Montag, 29. August 2011

Erdbeertarte

Wettertechnisch begann der gestrige Tag sommerlich und endete eher herbstlich. Wie gut, dass zumindest unser Sonntagssüss noch ein wenig sommerlich anmutete. Optisch sah das Gitternetz vor dem Backen noch aus wie auf dem Originalfoto, doch nach dem Backen lag die Deko nicht mehr so akurat wie sie sollte. Macht nix, sie schmeckte trotzdem super gut.


















Zutaten für eine Tarteform (26 cm)

  • 400 g kleine Erdbeeren
  • 20 g weiche Butter
  • 10 g Mehl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Rohrohrzucker

















Erdbeeren säubern. Tarteform buttern und mit dem Blätterteig auskleiden. Den Teigrest zu einer Kugel formen, ausrollen und beides für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Mandeln mit der Hälfte des Zuckers vermischen und Ofen auf 200°C vorheizen. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, Mandel-Zucker-Mischung darauf verteilen und mit den Erdbeeren belegen. Den ausgerollten Teigrest in 3 mm breite Streifen schneiden und gitterförmig über den Erdbeeren anordnen. Restlichen Zucker darüber streuen und 25 Minuten backen. Lauwarm schmeckt er mit einer Kugel Eis perfekt!

Quelle: Valérie Lhomme, Rezepte aus dem Obstgarten

Sonntag, 21. August 2011

Brombeer-Tartelettes

Ein schnelles Sonntagssüss, da für die kommende Woche noch Vorbereitungen getroffen werden müssen. Das Rezept für die Tartelettes kommt (mal wieder) hierher. Sie wurden blindgebacken und mit einer 50:50-Mischung aus Mascapone und Crème fraîche sowie etwas braunem Zucker bestrichen, mit Brombeeren belegt, mit etwas Zucker bestreut und ca. 5 Minuten unter dem Backofengrill gratiniert. Praktisch, wenn man noch ein paar dieser Tarteletteböden auf Vorrat im Tiefkühler hatte.
















Zutaten für die Tartelettes (4 - 6 Stück)
  • 100 g Mehl (2 EL können auch durch gemahlene geschälte Mandeln ersetzt werden)
  • 60 g kalte Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Orange
  • 2 - 3 EL Wasser
Mehl, Abrieb der halben Orange, Zucker und Salz mischen. Kalte Butter in Stückchen zugeben und nur kurz unterreiben. So viel kaltes Wasser zugeben wie notwendig, um schnell einen homogenen Teig zu erhalten. Diesen in Frischhaltefolie für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben (gern auch über Nacht). Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, Teig ausrollen, gebutterte Tarteletteförmchen damit auskleiden und 10 - 15 Minuten blindbacken. Je nach Rezept befüllen.

Quelle: grain de sel

Freitag, 19. August 2011

Tomatentarte mit Paprikapesto

Bei grain de sel habe ich vor einigen Tagen eine Tomatentarte gesehen, in die ich am liebsten sofort reingebissen hätte - so vielversprechend sah das Foto aus. An Tomaten mangelte es nicht, nur Zeit war nicht vorhanden. Die Tarte selber ist nicht aufwendig - vorausgesetzt, man hat das Paprikapesto vorher hergestellt und auch den Boden schon fertig!

Da ich mich noch nicht an selbstgemachten Blätterteig heranwage, habe ich diesen durch einen Mürbeteig aus meinem neuesten Kochbuch (Dank an dieser Stelle an die lieben Nachbarn) ersetzt. Etwas mehr Paprikapesto als im Ursprungsrezept angegeben, habe ich auch verwendet. Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Auch dieses Rezept müßt ihr unbedingt probieren. Bei uns gab es sie gleich an zwei Tagen hintereinander.

Zutaten für den Teig (ausreichend für 3 Tarten)
  • 500 g Weizenmehl, 550er
  • 1/2 TL Salz
  • 250 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • ca. 250 ml kaltes Wasser
Mehl mit Salz und Butter in der Küchenmaschine kurz kneten lassen. Eigelb sowie die Hälfte des Wassers zugeben und mit einer Gabel vermischen. Nur wenn nötig, weiteres Wasser zugeben, dann kurz mit den Händen die noch trockenen Zutaten unterkneten. In Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten bis zu 8 Stunden kühl stellen. Teig dritteln, einen Teigling dünn ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auslegen. Abgedeckt für weitere 30 Minuten kühl stellen. Backofen auf 180°C vorheizen und Boden 25 Minuten blindbacken. Vor dem Belegen etwas abkühlen lassen. Die restlichen Teiglinge lassen sich gut einfrieren. Am besten legt man eine Tarteform damit aus, umwickelt diese mit Frischhaltefolie und gibt die Tarte in die Tiefkühltruhe.
















