Sonntag, 11. Dezember 2011

Mohnkuchen

Nach einem späten Frühstück, einem ausgiebigen Spaziergang und dem Anfeuern der 18-km-Winterlauf-Teilnehmer bei frostigen Temperaturen wartete eine heiße Tasse Tee mit einem sehr empfehlenswerten Stück Mohnkuchen auf uns.
















Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 150 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100 g gemahlener oder ganzer Mohn
  • 3 Eier
  • 125 ml Sonnenblumenöl
  • 200 g Sauerrahm
Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Backpulver, Salz und Vanille mischen, Zitronenschale und Mohn zugeben. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Sonnenblumenöl und dem Sauerrahm verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben. Gut verrühren und in eine gefettete Kastenform (25 cm Länge) geben. Auf mittlerer Schiene ca. 55 Minuten backen.

Quelle: Annik Wecker, Geschenke aus meiner Küche

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Toskanischer Rigatonisalat

Schnell mußte es heute (mal wieder) gehen. Die Termine überschlagen sich, Weihnachtsfeiern hier und dort, Schulveranstaltungen, Sporttermine - Besinnliches sucht man vergebens. Spaß macht das alles - nur die Zeit ist immer so knapp. Der Salat paßte gerade noch in unseren Zeitplan.

Zutaten für 2 -3 Personen
  • 250 g Rigatoni
  • 1 EL weißer Balsamicoessig
  • 40 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Scheiben Prosciutto
  • 200 g Artischokenherzen (Dose)
  • 40 g getrocknete Tomaten
  • 1 Bund Basilikum
  • 40 g Rucola
  • 3 EL schwarze Oliven
  • 20 g Pinienkerne
  • Salz, Pfeffer

















Gepressten Knoblauch gut mit Essig und Olivenöl verrühren. Nudeln al dente kochen, abgießen und in eine Schüssel geben. Das Dressing über die noch warmen Nudeln geben, mischen und abkühlen lassen. Prosciutto in Scheiben schneiden, Artischocken abtropfen lassen und vierteln, Tomaten in dünne Streifen schneiden, Basilikum fein hacken, entsteinte Oliven halbieren und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Alles mit dem Rucola und den Nudeln vermengen sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle: So isst Italien, 2011/4

Montag, 5. Dezember 2011

Kleinwaltersdorfer Buttermilchkruste

Kleinwaltersdorf?!?!?! - habe ich noch nie gehört.
Wißt Ihr, wo Kleinwaltersdorf liegt? Das namensgleiche Brot aber, das lag im Plötzblog und wartete dort auf mich. Und seit vor einigen Wochen Leinöl in meinen Einkaufskorb gewandert ist, seitdem ist diese Buttermilchkruste mein Lieblingsbrot.



















Zutaten für den Sauerteig
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 10 g Anstellgut
Zutaten für den Vorteig
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 1 g frische Hefe
Zutaten für das Quellstück
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Buttermilch
  • 10 g Salz
Zutaten für den Hauptteig
  • Sauerteig
  • Vorteig
  • Quellstück
  • 300 g Weizenmehl, 550er
  • 6 g frische Hefe
  • 100 g Buttermilch
  • 10 g Honig
  • 10 g Leinöl
Am Vortag die Zutaten für den Vorteig, das Quellstück und den Sauerteig verrühren. Vorteig und Sauerteig bei Zimmertemperatur, das Quellstück aber im Kühlschrank für 12 -15 Stunden ruhen lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten für den Hauptteig in eine Schüssel geben und erst auf kleinster Stufe 4 Minuten, dann auf nächst höherer Stufe 7 - 10 Minuten kneten, so dass sich der Teig vom Schüsselrand löst. Abgedeckt für 1,5 Stunden ruhen lassen, nach der Hälfte der Zeit jedoch den Teig einmal falten. Den Teig halbieren, rund formen und für eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur abgedeckt stehen lassen. Nach Wunsch einschneiden und im auf 240°C heißen Ofen mit viel Dampf ca. 30 Minuten backen. Während der letzten 5 Minuten jedoch die Ofentür etwas offen stehen lassen.

Quelle: Plötzblog

Freitag, 25. November 2011

Gateaux aux noisettes

Gestern hat bei uns die Weihnachtsgebäckproduktion begonnen. Eigentlich war mir bei diesem sonnig-warmen Wetter ja überhaupt nicht nach Plätzchen backen. Essen schon - aber selber backen.....

Daher habe ich dann eher lustlos meine Bücher- und Rezeptsammlung gewälzt. Nix dabei, dass unbedingt und sofort umgesetzt werden mußte. Online bin ich dann aber ganz schnell fündig geworden. Noch fix zum Supermarkt geflitzt, um die Walnüsse zu erwerben (Nicht, dass mich eine/r von Euch bei meinem Schwiegervater verpetzt, der säckeweise gesammelte Walnüsse bevorratet - die allerdings erst noch alle geknackt und gesäubert werden müßten....)

Ich habe Euch Michas Rezeptangaben notiert. Meine Löffel scheinen allerdings kleiner zu sein als ihre, denn ich mußte noch weiteres Olivenöl zufügen, um aus dem krümeligen Teig einen rollbaren homogenen Teig zu kneten. Wer jetzt aber einen quitschesüssen Keks erwartet, der wird hier sicher enttäuscht sein. Für mich fügen sich diese Kekse nahtlos ein in die Reihe meiner Lieblings-Kekse - so mag ich sie am liebsten.
















Zutaten
  • 150 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 50 g gehackte Nüsse
  • 2 TL Backpulver
  • 70 g gemahlen Nüsse
  • 1 Ei
  • 6 EL Olivenöl
Mehl mit Zucker, Salz, Backpulver und gehackten Nüssen mischen. In einer anderen Schüssel Ei kurz verquirlen und mit Olivenöl und gemahlenen Nüssen vermengen. Beide Mischungen zusammengeben und zu einem homogenen Teig verkneten. Ca. 1/2 cm dick ausrollen, in Rauten oder Quadrate schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Im 180°C heißen Ofen auf der 2 Schiene von unten 12 - 15 Minuten backen.












Quelle: grain de sel

Sonntag, 20. November 2011

Tarte aux poires, cardamom et chocolat

Die kam mir gerade recht. Als ich vor einiger Zeit bei Micha vorbeischaute (und da schaue ich oft!), da war sofort klar, wofür die letzten Münsterbirnen aus dem Garten noch am selben Tag verwendet werden sollten.

