Samstag, 18. Dezember 2010

Spritzgebäck - fremd gebacken, selbst verzehrt

Das beste Spritzgebäck macht in unserer Familie die Oma. Warum also selbst backen, wo wir ja netterweise immer mit mehr als einer großen Keksdose bedacht werden. Selbst die unterschiedlichen Vorlieben werden berücksichtigt - der eine bekommt die etwas helleren, der andere die dunkleren. Für die eine Fraktion werden sie zur Hälfte mit Vollmilch-, für die andere Fraktion mit Zartbitterschokolade verfeinert. Und auch die, die sie am liebsten natur essen, erhalten ihre Lieferung. Richtig lecker knusprig sind sie aber alle!













Eigentlich darf ich das Rezept hier auch gar nicht weitergeben, weil: Die Oma machte eine Großplätzchenproduktion unter fleißiger Mithilfe von 4 Enkelinnen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Das Rezept hatte sie für mich schon notiert. Am Ende des Abends fand sich der Zettel nicht mehr. Auf Nachfrage erfuhr sie von der 11jährigen Enkelin unter Tränen, dass sie den Zettel weggeschmissen habe. Sie wolle nicht, dass es weitergegeben werde, da es doch ein altes Familienrezept noch von der Uroma sei und man da mal endlich etwas habe, dass nur der Familie gehöre. Also: ich baue auf Eure Verschwiegenheit!!!!

Zutaten
  • 1 Pfund gute (!) Butter
  • 4 Eier
  • 1 Pfund Zucker
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Pfund Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • optional 400 g gemahlene Haselnüsse (dann noch 1 Tasse Zucker mehr zugeben)

Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel geformt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Bei der Oma wird der Teig dann durch einen sehr robusten Fleischwolf mit Spritzgebäckvorsatz ge"jagd". Die Plätzchen werden für ca 15 Minuten gebacken und - wenn sie abgekühlt sind - teilweise in Schokolade getaucht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen