Freitag, 24. Dezember 2010

Kohlrabisuppe mit Erbsen-Cashew-Pesto

Eine geeignete Suppe für die Vorspeise an Heiligabend hatte ich - wie schon so oft - hier entdeckt. Das Erbsen-Cashew-Pesto ist bei mir zwar aufgrund der Tiefe der Suppenschüsseln abgetaucht, aber wenn man ganz genau hinschaut, kann man es in der Suppe durchaus erahnen...sie schmeckte uns zudem sehr sehr gut.

Zutaten
- für die Suppe
  • 800 g Kohlrabi
  • 240 g Schalotten oder Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 200 ml Wermut (z.B. Martini)
  • 1 l Milch
  • 400 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas frischer Zitronensaft (mußte ich weggelassen, da ich sie bereits anderswo verarbeitet hatte)

- für das Pesto

  • 100 g TK- Erbsen
  • 50 g Cashewkerne
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl
















Kohlrabi und Schalotten/Zwiebeln schälen und klein schneiden. Butter erhitzen und die Schalotten glasig andünsten - sie sollten nicht braun werden. Kohlrabi zufügen, ca. 3 Minuten mitdünsten sowie Salz und Zucker zugeben. Mit Wermut ablöschen und diesen fast ganz einkochen lassen. Wasser und Milch einrühren und bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten schwach köcheln lassen. Dann die Sahne zufügen, kurz aufkochen lassen, mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb gießen. Zuerst befürchtete ich schon, dass gar nichts mehr für die Suppe übrig bleiben würde, so viel Substanz blieb im Sieb hängen - aber das Ergebnis war trotzdem überzeugend. Abschmecken nicht vergessen!
Für das Pesto die Erbsen in gesalzenem Wasser 5 Minuten kochen lassen, abschrecken und über einem Sieb abtropfen lassen. Die abgetropften Erbsen mit den Cashewkernen und dem Olivenöl in eine Moulinette geben (meine ist ein ererbtes Altertümchen meiner Oma - funktioniert aber immer noch einwandfrei) und zu einer homogenen Masse "schreddern". Salzen und mit dem gemahlenen Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Suppenschälchen geben und mit etwas Pesto anrichten sowie mit Olivenöl beträufeln.

Quelle: Paules ki(t)chen

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