser
  • 1 Zweig Rosmarin
  • ca. 2 festkochende Kartoffeln
  • 2 Scheiben Speck
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Für den Belag den Ricotta mit etwas Wasser verrühren sowie kräftig salzen und pfeffern. Rosmarin waschen und grob hacken. Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln. Speck in je 3 Stücke schneiden. Den Teig auf die gewünschte Größe ausrollen, mit Ricotta bestreichen und mit den Kartoffelscheiben belegen. Rosmarin darüberstreuen und Speck darauf verteilen. Im 230°C heißen Ofen (Umluft mit Unterhitze) auf der untersten Schiene ca. 12 Minuten backen.

Quelle: so isst Italien, 02/2013

Samstag, 16. März 2013

Rote Bete-Quiche mit Ziegenbrie und Kapern

Auf den grau-weiß-grauen Einheitsfarbton außerhalb des Hauses habe ich leider keinen Einfluss. Aber auf den Farbton dessen, was auf unsere Teller kommt. Und da wars heute sehr rot. Da nicht ausreichend Dinkelvollkornmehl vorhanden war, habe ich für den Teig eine 1:1-Mischung aus Dinkelvollkornmehl und 630er genommen.


Zutaten
  • 750 g Rote Bete
  • Salz
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 Crème fraiche
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 2 EL Akazienhonig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g Kapern
  • 100 g Schafs- oder Ziegenbrie
  • etwas Thymian
Rote Bete mit Schale in ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 40 Minuten garen. Mehl mit 1/2 TL Salz, Butter und ca. 75 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und eine gefettete Quicheform (28 cm) damit auskleiden. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und für mindestens 30 Minuten kühl stellen. Für den Guss Eier mit Crème fraiche sowie Piment, Honig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren, abgetropfte Kapern einrühren. Rote Bete abgießen, kalt abschrecken, schälen und in Würfel schneiden. Rote Bete-Würfel auf dem Teigboden verteilen, den Guss darüber gießen und für 30 Minuten im 200°C (Umluft 180°C) heißen Ofen backen. Den Brie in dünne Scheiben schneiden, auf der Quiche verteilen und diese weitere 5 - 10 Minuten backen. Ggf. mit frischem Thymian bestreuen.

Quelle: köstlich vegetarisch 1/2013

Sonntag, 10. März 2013

Herzhafte Rugelach

An jedem ersten Sonntag im Monat machen sich ca. 6 Familien mit ca. 16 Kindern auf zu einer 2 - 3stündigen Wanderung mit Picknick. Mal versinken wir bei strömendem Regen in der Moorlandschaft des Venn, mal wird es ein Schneespaziergang rund um Rohren mit Schlitten, mal gehts auf den Spuren der "Morde im Wald" durch den Aachener Wald oder auch auf der Mergellandroute entlang des Flüsschens Geul. Jeden Monat wird die Route von einer Familie ausgearbeitet und den anderen als Überraschung präsentiert. Auf die nächste Wanderung - bei hoffentlich diesmal blauem Himmel - werden uns diese herzhaften Rugelach begleiten:


Zutaten

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Frischkäse
  • 150 g Mehl
  • Salz
  • 4 EL Pesto oder Tapenade
  • 4 EL sehr fein gehackte Haselnüsse
  • 1 Ei

Butter mit Frischkäse zu einer cremigen Masse verrühren. Mehl und 1 Prise Salz zugeben und schnell mit den Händen verkneten. In Folie gewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag den Teig halbieren, jede Portion zu einem Kreis von ca. 26 cm Durchmesser (0,5 cm dick) ausrollen, mit Pesto oder Tapenade bestreichen und mit Haselnüssel bestreuen. Mit einem Teigrädchen in 8 Tortenstücke teilen und von der breiten Seite zur Spitze aufrollen und mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit verquirltem Ei bestreichen und für 25 Minuten im 180°C warmen Ofen backen.

Quelle: foto e fornelli

Mittwoch, 6. März 2013

Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln

Tja, der Öcher (Schlammdackel) weiß was schmeckt! Der leckerste Salat, den ich seit langem gegessen habe - vorausgesetzt, man mag Linsen. Wenn Ihr es süss-sauer-fruchtig mögt, solltet Ihr ihn bald ausprobieren. Lauwarm macht er schnell süchtig. Ob er kalt genauso gut schmeckt, kann ich auch heute bei der Wiederholungstat nicht sagen. Wieder direkt alles weg!


Zutaten für zwei
  • 300 g Kirschtomaten
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 200 g grüne oder schwarze Linsen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g Datteln, entkernt
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 1 TL Harissa
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Backofen auf 180°C (Umluft) erhitzen. Kirschtomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander in eine Auflaufform setzen sowie salzen und pfeffern. Thymian mit Olivenöl und Honig verrühren und über die Tomaten geben. Die Form für ca. 30 Minuten in den Ofen geben.
Linsen verlesen, in einem Sieb kalt abspülen, mit der Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze weich kochen (35 - 40 Minuten) lassen. Linsen abgießen und Lorbeerblätter entfernen.
Zitronensaft mit Harissa und Salz verrühren und das Olivenöl nach und nach unterschlagen. Linsen mit fein geschnittenen Datteln und fein gehacktem Basilikum mischen. Sauce unterrühren, Tomaten zugeben und abschmecken.

Quelle: Schlammdackel