Montag, 31. Januar 2011

Pizza

Heute muß es schnell gehen, zu viele Termine und Verabredungen müssen eingehalten werden. An solchen Tagen gibt es gern mal eine Pizza. Schnell belegt und ruck zuck gebacken. Teig wird immer aus einem Kilo Mehl hergestellt, portioniert und eingefroren. So hat man an Tagen wie heute den fertigen Pizzateig zur Hand - vorausgesetzt, man hat früh genug dran gedacht, ihn aufzutauen. Hier nur die Margaritha-Variante für die Kinder, die ich ganz kurz fürs Fotoshooting entführen durfte:

















Zutaten
  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 5 g Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 500 - 750 g lauwarmes Wasser
  • 500 g passierte Tomaten
  • Käse (Gouda, Parmesan, Mozzarella, o.ä.)
  • Oregano, Salz, Pfeffer, ggf. frischer Knoblauch
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, zerkleinerte Hefe sowie eine Prise Zucker in die Vertiefung geben und mit wenig lauwarmem Wasser und etwas Mehl verrühren. Abgedeckt 15 - 20 Minuten stehen lassen. Dann das Salz sowie mindestens 500 g lauwarmes Wasser und höchstens 750 g lauwarmes Wasser zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Wassermenge sollte ab 500 g nur nach und nach erhöht werden und ist von der Teigkonsistenz abhängig. Dann den Teig abgedeckt ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Aus der Teigmenge mache ich Portionen von ca. 220 - 240 g. Einen Teil nutze ich direkt, der Rest wandert portioniert in die Tiefkühltruhe. Backofen rechtzeitig auf 230°C (Umluft mit extra Unterhitze) vorheizen. Die Teiglinge rund ausrollen und auf ein mit wenig Öl gefettetes rundes Lochblech legen. Jeweils mit 3 - 4 EL der gesalzenen, gefefferten und ggf. mit Knoblauch angereicherten passierten Tomaten bestreichen. Mit geraffeltem Käse und Oregano sowie weiteren Zutaten nach Belieben (ich schwöre auf Sardellen!) bestreuen. Bei meinem Backofen reicht dann eine Backzeit von 8 - 10 Minuten auf der untersten Stufe völlig aus.

Sonntag, 30. Januar 2011

Kamutbrot

Dienstags und samstags ist im Ort immer Markt. Dienstags findet man dort unter anderem auch den Stand dieser Biobäckerei, die im übrigen auch über einige Bioläden im Umkreis ihr Brot verkauft. Neben den Croissants habe ich eine Schwäche für die angebotenen Kamutbrötchen. Leider ist man nach einem pappsatt und muß auf den nächsten Dienstag warten oder eine größere Menge dem Tiefkühler übergeben. Aber selbst backen müßte ja eigentlich auch gehen..... und so bin ich hier auf dieses Rezept gestoßen. Schmeckt genauso hervorragend wie die Brötchen vom Biobäcker. Ein wenig süsslich, aber dennoch gut geeignet für herzhaften und marmeladigen Belag.















Zutaten Vorteig

  • 2 g frische Hefe
  • 60 g Weizenmehl 1050
  • 2 g Salz
  • 40 g lauwarmes Wasser

Zutaten Hauptteig
  • 300 g Kamut
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 375 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • gesamter Vorteig
  • 10 g Salz
Am Vortag die Zutaten für den Vorteig zusammengeben und zu einem Teig verkneten. Ich habe ihn 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und ihn dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Am nächsten Tag Kamut fein mahlen und mit dem Weizenmehl in einer Schüssel mischen. Das Wasser zugeben und gut vermengen. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen. Dann die Hefe und den Vorteig zugeben und auf langsamer Stufe durch die Küchenmaschine ca. 5 - 7 Minuten kneten lassen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Salz zugeben und nochmals ca. 5 Minuten kneten, bis er sich vom Rand löst und nicht mehr klebt.

Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und für 1,5 Stunden abgedeckt in eine bemehlte Schüssel geben. Dann den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche falten und erneut abgedeckt 10 Minuten gehen lassen. Zu einem runden oder ovalen Laib formen und in einem Gärkörbchen nochmals 1 Stunde abgedeckt stehen lassen. Rechtzeitig den Backofen mit einem Backblech auf der untersten Stufe auf 250°C vorheizen. (Mit Wasser gefüllte Schüssel auf dem Boden des Backofes nicht vergessen.) Das Brot auf ein Backpapier stürzen, die Oberseite einschneiden und in den Backofen geben. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 220°C reduzieren und kurz den Dampf entweichen lassen. Weitere 25 - 30 Minuten backen.