Zutaten für das Paprikapesto
  • rote Paprika
  • Knoblauch
  • Pinienkerne
  • glatte Petersilie
  • Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan
Paprika häuten (falls Ihr wissen möchtet, wie das geht - Hannes beschreibt dies hier sehr schön) und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Pinienkerne ohne Fett anrösten, erkalten lassen und ebenfalls fein hacken. Pinienkerne mit klein gehackter Petersilie, Knoblauch und etwas Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren. Langsam Olivenöl zufügen, salzen, pfeffern und frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Paprikawürfel und Basilikumblätter unterheben. Ich habe 6 Paprika verwendet, die anderen Zutaten entsprechend angepasst und 2 Gläser Pesto à 200 g erhalten. Damit hätte ich drei Tarten bestreichen können.
















Zutaten für den Belag
  • 6 Tomaten
  • ein paar bunte Kirschtomaten
  • 2 EL körniger Senf
  • 5 EL Paprikapesto
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • getrockneter Oregano
Tomaten in dünne Scheiben schneiden, Kirschtomaten halbieren. Senf mit Paprikapesto mischen und auf dem Tarteboden vertreichen. Tomatenscheiben dachziegelartig auf den Boden schichten, Kirschtomaten mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Salzen, pfeffern, Oregano drüberstreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Tarte im auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen 30 - 40 Minuten backen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch; grain de sel; stuttgart cooking

Montag, 15. August 2011

Sablés chocolat à la fleur de sel

Mein blog und ich, wir hatten in der letzten Woche Geburtstag, der blog wurde schon 1 Jahr alt - unglaublich und ich ..... auch unglaublich! Ein paar dieser schokoladigsten aller Kekse waren noch übrig, die haben wir dann zum Kaffee am gestrigen Sonntag Nachmittag verzehrt.















Zutaten
  • 150 g Schokolade, 70%
  • 175 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 5 g Natron
  • 150 g sehr weiche Butter
  • 120 g Rohrzucker
  • 50 g Puderzucker
  • 4 g Fleur de sel
  • Mark einer Vanilleschote
Schokolade fein haken. Mehl mit Kakao und Natron mischen und mehrmals sieben, damit die Mischung sehr fein wird. Weiche Butter mit Zucker, Puderzucker, Fleur de sel und Vanillemark gut mischen. Mehl-Kakao-Mischung und Schokolade zugeben, mit den Händen nur kurz verkneten und zu einer Rolle von ca. 4 cm Durchmesser formen. In Klarsichtfolie gewickelt für 2 - 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Nachdem der Teig ein paar Minuten angewärmt ist, Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nicht länger als 12 Minuten bei 180°C Umluft backen. Auskühlen lassen.

Quelle: foto e fornelli

Donnerstag, 11. August 2011

Erbsenpesto

Der Nachbar hat einen liebevoll gepflegten Gemüsegarten, in dem man gerade Erbsen ernten kann. Die Erbsenpflanzen nutzen den Zaun, um an ihm der Sonne entgegen zu ranken. Sehr praktisch für unser heutiges Mittagessen, dass sich ausreichend Schoten entschieden haben auf unserer Zaunseite zu wachsen. So brauchten wir nicht mal in Nachbars Garten zu klettern - lediglich Erbsen ernten, pulen, das Rezept von highfoodality rauskramen und ruckzuck war das Mittagessen schon fertig. Und es stimmt, die süssen Erbsen harmonieren perfekt mit der Säure der Tomaten und den knackigen Mandeln. Solltet Ihr mal ausprobieren - schmeckt sicher auch mit TK-Erbsen.
















Zutaten für 2 Personen
  • 350 g Pasta
  • 150 g frische Erbsen
  • 5 gemischte Tomaten
  • 3 getrocknete Tomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 15 g Manchego (ersatzweise Parmesan)
  • 50 g Mandelplättchen
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Frische Erbsen von der Schale befreien, 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und mit dem Pürierstab nicht zu fein pürieren. Tomaten klein schneiden, Manchego fein raspeln, Mandelplättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten und kleinhaken. Pasta al dente garen. Erbsenpüree mit Tomaten, Manchego, Olivenöl, Mandelplättchen, Zitronensaft und -schale mischen sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pasta mit Pesto mischen.
