Heute aber mußte auf ein paar gekaufte Birnen zurückgegriffen werden:



















Zutaten für den Teig
  • 240 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL Wasser
Zutaten für die Füllung
  • 190 g gemahlenen Mandeln
  • 110 g weiche Butter
  • 110 g Zucker
  • 3 Eier
  • 4 grüne Kardamomkapseln
  • 4 TL Kakaopulver
  • 3 reife Birnen

















Die Teigzutaten zu einem Mürbeteig verkneten und für einige Zeit in den Kühlschrank geben. Eine Tarteform von 26 cm Durchmesser fetten, mit dem gekühlten Teig auskleiden und 20 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Ofen blindbacken.

In der Zwischenzeit 1 EL Zucker von der angegebenen Menge abnehmen und zur Seite stellen, 2 weitere Eßlöffel Zucker von den 11o g mit den Kardamomsamen im Mörser fein zerstoßen. Die Eier mit den Mandeln, der Butter, dem Kakao und dem Kardamom-Zucker zu einer zähen Paste verrühren und diese auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen.

Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und fächerartig auf der Paste verteilen. Tarte für 20 Minuten in den Ofen geben, mit dem einen Eßlöffel Zucker bestreuen und erneut für weitere 10 Minuten backen.

Quelle: grain de sel

Sonntag, 13. November 2011

Kleine Zitronen-Mohn-Kuchen

Eigentlich war für heute kein Kuchen geplant, doch je näher der Nachmittag kam, desto größer wurde der Wunsch nach etwas Süssem zum Kaffee. Ganz fix wurde daher der Teig für diese kleinen Kuchen gerührt, von denen mich mindestens einer Morgen in die Domstadt begleiten wird.

















Zutaten

  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 100 ml Vollmilch
  • 40 g Mohnsamen
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
  • Saft einer Zitrone

















Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mohnsamen kurz in der Milch einweichen und dann mit der geschmolzenen Butter verquirlen. Mohn-Milch-Gemisch zur Eier-Zucker-Mischung geben und verrühren. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und unterheben. Zuletzt die Zitronenschale sowie den -saft zugeben und den Teig in die Mulden einer gefetteten Muffin- oder Mini-Guglhupf-Form verteilen. 15 Minuten im auf 175°C vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) backen.

Quelle: Ohhh... Mhhh

Sonntag, 6. November 2011

Marmorkuchen

Einen Geburtstag gab es letzte Woche zu feiern - den Neunten. Für die Feier mit den Freunden, die gestern folgte, wurde morgens spontan eine 3-stöckige Schokogeburtstagstorte gewünscht. ?!!?!?!?. Glücklicherweise konnten wir uns aber auf einen einfachen Marmorkuchen mit reichlich Verzierung einigen (nur ein Vorgängermodell wurde fotografisch festgehalten). Marmorkuchen habe ich schon unendlich viele in ebenso vielen Varianten gebacken, dass ich über die Anzahl hier nicht mal Schätzungen wagen möchte. Das bisher ultimative Rezept habe ich nun gefunden. Hier!

Zutaten
  • 250 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 350 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tasse Milch
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 Schuss Rum
  • Paniermehl

















Die Butter schaumig schlagen. Eier trennen, die Eigelbe zufügen, Zucker einrieseln lassen und weißschaumig aufschlagen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unterarbeiten. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Eine Form fetten und mit Paniermehl auskleiden. 3/5 des Teigs in die Form füllen. Kakao mit Zucker mischen und mit einem Schuss Rum unter die restlichen 2/5 des Teigs rühren. Auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel spiralförmig unterheben. Im auf 175°C vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, stürzen und ggf. mit dunkler Kuvertüre überziehen.

Quelle: Vorspeisenplatte

Freitag, 4. November 2011

Wirsing - Lasagne

So ein "Otto-Normal"-Wirsing ist für uns meißt zu groß, um mit einer einzigen Mahlzeit verspeist zu werden. Es sei denn, es wurden entsprechend viele Personen zu dessen Verzehr eingeladen. Doch man kann durchaus an zwei bis drei Tagen hintereinander Wirsinggerichte kochen - ohne ihn danach für den ganzen Winter meiden zu wollen.

Lasagne mag bei uns eigentlich jeder - welche Enttäuschung für die Kinder, dass der heutigen Lasagne der "Wirsing" zugegeben war. Netterweise - und so kooperativ sind sie nicht immer - wagten aber alle ein Probierstückchen - und am Ende........ blieb nichts übrig von der Lasagne. Gut, dass der Winter erst noch kommt...
















Zutaten für 3 Personen
  • 1 kleiner Wirsing (oder 2/3 eines nomal großen Wirsings)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Rinderhack
  • 600 ml Rinderbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL getr. Oregano
  • 9 Lasagneblätter
  • ca. 100 g geriebener Gouda
Den Wirsing vorbereiten, also Strunk und dicke Rippen entfernen, waschen, gut abtropfen lassen und dann in breite Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in einem Eßlöffel Olivenöl anbraten. Rinderhack zugeben, zerkleinern und kross anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Den zweiten Eßlöffel Öl in die Pfanne geben und den Wirsing ca. 5 Minuten anschmoren, bis er zusammen gefallen ist. Sahne, Rinderbrühe und Oregano zugeben sowie salzen und pfeffern. Zugedeckt das Ganze erneut 5 Minuten dünsten, dann das Hack zufügen und eventuell nochmals würzen.

Zwei Eßlöffel der Wirsing-Brühe auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, 3 Lasagneblätter nebeneinander darauf legen und mit einem Drittel der Wirsing-Masse bedecken. Zwei Mal wiederholen, so dass mit der Wirsing-Masse abgeschlossen wird. Den geriebenen Gouda darüber geben und im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.










Quelle: New Kitch on the blog

Donnerstag, 3. November 2011

Hühnersuppe mit Kürbis

Der Kürbis, den ich letztlich auf dem Wochenmarkt erstanden habe, war sehr ergiebig. Nicht nur das gestrige Brot konnte dadurch gebacken werden, sondern auch eine schlichte Kürbissuppe, die schnell -auch in größeren Mengen- herzustellen ist. Optimal für kalte Tage - gut, das Foto macht nicht viel her, geschmacklich ist die Suppe aber sehr zu empfehlen.

















Zutaten

  • 3 Hühnerbrüstchen
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • 600 g Kürbisfleisch
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • je 1 TL Paprika und Curry
  • 1 l Hühnerbrühe (ersatzweise Gemüsebrühe)
  • 1 Bund Schnittlauch
Die Hühnerbrüstchen waschen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden, in einem EL Öl anbraten und zur Seite stellen. Zwiebel und Paprika fein würfeln, Kürbisfleisch würfeln und alles zusammen in dem restlichen Öl anbraten. Mit der Brühe ablöschen, würzen und bei mittlerer Hitze 15 - 20 Minuten kochen lassen. Hühnerfleisch zugeben und erwärmen. Schnittlauch in feinen Röllchen darübergeben.