Quelle: Küchenlatein

Freitag, 28. Januar 2011

Dunkles Bauernbrot

Auch das kommt vor: Das erste Brot, das Murks geworden ist. Dabei lag es noch nicht mal am Rezept:

Erst hatte die Getreidemühle eine Macke und hat die Roggenkörner nur geschrotet. Den Defekt konnte ich beheben, doch zu dem Zeitpunkt war die Autolyse schon mit dem Schrot in vollem Gange. Dann klebte der Teig auch nach 10minütigem Kneten und trotz Zugabe von eiiiiiiiinigen Gramm Mehl immer noch imens. Irgendwie hab ich ihn dann zum Gehen doch ganz von der Arbeitsplatte in eine Schüssel befördern können.....und weiter im Rezept. In den Gärkörbchen gingen beide Brot wunderschön und vorbildlich auf. Dann wollte ich den Ofen vorheizen - stopp! - die Kinder müssen zum Sport. Als ich von dort zurückkam, war die Sonne hinter den Bäumen verschwunden und die Zimmertemperatur scheinbar so merklich abgesunken, dass die Brote in sich zusammengefallen waren. Schnief! Ein wenig sind die dann noch aufgegangen, klebten aber schließlich beim Sturzversuch teilweise am Körbchen fest.....
Die Murksbrote möchte ich Euch dennoch nicht vorenthalten. Geschmeckt haben sie nämlich trotz allem gut und irgendwann werde ich auch einen zweiten Versuch wagen. Gefunden hatte ich das Brot übrigen hier, habe aber 2 kleine Brote à 750 g draus gemacht.

Zutaten

  • 20 g frische Hefe
  • 10 g Puderzucker
  • 25 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 1 TL Backmalz
  • 500 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Honig
  • 10 g weiche Butter
  • 18 g Salz
  • 65 g Sauerteig

Die Hefe mit dem Puderzucker in 25 ml Wasser auflösen. 250 g vom Weizen- und 125 g vom Roggenmehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben und mit 500 g lauwarmem Wasser verkneten. Anschließend 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse).

Hefemischung zum Vorteig geben, dann das restliche Weizen- und Roggenmehl. Honig, Butter und den Sauerteig hinzufügen und alles ca. 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, erst dann das Salz zugeben und zwei Stufen höher für 5 Minuten fertig kneten.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. Den Teig in teilen und rund formen. Erneut abgedeckt 5-10 Minuten gehen lassen. Die Teige oval formen und mit der Naht nach oben in zwei bemehlte Gärkörbchen legen und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit dem Blech auf unterster Stufe sowie dem Schälchen mit Wasser auf dem Ofenboden auf 240°C vorheizen. Die Brote auf Backpapier stürzen und mit beliebigem Muster einschneiden. Brote in den Ofen geben und bei fallender Hitze etwa 1 Stunde backen. Nach 10 Minuten Dampf kurz entweichen lassen.

Quelle: EinfachGuad

Montag, 24. Januar 2011

Schwäbisches Landbrot

Hups, der Brottopf ist mal wieder leer. Wo hatte ich noch das Brot gesehen, das zu den Zutaten in meinem Schrank passt? Ahhh - hier wars, im Plötzblog, da gibts noch ganz ganz viele andere Brote. Genug für ganz viel Abwechslung in 2011. Das Landbrot ist mengenmäßig etwas zu klein für mein ovales Gärkörbchen - und für den Appetit meiner Familie sowieso. Demnächst also doppelte Menge oder schon mal das nächste Rezept suchen!

Zutaten Vorteig

  • 100 g Dinkelmehl 1050
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 2 g frische Hefe
Zutaten Hauptteig
  • 235 g Weizenmehl 1050
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 6 g frische Hefe
  • 7 g Honig
  • 7 g Salz
  • Vorteig
Am Vortag Dinkelmehl, lauwarmes Wasser und Hefe mischen und ca. 3 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann 14 bis 18 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (bei uns über Nacht).