Quelle: Highfoodality

Montag, 8. August 2011

Blaubeer-Pie

Der Liebste hat am Wochenende ein gaaaaanz großes Loch im Garten gebuddelt und dann das Trampolin mit Mega-Durchmesser installiert. Während die Kinder hüpften, erholten wir uns er sich bei einem Kaffee und einem Stückchen Blaubeerkuchen. Schade, dass die Blaubeersaison relativ gesehen viel zu kurz ist.

Zutaten für eine Tarteform (22 cm)
  • 250 g Mehl
  • 180 g kalte Butter
  • 2 EL Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • einige EL sehr kaltes Wasser
  • 300 g Blaubeeren
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Butter
  • 1 Ei















Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und so vielen Eßlöffeln sehr kaltes Wasser wie nötig möglichst schnell einen Mürbeteig herstellen, teilen und jeweils in Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank parken. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Blaubeeren waschen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Tarteform fetten. Eine Teighälfte auf wenig Mehl entsprechend ausrollen und die Tarteform damit so auskleiden, dass der Teig ca. 1 cm über den Rand hinausgeht. Zucker, Mehl und Speisestärke mischen, Blaubeeren sowie die in kleine Stücke geschnittene Butter vorsichtig unterheben und in die Form füllen. Zweite Teighälfte rund ausrollen, auf die Blaubeeren legen, überhängenden Teigrand darüberklappen und leicht andrücken. Das Ei mit etwas Wasser verquirlen und Teigoberfläche damit bestreichen. Mit einem scharfen Messer den Teig einschneiden (damit Dampf beim Backen entweichen kann).

Pie auf unterster Schiene 20 Minuten backen, Temperatur auf 160°C reduzieren und weitere 15 Minuten backen, bis die Füllung brodelt. Ggf. mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu braun wird. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
















Quelle: Ilse König u. Inge Prader, Flache Kuchen

Donnerstag, 4. August 2011

Auberginenflan mit Coulis de tomates

Auberginen kommen auf unserem Speisezettel eigentlich höchst selten vor, um so verwunderlicher, dass dieser blog hiermit nun bereits ein drittes Auberginenrezept erhält. Sonderlich aufwändig ist es nicht und zusammen mit der kalten Tomatensauce ein sehr schönes Gericht für warme Tage. Den Flan hatte ich schon gestern Abend gemacht und die Tomatensauce bereits am Wochenende, so brauchte ich bei dem schwül-warmen Wetter nur noch alles aus dem Kühlschrank holen. Einziges Manko: der Flan hat nicht diese schöne frisch grüne Farbe wie das Original!
















Flan-Zutaten für 2 Personen
  • 300 g Aubergine
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Kräuter der Provence
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Crème fraîche
  • 2 Eier (500 g Masse= 3 Eier, weniger als 500 g = 2 Eier; mehr als 500 g = 4 Eier)
Backofen voheizen auf 180°C (ich habe Ober-/Unterhitze genommen). Aubergine waschen und würfeln. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Auberginewürfel 5 Minuten kochen. Abgießen und abtropfen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen. In einem Topf die Zwiebel anbraten, Knoblauch, Kräuter und Aubergine zugeben, salzen und pfeffern, 10 Minuten köcheln lassen und dann zusammen mit der Crème fraîche pürieren. Die Eier unterrühren und auf zwei Souffléförmchen aufteilen. Die Förmchen auf ein tiefes Backblech oder in eine Auflaufform stellen, Wasser zugießen, so dass die Förmchen etwa zur Hälfte im Wasser stehen. Blech in den Ofen geben und 30 - 40 Minuten garen (bei mir reichten 30 vollkommen aus). Ähnlich einem Kuchen kann man auch hier mit der Stäbchenprobe feststellen, ob sie gut sind. Förmchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank erkalten lassen. Dazu paßt hervorragend eine kalte Tomatensauce








Zutaten für 1 l Tomatensauce
  • 1 kg Tomaten (gemischte Sorten)
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 g Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Stängel Thymian
  • 1 TL Curry
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zucker


Tomaten häuten und wie die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln. Olivenöl in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und anschwitzen. Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zufügen, 45 Minuten köcheln lassen und ggf. nachwürzen. Thymianstängel und Lorbeerblatt entfernen und die Sauce pürieren. Noch warm in vorbereitete Gläser füllen. .

Quelle: Virginie Besancon, Meine Sonnenküche