Quelle: Katharina König, Kürbis

Mittwoch, 2. November 2011

Kürbisbrot

Es ist mir ein Rätsel, aber Micha scheint immer genau zu wissen, was in meinem Kühlschrank/Vorrat gerade auf Verarbeitung wartet, bzw. was sich gerade gut auf unseren Tellern machen würde. Gestern wars ein Rest Kürbis, der auf einen sinnvollen Einsatz wartete. Und warum nicht mal wieder ein Kürbisbrot backen.

Solltet Ihr auf jeden Fall einmal ausprobieren - schmeckt super frisch und locker und lebt garantiert nicht lange......


















Zutaten für den Sauerteig

  • 160 g Roggenmehl, 1150
  • 160 ml lauwarmes Wasser
  • 28 g Anstellgut
Zutaten für das Brühstück
  • 40 g grobe Flocken (bei mir: 5-Korn-Flockenmischung)
  • 30 g Kürbiskerne
  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 11 g Salz
  • 170 g Wasser (ca. 60 - 70°)
Zutaten für den Brotteig
  • Brühstück
  • Sauerteig
  • 145 g Weizenmehl, 1050
  • 145 g Weizenmehl, 550
  • 55 g Roggenmehl, 1150
  • 110 g Kürbis (Hokkaido), frisch geraspelt
  • 5 g Hefe
  • 10 g Öl
  • bis zu 40 g Wasser (der Teig sollte nicht zu freucht sein)

















Die Zutaten für den Sauerteig habe ich am Vortag gemischt und dann bei Raumtemperatur 16 - 18 Stunden abgedeckt stehen lassen. Die Zutaten für das Brühstück werden am Backtag selbst vermischt und dann für 3 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen gelassen.

Für den Teig werden alle Zutaten inklusive Brühstück und Sauerteig in eine große Schüssel gegeben und für 6 Minuten verknetet. Nach einer Ruhephase von ca. 20 Minuten wird der Teig erneut kurz geknetet, rund gewirkt und etwas länglich geformt. Die Oberfläche wird mit etwas Wasser benetzt und mit Leinsamen, Sesamsaat und Flocken bestreut bzw. das Brot darin gewendet. Dann das Brot auf ein Backpapier setzen und abgedeckt 50 Minuten ruhen lassen. Mit einem Messer nach Wunsch einschneiden und erneut 5 - 10 Minuten gehen lassen.

Ofen frühzeitig auf 250°C vorheizen und das Brot mit Schwaden backen. Dabei nach 3 Minuten Dampf ablassen (Ofentür kurz öffnen) und die Temperatur während des 50 - 60minütigen Backens von 250°C auf 200°C reduzieren. Ggf. während der letzten 5 Minuten die Temperatur noch einmal auf 250°C erhöhen und mit Umluft fertig backen.

Quelle: grain de sel

Samstag, 22. Oktober 2011

Tarte mit Boskoop und Ziegenkäse

Der Herbst ist wohl meine liebste Jahreszeit - besonders mag ich ihn in der heutigen Ausprägung. Strahlend blauer Himmel den ganzen Tag. Frostig am Morgen, T-Shirt-Temperaturen tagsüber in der Sonne und abends wieder so frisch, dass man das Holz im Kamin knistern hören kann. Den ganzen Tag haben wir draußen verbracht. Hier ein Schwätzchen mit dem Nachbarn, da ein Tässchen Kaffee auf der Terrasse, zwischendurch den Hund gesucht und den Garten winterfest gemacht. Die einen nutzten dieses Gerät:
















....die anderen jenes:


















Zwischendurch die Tarte in den Ofen geschoben - leicht abgewandelt nach diesem Rezept:

Zutaten
  • Mürbeteig nach jenem Rezept
  • 200 g Ziegenweichkäse
  • 2 EL Pinienkerne (zu spät bemerkt, dass die gar nicht vorrätig waren!!)
  • 3 Boskoop
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl

















Die gefettete Tarteform mit dem Mürbeteig auskleiden und nach der Kühlphase 15 Minuten bei 200 °C Umluft mit Unterhitze blindbacken. Die Äpfel schälen oder nur waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Boden damit belegen und den in dünne Scheiben geschnittenen Ziegenkäse darauf verteilen. Mit Pinienkernen bestreuen, pfeffern und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Ofentemperatur auf 180°C reduzieren und die Tarte in 20 - 25 Minuten fertig backen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch; Cucina Casalinga

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Minestrone

Wenig Raum bleibt zur Zeit fürs Lesen, Einkaufen, Kochen und Bloggen. Ab November wird's wieder besser - hoffe ich....
Gerade Recht kam mir da die Minestrone von foto e fornellis Verwandtschaft auf den Bildschirm und die bunte Hülsenfrüchtemischung vor den Einkaufswagen. Den Rat, die Suppe über Nacht ruhen zu lassen nahm ich gerne an. Auch nach zwei Nächten schmeckte sie noch wunderbar - und sicher nicht zum letzten Mal.


















Zutaten für 4 Personen

  • 300 g gemischte Hülsenfrüchte
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2 Zucchini
  • 1 Lauch
  • 2 Kartoffeln
  • einige breite grüne Bohnen
  • Petersilie
  • Salz
  • Olivenöl
  • Wasser

















Gemüse putzen, klein schneiden und in einen großen Topf geben. Alles mit reichlich Wasser bedecken und gut salzen. Suppe bei kleiner Hitze so lange köcheln lassen, bis die Hülsenfrüchte weich sind. Etwas Olivenöl hinzugeben und im Idealfall über Nacht stehen lassen. Dann noch etwas Olivenöl zum Essen darüber träufeln.

Quelle: foto e fornelli

Sonntag, 9. Oktober 2011

Zitronenschnitten

Ein schneller Kuchen für den Appetit vieler vorwiegend junger Personen mußte her. Einfach zu transportieren und essbar ohne Teller und Kuchengabel sollte er auch sein. Dieser hier, der hat sich unter diesen Kriterien bewährt und durfte daher zum Schulklassen-Familien-Wandertag mitkommen:















Zutaten

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Lemoncurd
  • 75 g Puderzucker
Eine rechteckige Form (20 x 28 cm) fetten und etwas mehlen. Butter mit Zucker cremig rühren und die Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen. Zitrone entsaften. Mehlgemisch abwechselnd mit 3 - 4 EL Zitronensaft und dem Lemoncurd zugeben und kurz unterrühren. In die Form füllen und im auf 150°C vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Puderzucker sieben und mit dem restlichen Zitronensaft glatt rühren. Kuchen damit beträufeln, Glasur trocknen lassen und in handliche Würfel schneiden.

