Montag, 30. Mai 2011

Grießklößchen mit Aprikosensauce

Auf der Rezeptseite für diese süssen Klößchen klebt bereits seit 2009 ein Post-it, aber bisher bin ich einfach noch nie dazu gekommen, sie einmal auszuprobieren - bis heute!! Würde man die Sauce aus frischen Aprikosen herstellen, wäre der Geschmack sicher noch viel viel besser, aber so war es auch o.k! Daumen hoch vom jungen Gemüse.



Zutaten für 10 kleine Klößchen
  • 1 kleine Dose Aprikosen
  • 1 EL Honig
  • 250 ml Milch
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Weichweizengrieß
  • 1 Ei
  • 30 g Butter
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 3 EL Puderzucker



Aprikosen mit ein wenig des Saftes und dem Honig pürieren. Milch mit der Zitronenschale und 1 Prise Salz zum Kochen bringen, Grieß einrühren, einmal aufkochen lassen und beiseite stellen. Das Ei verquirlen und unter den noch heißen Grieß rühren. Etwas abkühlen lassen.

Aus der Masse 10 kleine Klößchen formen (ggf die Hände mit etwas Wasser benetzen). Reichlich, leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, Klößchen vorsichtig hineingeben und bei offenem Deckel und milder Hitze in 5 bis 10 Minuten gar ziehen lassen. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne erhitzen, Mandeln darin goldgelb rösten (Vorsicht, das geht ganz plötzlich ziemlich schnell), Klößchen zugeben und kurz durchschwenken. Klößchen mit Puderzucker bestäuben und Aprikosensauce dazu reichen.

Quelle: Für jeden Tag, 5/09

Sonntag, 29. Mai 2011

Rhabarbertarte

Tja, was soll ich sagen - halt mal wieder ein Rhabarberkuchen, aber einer sehr super leckeren Sorte. Zum Nachbacken empfohlen.


Zutaten für den Teig
  • 200 g Mehl
  • 100 g weiche Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Sahne

Zutaten für den Belag
  • 300 g geputzter Rhabarber
  • 2 EL Zucker
  • 2 Eier
  • 60 g Zucker
  • 150 g Sahne
  • 1 EL gemahlene Mandeln
Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig erstellen und diesen in Folie gewickelt für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Rhabarber putzen, in 1 - 2 cm lange Stücke schneiden und mit dem Zucker bestreuen. Den Teig ausrollen (ggf. mit Hilfe eines Gefrierbeutels), eine gut gefettete Tarteform (28 cm) damit auskleiden und den Rhababer auf dem Boden verteilen.

Für den Guss die Eier mit dem Zucker gut verrühren. Sahne unterrühren und gemahlene Mandeln unterheben. Den Eierguss über den Rhabarber geben und im auf 150°C (Umluft) vorgeheizten Backofen 50 - 60 Minuten backen. Unter Umständen muß man sie vor Ende der Backzeit mit Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.

Quelle: Lea Linster, Kochen mit Liebe (via Deichrunner's Küche)

Samstag, 28. Mai 2011

Grüner Couscoussalat

Bei Anke Gröner lese ich immer wieder gerne und hier habe ich auch das verheißungsvolle Foto des grünen Couscoussalats gesehen. Und nicht nur von diesem äußerst leckeren Salat berichtet Frau Gröner, nein, auch einen Bekannten habe ich dort entdeckt. Lest selbst, wißt Ihr auch, von wem sie hier spricht?















Zutaten

  • 150 g Couscous
  • Gemüsebrühe oder Wasser
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Prisen Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Prisen gemahlenen Kreuzkümmel
  • 50 g gehackte Pistazien
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 grüne Chilischote (hatte ich leider nicht)
  • 30 g Rucola
  • 20 g Petersilie
  • 20 g frischer Koriander
  • je 2 EL gehackter Estragon, Minze und Dill
  • 90 ml Olivenöl

Den Couscous nach Packungsanweisung mit Gemüsebrühe oder Wasser zubereiten. Die Zwiebel in Ringe schneiden und im Olivenöl anbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Dann Salz und Kreuzkümmel zugeben und mit dem Couscous sowie den Pistazien, den in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln, der fein gehackten Chilischote sowie dem Rucola mischen.