Am nächsten Tag die Zutaten für den Hauptteig inklusive des Vorteigs mischen und 5 Minuten auf niedrigster Stufe und ca. 12 Minuten auf Stufe 2 der Küchenmaschine kneten lassen. Für 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Dann zu einer Kugel (bei uns zu einem Oval) formen und in ein bemehltes Gärkörbchen geben und erneut für 60 bis 90 Minuten abgedeckt gehen lassen. Rechtzeitig den Ofen mit dem Backblech und einem Schälchen Wasser auf dem Boden auf 240°C vorheizen. Das Brot auf ein Backpapier stürzen, einschneiden und in den Ofen geben. Nach 10 Minuten die Ofentür kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. In ca. 25 Minuten fertig backen.


Quelle: Plötzblog

Samstag, 22. Januar 2011

Weiße Bohnensuppe mit Räucheraal und Croutons

Eigentlich bin ich auf der Suche nach einem Rezept für eine Suppe, die ich zu einer im Februar anstehenden Party mit 40 - 45 Personen machen könnte. Von dieser weißen Bohnensuppe hatte ich schon viel gehört und daher gab es sie heute quasi probehalber. Aber, was soll ich Euch sagen, beim Abschreiben des Rezeptes habe ich gerade feststellen müssen, dass sich das Töpfchen Sahne leider immer noch in unserem Kühlschrank befindet.......dem sehr guten Geschmack der Suppe tat das aber keinen Abbruch ;-). Nur zu empfehlen - ob mit oder ohne Sahne!!! (Den Aal kann man auf dem Foto leider nicht erkennen- taucht wahrscheinlich gerade eine Runde)







Zutaten

  • 200 g Räucheraal
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 600 g kleine weiße Bohnen (aus der Dose oder frisch und vorher gekocht)
  • 3 Scheiben Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Sahne
  • 4 EL Butter
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 - 3 EL braune Butter
  • 2 Scheiben Toast
  • 1 Stange Zimt
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • mildes gemahlenes Chili
  • Bohnenkraut, frisches Bohnenkraut


Den Aal enthäuten und den Tran entfernen. Die Filets von der Gräte lösen und die kleinen Gräten zupfen. Von der Zitrone einen Streifen der Schale abschneiden. Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. Die Bohnen gut abtropfen lassen und mit einer Prise Bohnenkraut, der Zitronenschale, einer Scheibe Ingwer sowie einer der in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe in die Brühe geben. Das Ganze 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Ingwer und Zitronenschale herausnehmen und ein Drittel der Bohnen abnehmen und in einem kleinen Topf warm stellen (ich habe einfach alle drin gelassen). Sahne und einen Esslöffel Butter hinzufügen und pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskat abschmecken.

Die Toasts würfeln und mit der Vanille, einer in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe, der braunen Butter, zwei Ingwerscheiben und der restlichen Butter goldbraun anbraten. (ggf. auf Küchenpapier abtropfen lassen). Dann noch mit einer Reibe etwas Zimt darüber reiben.


Die Suppe nochmals kurz aufpürieren. Dann die Bohnen und den Aal in warme Teller verteilen und die Suppe daraufgeben. Mit den Croutons bestreuen und mit dem frischen Bohnenkraut dekorieren.


Quelle: Schubeck bei "Lanz kocht"

Freitag, 21. Januar 2011

Zitronen-Risotto

Dass ich eine Schwäche für alles Zitronige habe, hatte ich Euch ja hier bereits erzählt. Vor allem in dieses Zitronenrisotto könnte ich mich reinsetzen - da geb ich ungern was von ab! Schön cremig, herrlich zitronig frisch. Mmmmmh!!! Da brauche ich gar nichts anderes zu. Die "Für jeden Tag"-Ausgabe, aus der es stammt ist auch schon recht zerfleddert - aber eigentlich kann ich das Rezept ja mittlerweile auch schon auswendig...

















Zutaten für 2 Portionen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 550 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Olivenöl und 1 EL Butter
  • 150 g Risottoreis
  • 50 ml Weißwein
  • 4 EL geriebener Grana padano
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 - 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Basilikumblättchen (hatte ich heute nicht zur Hand)
Zwiebel und Knoblauchzehe klein würfeln. Brühe aufkochen und warm halten (ich schalte den Gasherd dann immer auf kleinste Stufe). Butter und Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Den ungewaschenen Reis zugeben und ca. 1 Minute mit andünsten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Etwas Brühe zugießen und bei schwacher bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren einkochen lassen. Vorgang wiederholen, bis der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Insgesamt köchelt der Reis ca. 20 Minuten, bis er noch leichten Biss hat.