Quelle: Lecker, (Ausgabenangabe unleserlich)

Samstag, 8. Oktober 2011

Brotaufstrich - Forellencreme

Für ein Frühstück suchte ich nach einem Brotbelag abseits von Aufschnitt, Käse, Marmelade und Co. Bei Valentinas Kochbuch fand ich neben Lachs- und Tomatencreme diese Forellencreme, die nicht sehr zeitintensiv ist. Schmeckt sicher auch gut zu Pellkartoffeln oder als Dip oder zusätzlich mit Radieschen oder Oliven angereichert.

















Zutaten

  • 200 g geräucherte Forellenfilets
  • 400 g Philadelphia-Frischkäse
  • 4 EL Sauerrahm
  • 1 TL Meerrettich
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • frischer Dill
Forellenfilets zerteilen und mit dem Frischkäse, dem Sauerrahm und dem Meerrettich im Mixer gut vermischen. Frühlingszwiebeln und Dill fein hacken und mit einem Holzlöffel unter die Frischkäsemasse heben. Zugedeckt hält es sich im Kühlschrank ein paar Tage.

Quelle: Valentinas Kochbuch

Dienstag, 4. Oktober 2011

Herbstliche Gemüsetarte

Nicht unbedingt passend zum Wetter - wohl aber passend zur Jahreszeit - gab es gestern mal wieder eine Tarte mit Rote Bete, weißen Rüben, Sellerie, Kürbis und Zwiebeln. Genauso bunt wie das Herbstlaub, das so langsam von den Bäumen fällt.

Im Originalrezept wurde Blätterteig verwendet. Da ich den aber nicht so gern mag - Croissant, pain au chocolat und Artverwandte lassen wir mal außen vor - habe ich einen Mürbeteig der Rose bakery verwendet, der sehr knusprig und ebenfalls schön blätterig ist. Eigentlich nutze ich diesen mittlerweile fast ausschließlich für Tarten.

Zutaten für den Teig (ausreichend für 3 Tarten)
  • 500 g Weizenmehl, 550er
  • 1/2 TL Salz
  • 250 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • ca. 250 ml kaltes Wasser
wie hier beschrieben vorbereiten bzw. auftauen lassen und blind backen
















Zutaten für den Belag

  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 halber Butternut-Kürbis
  • 2 Rote Bete
  • 2 weiße Mairübchen
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • Salz, Pfeffer
Zwiebeln schälen, dünn in Streifen schneiden und mit dem Lorbeerblatt und dem Thymianzweig im heißen Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und weich dünsten. Lorbeerblatt und Thymianzweig entfernen. Rote Bete, Sellerie, Kürbis (nicht schälen) und weiße Rübchen putzen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Hühnerbrühe aufkochen lassen, Kürbisscheiben hineingeben und 5 Minuten dünsten. Sellerie- und Rübenscheiben zugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen, abtropfen und etwas auskühlen lassen. Rote Bete in Wasser gar dünsten und ebenfalls abtropfen lassen. Die Hühnerbrühe erneut erhitzen, Honig einrühren und sirupartig einkochen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen. Eine gefettete und mit dem Teig ausgekleidete Tarteform mit den Zwiebeln befüllen. Gemüsescheiben abwechselnd und überlappend auf die Zwiebeln legen und mit etwas Hühnerbrühe beträufeln sowie salzen und pfeffern. Tarte ca. 20 - 30 Minuten backen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch; Saveur 09/10.2011

Freitag, 23. September 2011

Empanadas mit Ziegenfrischkäse, Kichererbsen und Aubergine

Empanadas esse ich für mein Leben gern. Da sie aber etwas Zeit erfordern, gibt es sie nicht sehr häufig. Dabei sind sie ja soooo furchtbar lecker - schmecken selbst noch nach 2 Tagen sehr gut - vorausgesetzt, dass dann überhaupt noch welche da sind. Aber weil wir am Samstag Besuch bekommen, werde ich dies zum Anlass nehmen, die Produktion erneut anzugehen. Gegessen werden sie dann nur mit etwas gewürztem Naturjoghurt.


















Zutaten für den Teig

  • 450 g Mehl, 405er
  • 7 g Salz
  • 210 ml kaltes Wasser
  • 1 TL Essig
  • 1 Ei
  • 50 g Schweineschmalz
Zutaten für die Füllung
  • 120 g getrocknete Kichererbsen
  • 400 g Aubergine
  • 50 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Zwiebeln
  • Koriandergrün
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 300 g Tomaten
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 hart gekochte Eier
  • 2 TL edelsüsses Paprikapulver
  • 1 TL Salz
sowie 1 Ei, 100 ml Milch und 1 Prise Salz (verquirlt)

Kichererbsen in reichlich Wasser über Nacht einweichen lassen.

Am nächsten Tag Mehl und Salz mischen, in der Mitte eine Mulde formen und Wasser, Essig und Ei hineingeben. Das Schmalz grob hineinraspeln und mit einem Holzlöffel verrühren, bis die Masse gut vermischt ist. Alles auf eine leicht bemehlte Fläche geben, erst 3 Minuten kneten, dann 5 Minuten ruhen lassen und erneut in 5 Minuten glatt kneten. In Folie gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann die Kichererbsen abschütten und abtropfen lassen, in frischem Wasser aufkochen und bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis sie gar sind. Die Hälfte im Mörser oder mit einem Messerrücken zerquetschen und unter die andere Hälfte geben. Aubergine und Tomaten in 5 mm große Würfel schneiden, Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, Eier fein hacken. Auberginen auf einem Blech verteilen, etwas salzen, 10 Minuten ziehen lassen, abspülen und trocken tupfen. Dann im Öl 5 Minuten anbraten, bis sie von allen Seiten braun und gar sind. Knoblauch zugeben, weitere 4 Minuten sowie Zwiebeln zugeben und erneut 5 Minuten anbraten. Etwas abkühlen lassen und unter die Kichererbsen mischen. Koriander, Tomaten, Ziegenfrischkäse, abgeriebene Schale der halben Zitrone, Eier, Paprikapulver und Salz gut untermischen.

Nun den Teig sehr dünn ausrollen und Kreise von 10 - 15 cm Durchmesser ausstechen. Reste erneut verkneten, ausrollen und ausstechen. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Jeweils 2 EL der Füllung in die Mitte der Teiglinge setzen, Kreise halbmondförmig zusammenfalten und den Rand mit den Zinken einer Gabel eindrücken und so verschließen. Teiglinge mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech im auf 230°C reduzierten Ofen ca. 15 - 20 Minuten backen.