Petersilie, Koriander, Estragon, Minze und Dill mit dem Olivenöl in einer Moulinette zu einer Paste verarbeiten und mit den restlichen Zutaten mischen. Ggf. noch mit etwas Salz nachwürzen.

Quelle: Anke Gröner

Donnerstag, 26. Mai 2011

Dunkles Pain Paillasse I

Vor einigen Sonntagen kamen Freunde zum Frühstück. Andrea brachte u.a. auch ein Brot vom Bäcker hinter der Grenze mit. Pain paillasse hieß es, hatte eine knusprige Kruste und schmeckte soooooooo gut. Da ich aber keine Lust habe stets den Umweg über Belgien zu machen, um dies köstliche Brot zum Frühstück essen zu können, habe ich nachgeschaut, ob das Netz nicht etwas über dieses Brot zu erzählen hat und bin bei diversen Blogs fündig geworden.

Dunkles Pain Paillasse No. I, weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich dieses oder jenes Rezept ausprobieren sollte. Warum auch entscheiden, wenn man ja einfach mal beide versuchen kann. Begonnen habe ich mit der Version von Zorra.
















Zutaten für den Vorteig
  • 45 g fermentierter Teig (=abgezweigt vom letzten Broteig, bzw folgendermaßen erstellt):
  • 55 g Weizenmehl, 550er
  • 35 g Wasser
  • 1/2 g frische Hefe
  • 1/2 g Salz
Zutaten für den Levain
  • 50 g Weizenmehl, 550er
  • 10 g Weizenvollkornmehl
  • 30 g Wasser
  • 45 g fermentierter Vorteig
Zutaten für den Endteig
  • 300 g Weizenmehl, 550er
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backmalz
  • 295 g Wasser
  • 3 g frische Hefe
  • 9 g Salz
  • Levain
Für den fermentierten Teig morgens alle Zutaten miteinander verkneten und den Teig halbieren. Die eine Hälfte für eine erneute Backaktion in den Kühlschrank stellen und die andere Hälfte zugedeckt 8 - 12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dann alle Zutaten für den Levain vermischen und zugedeckt für weitere 9 - 15 Stunden (am besten über Nacht) gehen lassen.

Am nächsten Morgen die beiden Mehle mit 270 g des lauwarmen Wassers mischen und 5 Minuten kneten. Für die Autolyse 30 Minuten abgedeckt beiseite stellen. Die Hefe in den restlichen 25 g Wasser auflösen und nach der Autolyse mit den restlichen Zutaten zum Teig geben, der dann 15 Minuten geknetet werden muß. Den Teig für 2,5 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, dann 1 x falten und für weitere 1,5 Stunden zugedeckt ruhen lassen.

Rechtzeitig den Backofen inklusive eines Wasserschälchens auf 240°C vorheizen und den Teig aus der Schüssel nehmen, ohne ihn erneut zu kneten. Dann nimmt man ihn an beiden Enden und dreht ihn etwas entgegengesetzt, als würde man ein Handtuch auswringen (natürlich nicht zu stark). Möchte man zwei dünnere Brote erhalten, teilt man ihn im Längsweg und dreht jeden Teig erneut ein wenig.

Der oder die Teiglinge können nun direkt in den Ofen, nach 15 Minuten die Ofentüre kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen. In weiteren 15 Minuten fertig backen.

Quelle: 1 x umrühren bitte

Sonntag, 22. Mai 2011

Roher Spargelsalat

"Eine interessante Mischung, an die Sie noch lange denken werden" - so stand es auf der Seite in meiner Lose-Blatt-Sammlung, die der schöner essen aus dem Jahr 2002 (!!) entrissen worden ist. Aufgetaucht ist sie vor einigen Tagen, als ich diese Blätter-Sammlung auf ihre Verwendbarkeit hin durchgeschaut habe.

