Mittwoch, 5. Januar 2011

Kartoffelbrot

Puh, ist das heute bitterkalt draussen - kann gar nicht glauben, dass am Wochenende zweistellige positive Temperaturwerte erreicht werden sollen. Da hab ich richtig Lust den Backofen anzuwerfen. Eigentlich wollte ich ja schon seit längerem ein paar Cookies von Leila Lindholm ausprobieren, aber: nach Keksen und anderem Süsskram ist mir nach der Weihnachtsvöllerei irgendwie doch jetzt gar nicht zumute.

Hhhm - da ist mir Zorras Brotbackprojekt wieder eingefallen, das wunderbar zu meinem Vorsatz für 2011 passt, öfter mal ein Brot selbst zu backen. Ich hab mich dann fürs Kartoffelbrot entschieden und während des weiteren Stöberns in anderen Blogs eine Mischung aus Zorras und Paules
Brotvariante gebacken. Etwas Vollkornmehl hatte ich auch noch im Schrank, dummerweise konnte man aber die Aufschrift auf der Tüte nicht mehr lesen, so dass ich keine Ahnung habe, ob es sich nun um Roggen- oder Weizenvollkornmehl handelt.... ja, ja, ich weiß, eigentlich kann man das erkennen. Aber ohne Vergleichsmaterial will ich mich da lieber nicht festlegen!!
















Zutaten

- Vorteig:
  • 100 g Weizenmehl Typ 550
  • 50 g Vollkornweizenmehl (hoffe ich)
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 2 g Salz
- endgültiger Teig:
  • 325 g Weizenmehl (je zur Hälfte 550er + 1050er)
  • 40 g Vollkornweizenmehl
 (hoffe ich immer noch)
  • 135 g lauwarmes Wasser
  • 200 g Kartoffeln (mit der Schale gekocht, gepellt + mit einer Gabel gequetscht)
  • 7 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • sowie der gesamte Vorteig
Vorteig: Am Vorabend Mehle, Hefe, Salz und lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und gut verkneten. Zugedeckt für eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann mindestens für 12 Stunden, gern über Nacht (bis maximal 24 Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Mehlsorten, die Hefe und die gestampften Kartoffeln in eine Schüssel geben. Den Vorteig mit dem Wasser verrühren und hinzufügen. Den Teig mit der Küchenmaschine auf der ersten Stufe für ca. 4 Minuten kneten. Dann erst das Salz hinzugeben und weitere 6-8 Minuten auf der zweiten Stufe weiterkneten. Den Teig zugedeckt für 60 Minuten gehen lassen. Dabei nach 30 Minuten einmal falten. (= Teig vorsichtig auseinanderziehen und alle vier Seiten nacheinander zur Mitte hin zusammenfalten).

Teig zu einem länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach unten in einen Garkorb geben. 60-90 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit dem Backblech (bei Zorra auf unterster Schiene) auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot vorsichtig auf ein Backpapier stürzen und mit dem Backpapier auf das vorgeheizte Backblech ziehen und sofort in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten kurz die Ofentür öffnen, um Dampf entweichen zu lassen sowie die Temperatur auf 200°C herunterschalten. In weiteren ca. 20 Minuten fertigbacken.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

So schön aufgesprungen wie hier ist die Kruste bei meinem Brot leider nicht, aber in Ermangelung eines runden Garkorbs mußte ich auf einen ovalen ausweichen. Ob es wohl daran gelegen hat?? Das Brot schmeckte so gut, dass wir gar nicht warten konnten, bis es abgekühlt war und nach kurzer Zeit war schon die Hälfte verputzt. Da werd ich gleich mal den nächsten Vorteig ansetzen.

Quelle: 1 x umrühren bitte; Paules ki(t)chen

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