Quelle: Valentinas Kochbuch

Sonntag, 18. September 2011

Bananenkuchen mit Walnüssen und Schokolade

Nach dem Frühstück haben wir mit Freunden einen Ausflug ins benachbarte Belgien gemacht. Bei Temperaturen um die 10 Grad haben wir kräftig in die Pedale getreten und auf Draisinen (sog. Railbikes) ca. 7 km und ungefähr 60 Höhenmeter auf einem stillgelegten Schienenabschnitt der früheren Vennbahn durchs Hohe Venn von Kalterherberg nach Sourbrodt zurückgelegt. Abgesehen von einem kräftigen Schauer wars ein wirklich sehr schöner Ausflug. Hier die GPS-Koordinaten des Startpunkts, dessen Auffinden uns einige Wendemanöver gekostet hat:
N 50° 31.191 E 006° 12.346


















































Ein Bananenkuchen nach Rezept der Rose bakery wurde mitgenommen, den wir vor Antritt der Rückfahrt zur Stärkung gegessen haben - zurück gings dann allerdings nur bergab und es lief eigentlich ganz von allein.


















Zutaten für eine Kastenform (25 cm lang)

  • 3 vollreife Bananen
  • 150 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 3 Eier
  • 110 ml Buttermilch
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 350 g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 125 g gehackte Schokolade (75%)
Eine Kastenform fetten, den Boden zusätzlich mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180° vorheizen. Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier einzeln zugeben und gut unterrühren. Bananen zerdrücken und mit der Buttermilch unterarbeiten. Natron, Salz und Mehl mischen und mit dem Kakao ebenfalls unterrühren. Walnüsse und Schokolade unterheben und in die Form füllen. Ca. 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen und in der Form auskühlen lassen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch

Freitag, 16. September 2011

Tomaten-Nektarinen/Pfirsich-Salat

Ich komme nicht mehr hinterher.....Bei grain de sel wird fast täglich gebloggt und meine "Nachkochliste" wird länger und länger, ganz zu schweigen von den Entwürfen, die auf Veröffentlichung warten. Nicht allein, dass es dort immer so optisch Ansprechendes gibt, nein, irgendwie fühlt man sich ein bischen wie im Urlaub. Man kann sie förmlich riechen - die Luft des letzten Südfrankreichurlaubs und man zählt schon die Tage bis zum nächsten Kofferpacken.

Jetzt aber zur Nachkochliste! Sollte es in 2011 im Dreiländereck nochmals so warm werden, dass der Grill zum Einsatz kommt, dann wird dieser Salat auf jeden Fall mit von der Partie sein. Es gibt mehrere Varianten, von denen nur Version A fotografisch festgehalten wurde. Da aber alle einfach nur sehr lecker sind, sollen auch alle erwähnt werden.

Zutaten für Variante A
  • 400 g Tomaten
  • 1,5 Nektarinen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 EL Olivenöl
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer
Tomaten und Nektarinen in Spalten schneiden, aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette herstellen. Basilikum grob zupfen und mit dem Ziegenfrischkäse darüber verteilen. Mit der Vinaigrette beträufeln.
















Zutaten für Variante B
  • 400 g Tomaten
  • 1,5 Nek­ta­rinen
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 TL flüs­si­ger Honig
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • einige Basilikumblätter
  • 100 g Hüttenkäse
Tomaten und Nektarinen in Spalten schneiden. Essig, Honig und Olivenöl gut verschlagen, salzen und pfeffern. Basilikumblätter zupfen und mit dem Hüttenkäse über die Spalten geben. Vinaigrette darübergeben.

Zutaten für Variante C
  • 2 große reife Tomaten
  • 2 Pfirsiche
  • 1 Handvoll frischer Koriander, gehackt
  • 2 Handvoll Weißbrot
  • Olivenöl
  • Essig
  • Salz
Tomaten, Pfirsiche und Weißbrot würfeln. Brot in etwas Olivenöl anrösten. Tomaten mit Pfirsichen und gehacktem Koriander mischen, mit Olivenöl, Essig und Salz würzen und das Brot darüber verteilen.

Quelle: grain de sel; foto e fornelli; effilee

Montag, 5. September 2011

Schokoladiger Milchreis

Seit über einem Jahr steht der Schokoladen-Milchreis auf meiner Nachkochliste. Man kann es kaum glauben. Erst fehlte das Valrhona-Schokopulver - das ist hier nicht so leicht zu finden. Mit einem Berlin-Besuch zog das langgesuchte Pulver endlich auch in meinen Vorratsschrank ein. Dann vergingen wieder Wochen, da es an Zeit und Gelegenheit mangelte, doch nun endlich kann ich es von meiner Liste streichen.

Schokolade pur! Selbst die Kinder fanden ihn gut, obwohl sie sonst eher für Vollmilchschokolade zu haben sind. Mengenmäßig wäre allerdings auch erst einmal die Hälfte für den Anfang ausreichend gewesen, da er schon recht mächtig ist.















Zutaten

  • 600 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 150 g Milchreis
  • 50 g Valrhona-Kakaopulver
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • sowie etwas gehackte Valrhona-Schokolade
Milch mit Sahne verrühren und in einem Topf mit Kakaopulver, Vanille, Zucker und Milchreis unter Rühren zum Kochen bringen. Bei gaaanz kleiner Hitze ziehen lassen, bis der Reis gar ist. Mit gehackter Valrhona-Schokolade bestreuen.

Quelle: KuLa

Sonntag, 4. September 2011

Basilikum-Quark-Küchlein mit Tomatensugo

Ehrlich gesagt, war ich skeptisch, dass diese Quarkküchlein bei uns Anklang finden würden. Sie wurden dann aber doch umgesetzt, da die Hitze gestern groß und die Lust, viel Zeit in der Küche zu verbringen, verschwindend gering war. Eine gute Entscheidung, die Küchlein waren von außen schön knusprig, innen fluffig und mit dem erfrischenden Tomatensugo perfekt für ein leichtes Mittagessen bei um die 30°C im Schatten.



















Zutaten für ca. 10 Quarkküchlein

  • 500 g Magerquark
  • 1 Bund Basilikum
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 7 EL Olivenöl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Msp Chilipulver
  • 200 g Mehl
Basilikum waschen, trocken schütteln und fein schneiden, Knoblauch ebenfalls. Quark in einem feinen Sieb abtropfen lassen. Knoblauch in wenig Öl andünsten, mit Basilikum und Quark mischen. Ei zugeben und mit Salz, Pfeffer und Chilipulver kräftig abschmecken. Nach und nach das Mehl bis auf 3 EL unterrühren. Mit bemehlten Händen flache Fläden formen und auf einem Backpapier parken. Mit Mehl bestäuben. Die Küchlein im übrigen Olivenöl von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun braten.

Zutaten für das Tomatensugo
  • 1 kg reife Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Stängel Oregano
  • 3 EL Olivenöl
  • ggf. 100 ml Weißwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Prisen Zucker
Tomaten häuten und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Oregano fein hacken. Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten, Weißwein und Tomaten, Oregano sowie das Lorbeerblatt zugeben, salzen und pfeffern. Das Ganze bei mittlerer Hitze 30 - 40 Minuten einkochen lassen - ab und zu umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Heiß in saubere Twist-off-Gläser gefüllt, ist das Tomatensugo auch 2 - 3 Wochen im Kühlschrank haltbar.