2 EL des geriebenen Käses unterheben und den Risotto mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und -schale abschmecken. Da ich es gern schön zitronig habe, gebe ich auch noch etwas mehr Saft hinzu. Falls der Risotto dann zu fest ist, kann man noch etwas Brühe zugeben. Mit dem restlichen Käse und den Basilikumblättern oder einigen Zitronenzesten dekorieren.


Quelle: Für jeden Tag, 2/09

Mittwoch, 19. Januar 2011

Orangen-Muffins

Eigentlich wollte ich diese Muffins gar nicht bloggen - optisch sind sie ja nicht gerade aussergewöhnlich ansehnlich. Aber da sie so gut geschmeckt haben, möchte ich sie hier doch festhalten - innen schön fluffig mit leichter Orangennote und außen herrlich knusprig. Das Orangeat habe ich weggelassen, würde aber beim nächsten Mal vorher noch eine Bio-Orange erwerben und deren gehackte Schale mit hineingeben:

Zutaten
  • 280 g Mehl
  • 50 g gehackte Mandeln (im Rezept: 80 g gehacktes Orangeat, das ich nicht mag)
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Salz
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 80 ml Öl
  • 100 ml Orangensaft
  • 200 g Buttermilch
  • 75 g Schokolinsen















Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Mehl, Mandeln, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer weiteren Schüssel das Ei leicht verquirlen. Zucker, Öl, Orangensaft und Buttermilch zugeben und jeweils leicht verrühren. Die Mehlmischung zugeben und nur so lange unterheben, bis alle Zutaten feucht sind. Dann die Schokolinsen unter den Teig heben und in die mit Papierförmchen ausgestattete Muffinform füllen. Im Backofen auf mittlerer Schiene 15 - 20 Minuten backen.


Quelle: ZS-Verlag, Muffins

Sonntag, 16. Januar 2011

Chocolate-Chip-Cookies

Diese Cookies von Leila Lindholm waren eigentlich schon für die letzte Woche geplant - die Butter hatte ich rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen, es mußten nur noch kurz die Kinder abgeholt werden. Dummerweise hatte ich die Butter nicht optimal - d.h. vor jeglichen Gefahren geschützt - positioniert.

Gefahren drohen allen Lebensmitteln unseres Haushalts bei unserer Abwesenheit in Form des vierbeinigen Mitbewohners Fritz. Der, jeglicher Nahrungsaufnahme stets positiv gesonnen, schaut immer mal gern, ob wir nicht vergessen haben etwas Essbares wegzuräumen. Da kann es auch schon mal passieren, das bei unserer Rückkehr der Rest Brot verschwunden ist; vom Schokoosterhasen lediglich das kleine Glöckchen übrig geblieben ist; sich der Rest Käse inklusiv Rinde atomisiert hat; die noch gefrorenen Grillwürstchen aus der Gefriertüte entfernt wurden.....selbst Tupperboxen schützen dabei nicht vor Verlust.

Die fertigen Cookies habe ich dann aber gut (auch vor zweibeinigen Krümelmonstern) versteckt. ;-)











Zutaten
  • 125 g weiche Butter
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 90 g Weizenmehl
  • 15 g Haferflocken
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g Zartbitterschokolade, 70 %
  • abgeriebene Schale einer Limette (bei mir Zitrone in Ermangelung der Limette)








und so gehts

Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei zugeben und gut unterrühren. Mehl, Haferflocken, Backpulver und Salz vermischen und unter die Butter-Zucker-Mischung heben. Die Schokolade grob hacken und mit der abgeriebenen Limettenschale unter den Teig geben. Die Masse auf ein ausreichend großes Stück Frischhaltefolie geben und zu einer Rolle von 5 cm Durchmesser formen, dabei die Enden der Folie verzwirbeln. Für 30 Minuten in den Tiefkühler geben.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Teigrolle in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden und auf das mit Backpapier belegte Backblech geben. Dieser Vorgang funktionierte nicht immer reibungslos, da die Schokostücke teilweise genau da lagen, wo ich mit dem Messer durch wollte. Das führte dazu, dass die Scheiben zeitweise etwas zerbröselt auf dem Backblech landeten. Im Ofen, in dem sie für 10 Minuten gebacken werden, wurden sie dann aber doch zu optisch ansprechenden Cookies.