Roher Spargel! Ob die das wohl ironisch gemeint haben?!??! Vorsorglich habe ich daher nicht gleich die angegebene Menge für 4 Personen vorbereitet, sondern erst einmal nur eine 1-Personen-Test-Portion.... und das war definitiv ein Fehler!! Der zweite Fehler war, dass ich nicht mehr Spargel eingekauft habe ;-(

Zutaten für 4 Portionen

  • 750 g weißer Spargel
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 Putenschnitzel
  • 3 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Weißweinessig
  • 2 TL Senf
  • 6 EL Olivenöl
Den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Spargel und Radieschen dann in feine schräge Scheiben schneiden und den Schnittlauch in Röllchen. Die Putenschnitzel in dünne Streifen schneiden, im heißen Öl scharf anbraten sowie salzen und pfeffern.

Essig mit Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer sowie 3 EL Wasser gut aufschütteln. Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Dressing mischen.

Quelle: schöner essen, 2002

Donnerstag, 19. Mai 2011

Schokoladenkuchen (zum Verschenken)

....eignet sich aber auch sehr gut zum selber essen.
















Zutaten

  • 100 g Amarettini
  • 100 g Schokolade (70%)
  • 200 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Kakao
  • etwas gemahlene Vanille
  • 150 g Puderzucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
Schokolade fein raspeln und Amarettini zerbröseln. Mehl, Backpulver und Salz mit Kakao, Vanille und Puderzucker gesiebt in eine Schüssel geben. Mandeln, Schokolade und Amarettini zugeben und gut vermischen. So, diese Mischung könnte man nun in eine nett anzuschauende Tüte packen und mit dem Rezept versehen verschenken. Man könnte aber auch den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und sich selbst den Nachmittag versüssen...

Dazu verquirlt man dann noch 3 Eier mit 125 ml Milch und 125 ml Sonnenblumenöl und mischt dies mit den trockenen Zutaten, füllt alles in eine gut gefettete Kastenform (25 cm) und schiebt diese für 50 - 60 Minuten auf die mittlere Schiene in den Ofen. Während man dann darauf wartet, dass die knappe Stunde verstreicht, kann man sich ja in aller Ruhe etwas Neues für den zu Beschenkenden einfallen lassen.....

Quelle: Annik Wecker, Geschenke aus meiner Küche

Mittwoch, 18. Mai 2011

Involtini & Kartoffel-Wedges

Tja, was könnte ich Euch zu den Involtini noch schreiben, außer: Die müßt Ihr unbedingt probieren!!! Sind die wenigen Vorbereitungen auch erst einmal erledigt, ist das eigentliche Kochen nicht mehr viel Arbeit. Die Rezeptangaben sind für 4 gedacht, aber sie waren so lecker, dass wir sie locker mit nur 3 Personen verputzt haben - Person Nr. 4 weilte auf einem Kindergeburtstag und fand danach nur noch leere Teller und Schüsseln vor.....



Zutaten (4 Personen)
  • 80 g Parmesan
  • 12 Salbeiblätter
  • 4 Kalbsschnitzel
  • 2 EL Olivenöl
  • Parmaschinken (je nach Größe 6 - 12)
  • 200 ml Weißwein
  • 200 ml Rinderfond
  • Holzspießchen
  • Salz und Pfeffer















Salbei und Schnitzel waschen, Salbei trocken schütteln und Schnitzel trocken tupfen sowie den Parmesan fein reiben. Die Schnitzel dann plattieren, dritteln und nebeneinander legen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Parmesan betreuen und jeweils einer Scheibe Parmaschinken sowie einem oder zwei Blatt Salbei belegen. Die Schnitzelscheiben von der kurzen Seite her aufrollen und je mit einem Holzspießchen fixieren.

Öl in einer Pfanne (zu der ein passender Deckel vorhanden ist) von allen Seiten bei starker Hitze ca. 5 Minuten scharf anbraten. Fond und Wein zugießen, einmal aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten schmoren lassen. Die Involtini herausnehmen, Spießchen entfernen und die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu paßt Ciabatta - bei uns gab es allerdings Kartoffel-Wedges dazu. Die Kartoffeln wurden nach Anleitung von Steph mit Schale gewaschen, trocken getupft und in schmale Spalten geschnitten. Der Assistent wurde dann beauftragt, die Spalten mit ölbenetzten Händen gut damit zu massieren (wie es im KuLa so schön heißt) und sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech akurat nebeneinander zu positionieren. Im 180 °C heißen Backofen wurden sie dann ca. 40 Minuten gebacken und danach nur noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.
