Quelle: Tanja Dusy, Sommerküche

Montag, 29. August 2011

Erdbeertarte

Wettertechnisch begann der gestrige Tag sommerlich und endete eher herbstlich. Wie gut, dass zumindest unser Sonntagssüss noch ein wenig sommerlich anmutete. Optisch sah das Gitternetz vor dem Backen noch aus wie auf dem Originalfoto, doch nach dem Backen lag die Deko nicht mehr so akurat wie sie sollte. Macht nix, sie schmeckte trotzdem super gut.


















Zutaten für eine Tarteform (26 cm)

  • 400 g kleine Erdbeeren
  • 20 g weiche Butter
  • 10 g Mehl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Rohrohrzucker

















Erdbeeren säubern. Tarteform buttern und mit dem Blätterteig auskleiden. Den Teigrest zu einer Kugel formen, ausrollen und beides für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Mandeln mit der Hälfte des Zuckers vermischen und Ofen auf 200°C vorheizen. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, Mandel-Zucker-Mischung darauf verteilen und mit den Erdbeeren belegen. Den ausgerollten Teigrest in 3 mm breite Streifen schneiden und gitterförmig über den Erdbeeren anordnen. Restlichen Zucker darüber streuen und 25 Minuten backen. Lauwarm schmeckt er mit einer Kugel Eis perfekt!

Quelle: Valérie Lhomme, Rezepte aus dem Obstgarten

Sonntag, 21. August 2011

Brombeer-Tartelettes

Ein schnelles Sonntagssüss, da für die kommende Woche noch Vorbereitungen getroffen werden müssen. Das Rezept für die Tartelettes kommt (mal wieder) hierher. Sie wurden blindgebacken und mit einer 50:50-Mischung aus Mascapone und Crème fraîche sowie etwas braunem Zucker bestrichen, mit Brombeeren belegt, mit etwas Zucker bestreut und ca. 5 Minuten unter dem Backofengrill gratiniert. Praktisch, wenn man noch ein paar dieser Tarteletteböden auf Vorrat im Tiefkühler hatte.
















Zutaten für die Tartelettes (4 - 6 Stück)
  • 100 g Mehl (2 EL können auch durch gemahlene geschälte Mandeln ersetzt werden)
  • 60 g kalte Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Orange
  • 2 - 3 EL Wasser
Mehl, Abrieb der halben Orange, Zucker und Salz mischen. Kalte Butter in Stückchen zugeben und nur kurz unterreiben. So viel kaltes Wasser zugeben wie notwendig, um schnell einen homogenen Teig zu erhalten. Diesen in Frischhaltefolie für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben (gern auch über Nacht). Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, Teig ausrollen, gebutterte Tarteletteförmchen damit auskleiden und 10 - 15 Minuten blindbacken. Je nach Rezept befüllen.

Quelle: grain de sel

Freitag, 19. August 2011

Tomatentarte mit Paprikapesto

Bei grain de sel habe ich vor einigen Tagen eine Tomatentarte gesehen, in die ich am liebsten sofort reingebissen hätte - so vielversprechend sah das Foto aus. An Tomaten mangelte es nicht, nur Zeit war nicht vorhanden. Die Tarte selber ist nicht aufwendig - vorausgesetzt, man hat das Paprikapesto vorher hergestellt und auch den Boden schon fertig!

Da ich mich noch nicht an selbstgemachten Blätterteig heranwage, habe ich diesen durch einen Mürbeteig aus meinem neuesten Kochbuch (Dank an dieser Stelle an die lieben Nachbarn) ersetzt. Etwas mehr Paprikapesto als im Ursprungsrezept angegeben, habe ich auch verwendet. Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Auch dieses Rezept müßt ihr unbedingt probieren. Bei uns gab es sie gleich an zwei Tagen hintereinander.

Zutaten für den Teig (ausreichend für 3 Tarten)
  • 500 g Weizenmehl, 550er
  • 1/2 TL Salz
  • 250 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • ca. 250 ml kaltes Wasser
Mehl mit Salz und Butter in der Küchenmaschine kurz kneten lassen. Eigelb sowie die Hälfte des Wassers zugeben und mit einer Gabel vermischen. Nur wenn nötig, weiteres Wasser zugeben, dann kurz mit den Händen die noch trockenen Zutaten unterkneten. In Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten bis zu 8 Stunden kühl stellen. Teig dritteln, einen Teigling dünn ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auslegen. Abgedeckt für weitere 30 Minuten kühl stellen. Backofen auf 180°C vorheizen und Boden 25 Minuten blindbacken. Vor dem Belegen etwas abkühlen lassen. Die restlichen Teiglinge lassen sich gut einfrieren. Am besten legt man eine Tarteform damit aus, umwickelt diese mit Frischhaltefolie und gibt die Tarte in die Tiefkühltruhe.
















Zutaten für das Paprikapesto
  • rote Paprika
  • Knoblauch
  • Pinienkerne
  • glatte Petersilie
  • Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan
Paprika häuten (falls Ihr wissen möchtet, wie das geht - Hannes beschreibt dies hier sehr schön) und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Pinienkerne ohne Fett anrösten, erkalten lassen und ebenfalls fein hacken. Pinienkerne mit klein gehackter Petersilie, Knoblauch und etwas Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren. Langsam Olivenöl zufügen, salzen, pfeffern und frisch geriebenen Parmesan unterrühren. Paprikawürfel und Basilikumblätter unterheben. Ich habe 6 Paprika verwendet, die anderen Zutaten entsprechend angepasst und 2 Gläser Pesto à 200 g erhalten. Damit hätte ich drei Tarten bestreichen können.
















Zutaten für den Belag
  • 6 Tomaten
  • ein paar bunte Kirschtomaten
  • 2 EL körniger Senf
  • 5 EL Paprikapesto
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • getrockneter Oregano
Tomaten in dünne Scheiben schneiden, Kirschtomaten halbieren. Senf mit Paprikapesto mischen und auf dem Tarteboden vertreichen. Tomatenscheiben dachziegelartig auf den Boden schichten, Kirschtomaten mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Salzen, pfeffern, Oregano drüberstreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Tarte im auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen 30 - 40 Minuten backen.

Quelle: Rose Carrarini, breakfast, tea, lunch; grain de sel; stuttgart cooking

Montag, 15. August 2011

Sablés chocolat à la fleur de sel

Mein blog und ich, wir hatten in der letzten Woche Geburtstag, der blog wurde schon 1 Jahr alt - unglaublich und ich ..... auch unglaublich! Ein paar dieser schokoladigsten aller Kekse waren noch übrig, die haben wir dann zum Kaffee am gestrigen Sonntag Nachmittag verzehrt.