Variante
  • 25 g Kokosraspel statt Haferflocken
  • abgeriebene Schale von 2 Orangen statt der Limette

Quelle: Leila Lindholm, Backen mit Leila

Samstag, 15. Januar 2011

Kartoffelsuppe

Im Kühlschrank schlummerte noch eine halbe Sellerieknolle vor sich hin und die Kartoffeln mußten auch langsam weg. Die Zeit war knapp und der Hunger groß. Hatte ich da nicht vor einiger Zeit hier ein Rezept für eine Kartoffelsuppe gesehen??

Zutaten

400 g Kartoffeln
2 Möhren
1/2 Sellerieknolle
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
80 g gewürfelter Speck
3 EL Öl
1,5 l Liter Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer und Muskat

Kartoffeln, Möhren, Lauch, Zwiebel, Sellerie waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden bzw. die Zwiebel fein hacken. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, Speck andünsten, Zwiebelwürfel zugeben und mitdünsten. Dann die Kartoffeln und das Gemüse in den Topf geben und ebenfalls kurz mitdünsten. Gemüsebrühe zugießen, salzen, pfeffern, mit Muskat würzen und das Lorbeerblatt dazugeben. Alles ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Dann das Lorbeerblatt aus der Suppe fischen und alles mit dem Pürierstab pürieren. Mit einem Stück frischem Brot servieren.

Quelle: New Kitch on the blog

Mittwoch, 12. Januar 2011

Haferflockenbrot

Mein Ehrgeiz ist gepackt - auf zum nächsten Brot! Die Entscheidung fiel diesmal auf das Haferflockenbrot, weil ich das mit dem Brühstück einmal ausprobieren wollte - RISIKO!

Wenn ich wählen müßte, würde ich mich bisher für das Haferflockenbrot entscheiden. Aber da sind die Meinungen in unserer Familie geteilt, manche favorisieren das Joghurtbrot, andere das Kartoffelbrot.

Zutaten
- Vorteig
  • 100 g Weizenmehl (wieder je zur Hälfte 550er und 1050er)
  • 50 g Dinkelmehl, 630
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 2 g frische Hefe
  • 2 g Salz

- Brühstück
  • 50 g Haferflocken (ich habe feine Haferflocken genommen)
  • 150 g kochendes Wasser

Teig
  • 300 g Weizenmehl (550er/1050er jeweils zur Hälfte)
  • 50 g Dinkelmehl, 630
  • 120 g lauwarmes Wasser
  • 7 g frische Hefe
  • 1 TL Honig
  • gesamter Vorteig *
  • gesamtes Brühstück**
  • 10 g Salz















Am Vortag alle Zutaten vermischen und gut durchkneten. Der Vorteig muß eine Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur gehen. Dann kommt er für mindestens 12 Stunden (bei uns über Nacht) bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank.

Für das Brühstück die Haferflocken in einer Pfanne goldbraun rösten. Aber Obacht: von goldbraun bis kohlrabenschwarz dauert es nur einen kurzen Moment!!!! Haferflocken in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergiessen. Zugedeckt bei Raumtemperatur über Nacht stehen lassen.

Am Folgetag das Wasser zum Vorteig geben und diesen so etwas auflösen. Alle Zutaten bis auf das Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen. Dann das Salz zugeben und auf Stufe 2 für 6 Minuten weiterkneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen (ggf. nach 30 Minuten ein Mal falten).

Dann den Teig formen und mit dem Schluss nach unten in einen bemehlten Garkorb geben und zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. Den Backofen inklusive einem Backblech auf der unteren Schiene rechtzeitig auf 230 Grad vorheizen. Das Brot vorsichtig aus dem Körbchen auf ein Backpapier stürzen, einschneiden, auf das heiße Backblech ziehen und 15 Minuten backen. Dann die Ofentür kurz öffnen, damit Dampf entweichen kann und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren, weitere 25 Minuten backen. Das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.