Quelle: Lecker, 6/09 und KuLa

Donnerstag, 12. Mai 2011

Scaloppine al limone

Dass alles Zitronige ganz ganz oben auf der Liste meiner Lieblingszutaten steht, habe ich Euch ja bereits verraten. Die zitronigen Schnitzelchen, die es heute Mittag bei uns gab, sind genau das Richtig für dieses warme, drückende Wetter - so richtig schön säuerlich und erfrischend. Das Foto bringt den Geschmack ja leider nicht ansatzweise rüber. Aber seid sicher, hätte ich keine Mitesser gehabt, ich hätte sie auch alle ganz allein gegessen. Dazu gab es Salzkartoffeln und gebratenen Spargel.














Zutaten für 4 Personen
  • 2 Bio-Zitronen
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 6 EL Öl
  • 4 Schweine- oder Kalbsschnitzel
  • 50 g kalte Butter
  • Gefrierbeutel und Alufolie
Zitronen heiß abspülen, abtrocknen und mit leichtem Druck auf der Arbeitsfläche hin- und herrollen. Je nach Größe der Zitronen von einer oder allen beiden die Schale fein abreiben. Eine Zitrone dann in Scheiben schneiden und die andere auspressen. Den Saft mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronenschale verrühren und das Öl gut unterschlagen.

Die gewaschenen und trocken getupften Schnitzel halbieren und in einem Gefrierbeutel plattieren. In ein ausreichend großes Gefäß geben und mit dem Zitronenöl begießen. Abgedeckt im Kühlschrank für 1 Stunde marinieren lassen, dabei ab und zu das Gefäß wenden.

Die Schnitzel aus der Marinade nehmen und kurz abtropfen lassen. ACHTUNG: Marinade wird noch benötigt! Eine große Pfanne ohne Fett erhitzen und das Fleisch nacheinander von beiden Seiten jeweils 1 Minute fest anbraten. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Schnitzel herausnehmen und in Alufolie gewickelt im warmen Ofen bei 75°C ruhen lassen. Die Zitronenscheiben in die Pfanne geben und von jeder Seite 2 Minuten anbraten, ebenfalls warm stellen.

Mit der Marinade den Bratensatz ablöschen und aufkochen. Die Pfanne vom Herd nehmen, etwas auskühlen lassen und die Butter in kleinen Stücken nacheinander in die Soße einrühren. Mit Salz, Pfeffer und 3 TL Zucker abschmecken und über die Schnitzel geben.

Quelle: Lecker, 5/11

Dienstag, 10. Mai 2011

Grießpudding

...steht quasi für den Ursprung dieses blogs. Denn auf der Suche nach einem geeigneten Rezept für Grießpudding bin ich bei deliciousdays und der semolina love affair gelandet und danach bei den vielen vielen foodblogs, die es da draußen noch gibt. Welch geniale Idee, der "Lose-Zettel-find-ich-eh-nie-mehr-wieder-Rezeptewirtschaft" ein Ende zu bereiten. Für den Grießpudding benötige ich zwar eigentlich kein Rezept mehr, aber fehlen darf er natürlich nicht in meiner Sammlung.

Auf Wunsch einer einzelnen Person haben wir heute Morgen nämlich gleich zwei Körbchen Erdbeeren gekauft und eines wurde dann zusammen mit dem Grießpudding nicht viel später verspeist.





Zutaten
  • 1 l Vollmilch
  • 200 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Hartweizengrieß
  • Erdbeeren









Milch, Sahne, Zucker, Salz, Vanillemark und -schote in einem Topf zum Kochen bringen. Vanilleschote entfernen und den Topf von der Kochstelle nehmen. Grieß unter Rühren einrieseln lassen und erneut aufkochen. In Gläser füllen, erkalten lassen und mit klein geschnittenen Erdbeeren oder Himbeeren bedecken.









