Dienstag, 4. Oktober 2011

Herbstliche Gemüsetarte

Nicht unbedingt passend zum Wetter - wohl aber passend zur Jahreszeit - gab es gestern mal wieder eine Tarte mit Rote Bete, weißen Rüben, Sellerie, Kürbis und Zwiebeln. Genauso bunt wie das Herbstlaub, das so langsam von den Bäumen fällt.

Im Originalrezept wurde Blätterteig verwendet. Da ich den aber nicht so gern mag - Croissant, pain au chocolat und Artverwandte lassen wir mal außen vor - habe ich einen Mürbeteig der Rose bakery verwendet, der sehr knusprig und ebenfalls schön blätterig ist. Eigentlich nutze ich diesen mittlerweile fast ausschließlich für Tarten.

Zutaten für den Teig (ausreichend für 3 Tarten)
  • 500 g Weizenmehl, 550er
  • 1/2 TL Salz
  • 250 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • ca. 250 ml kaltes Wasser
wie hier beschrieben vorbereiten bzw. auftauen lassen und blind backen
















Zutaten für den Belag

  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 halber Butternut-Kürbis
  • 2 Rote Bete
  • 2 weiße Mairübchen
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • Salz, Pfeffer
Zwiebeln schälen, dünn in Streifen schneiden und mit dem Lorbeerblatt und dem Thymianzweig im heißen Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und weich dünsten. Lorbeerblatt und Thymianzweig entfernen. Rote Bete, Sellerie, Kürbis (nicht schälen) und weiße Rübchen putzen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Hühnerbrühe aufkochen lassen, Kürbisscheiben hineingeben und 5 Minuten dünsten. Sellerie- und Rübenscheiben zugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen, abtropfen und etwas auskühlen lassen. Rote Bete in Wasser gar dünsten und ebenfalls abtropfen lassen. Die Hühnerbrühe erneut erhitzen, Honig einrühren und sirupartig einkochen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen. Eine gefettete und mit dem Teig ausgekleidete Tarteform mit den Zwiebeln befüllen. Gemüsescheiben abwechselnd und überlappend auf die Zwiebeln legen und mit etwas Hühnerbrühe beträufeln sowie salzen und pfeffern. Tarte ca. 20 - 30 Minuten backen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch; Saveur 09/10.2011

Kommentare:

  1. Ein wahrhaft optischer Genuß! Wirklich tolle Kombination, danke für die Inspiration.

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  2. Die Tarte war dieses Jahr in der *franz. Saveurs* und ist mir so ins Auge gestochen, dass ich nahe dran war, mir nur deshalb das Heft zu kaufen.

    Hach wie gut, dass es Foodblogs gibt - nee, dass es dich gibt :) - und dir das Rezept ebenfalls gut gefallen hat. Diese Tarte sieht nämlich ganz toll aus!

    Und? Lecker?

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  3. @Micha,
    an neuen Tarterezepten (die dann auch noch so optisch ansprechend aussehen) kann ich einfach nicht vorbeigehen - daher mußte die Saveurs in den Korb.

    Schmeckte sehr lecker. Deine Tomaten-auf-Paprikapesto-Tarte schmeckt zwar noch ein klitzekleines bischen besser, aber das liegt für mich in der Natur des Belags.
    liebe grüsse. dani

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  4. *schmatz*…klingt gut :O)…allerdings frage ich mich grad, ob es an mir liegt (und meinen mangelhaften Deutschkenntnissen liegt)…aber was sind bitte Mairübchen???
    Groetjes,
    Maren

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  5. @Maren,
    sehen ein bischen aus wie ein Monster-Radieschen. Der Gemüsemann sagte, dass sie so heißen, weil sie im Mai gepflanzt werden ;-)
    grüsse ins schöne a-dam, dani

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