Zutaten
  • 150 g Schokolade, 70%
  • 175 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 5 g Natron
  • 150 g sehr weiche Butter
  • 120 g Rohrzucker
  • 50 g Puderzucker
  • 4 g Fleur de sel
  • Mark einer Vanilleschote
Schokolade fein haken. Mehl mit Kakao und Natron mischen und mehrmals sieben, damit die Mischung sehr fein wird. Weiche Butter mit Zucker, Puderzucker, Fleur de sel und Vanillemark gut mischen. Mehl-Kakao-Mischung und Schokolade zugeben, mit den Händen nur kurz verkneten und zu einer Rolle von ca. 4 cm Durchmesser formen. In Klarsichtfolie gewickelt für 2 - 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Nachdem der Teig ein paar Minuten angewärmt ist, Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nicht länger als 12 Minuten bei 180°C Umluft backen. Auskühlen lassen.

Quelle: foto e fornelli

Donnerstag, 11. August 2011

Erbsenpesto

Der Nachbar hat einen liebevoll gepflegten Gemüsegarten, in dem man gerade Erbsen ernten kann. Die Erbsenpflanzen nutzen den Zaun, um an ihm der Sonne entgegen zu ranken. Sehr praktisch für unser heutiges Mittagessen, dass sich ausreichend Schoten entschieden haben auf unserer Zaunseite zu wachsen. So brauchten wir nicht mal in Nachbars Garten zu klettern - lediglich Erbsen ernten, pulen, das Rezept von highfoodality rauskramen und ruckzuck war das Mittagessen schon fertig. Und es stimmt, die süssen Erbsen harmonieren perfekt mit der Säure der Tomaten und den knackigen Mandeln. Solltet Ihr mal ausprobieren - schmeckt sicher auch mit TK-Erbsen.
















Zutaten für 2 Personen
  • 350 g Pasta
  • 150 g frische Erbsen
  • 5 gemischte Tomaten
  • 3 getrocknete Tomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 15 g Manchego (ersatzweise Parmesan)
  • 50 g Mandelplättchen
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Frische Erbsen von der Schale befreien, 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und mit dem Pürierstab nicht zu fein pürieren. Tomaten klein schneiden, Manchego fein raspeln, Mandelplättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten und kleinhaken. Pasta al dente garen. Erbsenpüree mit Tomaten, Manchego, Olivenöl, Mandelplättchen, Zitronensaft und -schale mischen sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pasta mit Pesto mischen.
















Quelle: Highfoodality

Montag, 8. August 2011

Blaubeer-Pie

Der Liebste hat am Wochenende ein gaaaaanz großes Loch im Garten gebuddelt und dann das Trampolin mit Mega-Durchmesser installiert. Während die Kinder hüpften, erholten wir uns er sich bei einem Kaffee und einem Stückchen Blaubeerkuchen. Schade, dass die Blaubeersaison relativ gesehen viel zu kurz ist.

Zutaten für eine Tarteform (22 cm)
  • 250 g Mehl
  • 180 g kalte Butter
  • 2 EL Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • einige EL sehr kaltes Wasser
  • 300 g Blaubeeren
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Butter
  • 1 Ei















Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und so vielen Eßlöffeln sehr kaltes Wasser wie nötig möglichst schnell einen Mürbeteig herstellen, teilen und jeweils in Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank parken. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Blaubeeren waschen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Tarteform fetten. Eine Teighälfte auf wenig Mehl entsprechend ausrollen und die Tarteform damit so auskleiden, dass der Teig ca. 1 cm über den Rand hinausgeht. Zucker, Mehl und Speisestärke mischen, Blaubeeren sowie die in kleine Stücke geschnittene Butter vorsichtig unterheben und in die Form füllen. Zweite Teighälfte rund ausrollen, auf die Blaubeeren legen, überhängenden Teigrand darüberklappen und leicht andrücken. Das Ei mit etwas Wasser verquirlen und Teigoberfläche damit bestreichen. Mit einem scharfen Messer den Teig einschneiden (damit Dampf beim Backen entweichen kann).

Pie auf unterster Schiene 20 Minuten backen, Temperatur auf 160°C reduzieren und weitere 15 Minuten backen, bis die Füllung brodelt. Ggf. mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu braun wird. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
















Quelle: Ilse König u. Inge Prader, Flache Kuchen

Donnerstag, 4. August 2011

Auberginenflan mit Coulis de tomates

Auberginen kommen auf unserem Speisezettel eigentlich höchst selten vor, um so verwunderlicher, dass dieser blog hiermit nun bereits ein drittes Auberginenrezept erhält. Sonderlich aufwändig ist es nicht und zusammen mit der kalten Tomatensauce ein sehr schönes Gericht für warme Tage. Den Flan hatte ich schon gestern Abend gemacht und die Tomatensauce bereits am Wochenende, so brauchte ich bei dem schwül-warmen Wetter nur noch alles aus dem Kühlschrank holen. Einziges Manko: der Flan hat nicht diese schöne frisch grüne Farbe wie das Original!
















Flan-Zutaten für 2 Personen
  • 300 g Aubergine
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Kräuter der Provence
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Crème fraîche
  • 2 Eier (500 g Masse= 3 Eier, weniger als 500 g = 2 Eier; mehr als 500 g = 4 Eier)
Backofen voheizen auf 180°C (ich habe Ober-/Unterhitze genommen). Aubergine waschen und würfeln. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Auberginewürfel 5 Minuten kochen. Abgießen und abtropfen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen. In einem Topf die Zwiebel anbraten, Knoblauch, Kräuter und Aubergine zugeben, salzen und pfeffern, 10 Minuten köcheln lassen und dann zusammen mit der Crème fraîche pürieren. Die Eier unterrühren und auf zwei Souffléförmchen aufteilen. Die Förmchen auf ein tiefes Backblech oder in eine Auflaufform stellen, Wasser zugießen, so dass die Förmchen etwa zur Hälfte im Wasser stehen. Blech in den Ofen geben und 30 - 40 Minuten garen (bei mir reichten 30 vollkommen aus). Ähnlich einem Kuchen kann man auch hier mit der Stäbchenprobe feststellen, ob sie gut sind. Förmchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank erkalten lassen. Dazu paßt hervorragend eine kalte Tomatensauce








Zutaten für 1 l Tomatensauce
  • 1 kg Tomaten (gemischte Sorten)
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 g Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Stängel Thymian
  • 1 TL Curry
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zucker


Tomaten häuten und wie die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln. Olivenöl in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und anschwitzen. Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zufügen, 45 Minuten köcheln lassen und ggf. nachwürzen. Thymianstängel und Lorbeerblatt entfernen und die Sauce pürieren. Noch warm in vorbereitete Gläser füllen. .