Quelle: deliciousdays

Montag, 9. Mai 2011

Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech

Ein Kuchen fürs Büro war gefragt und es wurden ein paar Bedingungen daran gestellt: Er sollte einfach zu transportieren sein und mußte für mehr als 10 Personen ausreichen (gern auch für ein paar mehr). Zudem sollte er idealerweise doch vielleicht auch ohne Teller und Kuchengabel zu essen sein. Und vor allem aber sollte er natürlich lecker sein!!! Ich persönlich esse ja sehr gern fruchtige Kuchen und da gerade Rhabarberzeit ist, fiel mir dieser im letzten Jahr bereits erprobte Blechkuchen wieder ein - schneidet man ihn in nicht zu große Stücke, so kann man ihn sogar auf der Hand essen:


Zutaten für die Streusel
  • 150 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
Zutaten für Boden und Belag
  • 750 g Rhabarber
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg Magerquark
  • 20 g Vanillepuddingpulver
  • 2 TL Backpulver
  • 6 EL Hartweizengriess
  • 2 EL Zitronensaft


Den Backofen auf 180° C vorheizen. Mehl, Butter und Zucker mit den Händen zu Streuseln verkneten und kalt stellen. Den Rhabarber putzen und in 2 cm lange Stücke schneiden.

Für den Boden die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in einer Schüssel mit der Küchenmaschine ca 5 Minuten cremig aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren sowie Quark, Puddigpulver, Backpulver, 4 EL Griess und den Zitronensaft zugeben und unterrühren.

Ein Backblech gut fetten, mit dem restlichen Griess bestreuen und die Quarkmasse darauf verstreichen. Rhabarberstücke darauf verteilen und mit den gekühlten Streuseln bedecken. Im heißen Backofen bei Umluft auf der mittleren Schiene in 35 - 40 Minuten backen.

Quelle: Für jeden Tag, 5/08

Mittwoch, 4. Mai 2011

Spargel-Quiche

Für Marlene kommt jetzt das Rezept für die Spargelquiche, die es gestern (Spät-)Mittag nach einer längeren Fahrradfahrt gab. Die sieht nicht nur optisch sehr farbenfroh aus, sie zergeht förmlich auf der Zunge...der Ricotta...der Spargel...die Tomaten...man muß immer noch einen Bissen nehmen....und dann doch noch ein ganzes Stückchen....und schwups - oh weih - die halbe Quiche ist weg......ich sag Euch jetzt lieber nicht, wieviele Personen dafür verantwortlich waren!



Zutaten für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 150 g gesalzene Butter
  • 1 Ei

Zutaten für die Füllung
  • 500 g weißer Spargel
  • 100 g Kirschtomaten
  • 100 g frischer Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 250 g Ricotta
  • 5 Eier
  • Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft
  • sowie Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Die Teigzutaten zu einem Mürbeteig verkneten und in Folie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Spinat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Spargel schälen, die Enden entfernen und in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Den Spargel in kochendem Salzwasser je nach Dicke der Stangen ca. 8 Minuten garen und dann abtropfen lassen. Die Kirschtomaten halbieren.

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und eine gefettete Quicheform damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten beschweren und ca. 25 Minuten blindbacken. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und im Öl glasig andünsten. Spinat zugeben und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten mitdünsten. Ziegenfrischkäse und Ricotta unterrühren. Alles in ein hohes Gefäß geben und pürieren. 4 Eier sowie Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft zugeben und nochmals kurz pürieren.
















Backpapier und Hülsenfrüchte vom Quicheboden entfernen und diesen mit einem verquirlten Ei dünn bestreichen. Spargel nun auf dem Boden verteilen und mit der Spinat-Ricotta-Mischung begießen. Die halbierten Tomaten mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen und im heißen Ofen ca. 25 Minuten fertig backen.

Quelle: Für jeden Tag, 5/10

Dienstag, 3. Mai 2011

Pause

Hier war es in den letzten beiden Wochen ja sehr (bis ganz) ruhig. Grund war eine auf der Hinreise 14- und auf der Rückreise 12-stündige Autofahrt in den Süden. Für meinen Geschmack hätte die Zeit zwischen den beiden Fahrten ruhig doppelt so lang bis unendlich sein können. Wir haben sehr viele schöne Orte gesehen, viel Zeit vertrödelt, wenig Zeitintensives gekocht und dennoch viel gegessen, manchmal zu viel Wein getrunken, viel gelacht und uns sehr gut erholt. Fazit: WIR zählen die Wochen bis zum nächsten Osterurlaub.....und Ihr?