Quelle: 1 x umrühren bitte

Sonntag, 9. Januar 2011

Apfelkuchen mit Pinienkernen

Habt Ihr nachmittags auch immer so ein bischen Schmacht auf etwas Süsses? So ein kleines Stückchen Kuchen, ein Teilchen, ein süsses Brötchen..... oder irgendetwas in der Art zu einem heißen Tee oder einem dampfenden Milchkaffee. Diesen Apfelkuchen hat Christina von New Kitch on the blog den Lesern ans Herz gelegt. Kein Problem - machen wir doch heute mal eine Kostprobe:

Zutaten für eine 20er-Springform

- Teig:
  • 100 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 25 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 EL kaltes Wasser
- Belag:
  • 2 säuerliche Äpfel (ca. 400 g)
  • 100 g Creme fraiche
  • 25 g Puderzucker
  • 1 Eier
  • 1 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Pinienkerne
  • sowie Fett für die Form und Puderzucker


Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen und eine gut gefettete Springform dünn damit auskleiden, dabei einen Rand von ca. 3 cm formen. Bis zur weiteren Verwendung die Form in den Kühlschrank stellen und schon einmal den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den gesiebten Puderzucker und die Eier ein paar Minuten schaumig rühren. Dann Creme fraiche und Zitronensaft unterheben. Die geschälten und entkernten Äpfel in schmale Spalten schneiden. Die Hälfte der Creme auf den Teig geben und die Äpfel dachziegelartig im Kreis darauf verteilen. Die restliche Creme darüber geben. Die Form ein paar Mal leicht hin und her schütteln, damit sich die Creme zwischen den Äpfeln verteilt. In den Backofen geben und ca. 15 Min. backen.

In einem kleinen Topf die Aprikosenmarmelade unter Rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen. Ggf. durch ein Sieb streichen und vorsichtig mit einem Pinsel auf die Äpfel und die Creme auftragen. Mit Pinienkernen bestreuen und mit gesiebtem Puderzucker überziehen. Dann nochmals für 10 - 15 Minuten in den Ofen geben. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist erneut mit etwas Puderzucker bestäuben.

Quelle: New Kitch on the blog

Samstag, 8. Januar 2011

Joghurtbrot

Nachdem wir nun schon zwei oder drei Kartoffelbrote verspeist haben, ist Abwechslung gefragt. Ein Blick in Zorras Blog zeigt so viele Möglichkeiten auf, dass man sich gar nicht entscheiden kann. Die Wahl fiel dann aus rein praktischen Überlegungen auf das Joghurtbrot. Das kann man nämlich am selben Abend fertig stellen und so schon früh am nächsten Morgen direkt für Schule, Beruf oder einfach fürs Frühstück verwenden. Das mit dem Formen des Brotlaibs, wie es bei Zorra beschrieben ist, muß ich allerdings noch ein wenig üben. Mein Brot ging - kaum war es im Ofen - in der Mitte so dermaßen auseinander, dass das Brot nachher ziemlich platt war. Den guten Geschmack hat dies aber nicht beinträchtigt.

















Zutaten

  • 150 g aktiver Sauerteig (oder 70 g getrockneter Sauerteig & 70 g lauwarmes Wasser)
  • 7 g frische Hefe
  • 500 g Weizenmehl (250 g 550er Mehl & 250 g 1050er Mehl)
  • 205 g lauwarmes Wasser
  • 120 g griechischer Joghurt
  • 11 g Salz
Die Hefe in 50 g Wasser auflösen. Aktiven Sauerteig (= getrockneten Sauerteig mit den 70 g lauwarmem Wasser verrühren) mit restlichem Wasser auflösen. Alle Zutaten bis auf das Salz in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine 4 Minuten auf niedrigster Stufe kneten. Dann erst das Salz zugeben und weitere 6 Mintuen auf mittlerer Stufe kneten lassen. Bei meiner Küchenmaschine wickelt sich der Teig dann gern am Knethaken hoch und versucht in die Maschine zu klettern. Das bringt mich echt auf die Palme. Die Teigkonsistenz sollte dann weich, aber nicht mehr klebrig sein. *

Den Teig zugedeckt 60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen (ggf. nach 30 Minuten 1 x aufziehen). Dann den Laib formen wie, wie Zorra es
hier zeigt, und mit dem Schluß nach unten in einen Garkorb legen. Zugedeckt weitere 60 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen inklusive Backblech auf 230 C ober-/Unterhitze vorheizen. Ich stelle dann immer eine kleine, mit Wasser gefüllte Auflaufform auf den Boden des Ofens. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Teiglaibe vorsichtig aus dem Körbchen auf ein Backpapier stürzen und auf das Backblech in den Ofen schieben (2 Schiene von unten - sonst passt die Auflaufform nicht mehr drunter). Nach 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, damit Dampf entweichen kann und die Temperatur auf 210 C reduzieren. Weitere 20 bis 25 Minuten fertig backen.