Quelle: Virginie Besancon, Meine Sonnenküche

Sonntag, 31. Juli 2011

Jostabeeren-Tarte

Vor einigen Jahren hat der Liebste neben einer Vielzahl an Obstbäumen auch einige Obststräucher angeschafft. Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und auch einen Strauch mit Jostabeeren. Letzterer trägt seitdem Jahr für Jahr eine steigende Anzahl von Früchten. Und Jahr für Jahr weiß ich einfach nicht, was ich damit anfangen soll. Pur essen scheidet ziemlich schnell aus, sobald man eine probiert hat. Bisher war ich immer froh, dass sie zumindest den Vögeln zu schmecken schienen. Dank Lotta weiß ich nun endlich, was ich mit diesen Beeren ab der nächsten Ernte machen werde.
















Allerdings waren die Testesser durchaus geteilter Meinung. Der Liebste hat nach 2 Bissen die Flinte ins Korn Gabel auf den Teller geworfen und sich ein paar Kekse geschnappt. Sein Kommentar: viel zu sauer!!!. Ich hingegen fand die Mischung aus dem süssen Mürbeteig und den sauren Beeren, die Dir wirklich alles im Mund zusammenziehen, einfach nur göttlich und hätte locker noch ein paar Stückchen mehr essen können. Und damit ist sie mein Beitrag zur



Zutaten für eine 24er Tarteform
  • 180 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • ein paar EL Wasser
  • 300 g Jostabeeren
Aus Mehl, zimmerwarmer Butter, Zucker, Eigelb, Salz und ggf. Wasser einen Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Jostebeeren waschen und von den Stielen und Enden befreien. Eine Tarteform fetten, mit dem Teig auskleiden und bei 180 C° ein paar Minuten blindbacken. Dann die Beeren auf dem Tarteboden verteilen und für weitere 20 - 25 Minuten fertigbacken und direkt mit Zucker nach Geschmack bestreuen.

Quelle: Lotta

Sommer, wir warten....

Ausnahmsweise regnete es heute mal nicht wie aus Eimern, aber kalt war's trotzdem. Das Motto lautet derzeit ja auch eher "Ofen an", statt "Rein in den Pool". Wasser wurde den ganz Tag dennoch ausgiebig genutzt - wir malen uns den Sommer jetzt einfach herbei.
















Währenddessen habe ich ein wenig aus "Lippels Traum" vorgelesen. Unglaublich, aber das erste Kapitel beginnt mit den Worten: Was war das nur für ein Wetter! Im Kalender stand Juni Juli, aber das Wetter benahm sich so hinterhältig, als wäre erst April - dort also auch!!!!!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Aprikosenmarmelade

Lange warten wir schon darauf, dass es endlich wieder französische Aprikosen auf dem Markt zu kaufen gibt. Nicht nur, weil wir die gerne pur essen, sondern auch, weil der Vorrat an Aprikosenmarmelade vom letzten Jahr schon lange aufgegessen ist. Diese Marmelade ist nämlich die einzige, die sich uneingeschränkter Beliebtheit bei allen Familienmitgliedern erfreut. Dummerweise gehören Aprikosen aber auch zu den Früchten, die NICHT in unserem Garten wachsen.
















Zutaten für ca. 8 Gläser à 200 ml
  • 1,5 kg Aprikosen
  • 3 Orangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 500 g Gelierzucker (3:1)
Aprikosen kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden (ca. 1,4 kg). Orangen entsaften und 100 ml Saft mit dem Aprikosenfruchtfleisch und dem Mark der Vanilleschote sowie der Schote selbst in einem großen Topf mischen und 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Dann die Mischung unter Rühren langsam aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Schote entfernen, Mischung pürieren und in vorbereitete Gläser abfüllen.

Quelle: Véronique Witzigmann, Meine Marmeladen, Chutneys & Co.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Risonisalat mit Petersilien-Bratwurstdressing

...nicht nur ein Männernudelsalat, wie HighFoodality meint. Durchaus auch für weibliche Geschmacksrezeptoren geeignet. Gehört in die Kategorie Salat, aber mit herzhafter Komponente, da sich im Dressing eine Bratwurst versteckt. Eigentlich hätt's eine fränkische sein sollen. Da ich die auf die Schnelle aber nicht auftreiben konnte, mußte eine normale gröbere rheinische Bratwurst dran glauben.
















Zutaten für 2 Personen
  • 150 g Risoni
  • 1 rohe, grobe Bratwurst
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto Balsamico Bianco
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Sauerampfer
Die Risoni nach Packungsanweisung al dente kochen und abgießen. Die Bratwurst aus der Haut lösen, zerteilen, in etwas Olivenöl anbraten, mit dem Essig ablöschen und zur Seite stellen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Petersilie mit Senf und restlichem Olivenöl pürieren. Die Bratwurst samt Essig zugeben, salzen und pfeffern. Risoni mit gewaschenem Sauerampfer und Dressing mischen und ggf. nachwürzen.

Quelle: HighFoodality

Donnerstag, 21. Juli 2011

Schoko-Granola

Heute Morgen habe ich den letzten Krümel dieses leckeren Schokomüslis mit Joghurt und Johannisbeeren aus dem Garten gefrühstückt - vorher aber noch schnell ein Foto fürs Archiv geschossen. Bei der Herstellung hatte ich mich weitestgehend an Stephs adaptierte Version gehalten. Auch an die angegebene Backzeit sollte man einhalten, selbst dann, wenn die dickeren Einheiten noch ein wenig feucht erscheinen - sie werden nachtrocknen. Eine zu lange Backzeit kann nämlich den Schokoladengeschmack negativ beeinträchtigen.

Zutaten
  • 250 g zarte Haferflocken
  • 250 g 3-Korn-Flockenmischung
  • 50 g gepuffter Amaranth
  • 50 g gepuffter Dinkel
  • 100 g Cornflakes
  • 3 EL Kakaopulver
  • 125 g brauner Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 50 ml neutrales Öl
  • 100 g Schokolade, 70%
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz















Flocken, Amaranth,Dinkelpuffs und Cornflakes in eine große Schüssel geben, Kakao drübersieben und alles sehr gut vermischen. Wasser mit Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen, bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Vom Herd nehmen und Schokolade, Ahornsirup, Vanille und Salz unter Rühren darin auflösen. Die Mischung dann zum Getreide geben und sehr gut vermischen, bis die Schokolade gut verteilt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, Mischung darauf geben, gut verteilten und im auf 160°C heißen Ofen 30 - 40 Minuten backen. Alle 10 Minuten sollten die Cerealien gewendet/neu gemischt werden, damit sie gut von allen Seiten trocknen können. Wenn das Granola knusprig ist, auskühlen lassen und in einem geeigneten Gefäß aufbewahren.

Quelle: KuLa; deliciousdays