Quelle: 1 x umrühren bitte

* Nachtrag: wie durch ein Wunder blieb der Teig beim zweiten Versuch IN der Schüssel und unternahm keine akrobatischen Übungen.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Kartoffelbrot

Puh, ist das heute bitterkalt draussen - kann gar nicht glauben, dass am Wochenende zweistellige positive Temperaturwerte erreicht werden sollen. Da hab ich richtig Lust den Backofen anzuwerfen. Eigentlich wollte ich ja schon seit längerem ein paar Cookies von Leila Lindholm ausprobieren, aber: nach Keksen und anderem Süsskram ist mir nach der Weihnachtsvöllerei irgendwie doch jetzt gar nicht zumute.

Hhhm - da ist mir Zorras Brotbackprojekt wieder eingefallen, das wunderbar zu meinem Vorsatz für 2011 passt, öfter mal ein Brot selbst zu backen. Ich hab mich dann fürs Kartoffelbrot entschieden und während des weiteren Stöberns in anderen Blogs eine Mischung aus Zorras und Paules
Brotvariante gebacken. Etwas Vollkornmehl hatte ich auch noch im Schrank, dummerweise konnte man aber die Aufschrift auf der Tüte nicht mehr lesen, so dass ich keine Ahnung habe, ob es sich nun um Roggen- oder Weizenvollkornmehl handelt.... ja, ja, ich weiß, eigentlich kann man das erkennen. Aber ohne Vergleichsmaterial will ich mich da lieber nicht festlegen!!
















Zutaten

- Vorteig:
  • 100 g Weizenmehl Typ 550
  • 50 g Vollkornweizenmehl (hoffe ich)
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 2 g Salz
- endgültiger Teig:
  • 325 g Weizenmehl (je zur Hälfte 550er + 1050er)
  • 40 g Vollkornweizenmehl
 (hoffe ich immer noch)
  • 135 g lauwarmes Wasser
  • 200 g Kartoffeln (mit der Schale gekocht, gepellt + mit einer Gabel gequetscht)
  • 7 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • sowie der gesamte Vorteig
Vorteig: Am Vorabend Mehle, Hefe, Salz und lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und gut verkneten. Zugedeckt für eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann mindestens für 12 Stunden, gern über Nacht (bis maximal 24 Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Mehlsorten, die Hefe und die gestampften Kartoffeln in eine Schüssel geben. Den Vorteig mit dem Wasser verrühren und hinzufügen. Den Teig mit der Küchenmaschine auf der ersten Stufe für ca. 4 Minuten kneten. Dann erst das Salz hinzugeben und weitere 6-8 Minuten auf der zweiten Stufe weiterkneten. Den Teig zugedeckt für 60 Minuten gehen lassen. Dabei nach 30 Minuten einmal falten. (= Teig vorsichtig auseinanderziehen und alle vier Seiten nacheinander zur Mitte hin zusammenfalten).

Teig zu einem länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach unten in einen Garkorb geben. 60-90 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit dem Backblech (bei Zorra auf unterster Schiene) auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot vorsichtig auf ein Backpapier stürzen und mit dem Backpapier auf das vorgeheizte Backblech ziehen und sofort in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten kurz die Ofentür öffnen, um Dampf entweichen zu lassen sowie die Temperatur auf 200°C herunterschalten. In weiteren ca. 20 Minuten fertigbacken.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

So schön aufgesprungen wie hier ist die Kruste bei meinem Brot leider nicht, aber in Ermangelung eines runden Garkorbs mußte ich auf einen ovalen ausweichen. Ob es wohl daran gelegen hat?? Das Brot schmeckte so gut, dass wir gar nicht warten konnten, bis es abgekühlt war und nach kurzer Zeit war schon die Hälfte verputzt. Da werd ich gleich mal den nächsten Vorteig ansetzen.

Quelle: 1 x umrühren bitte; Paules ki(t)chen

Sonntag, 2. Januar 2011

Frohes Neues Jahr!


Ein frohes friedvolles, gesundes und genussreiches Jahr 2011 wünsche ich allen, die auf ihrem Weg durchs Netz hier vorbeikommen.


Die zwei Marzipan-Glücksbringer bekamen wir zu Neujahr geschenkt - dem Schornsteinfeger fehlte allerdings schon nach kurzem Aufenthalt die Nase !!!