Montag, 7. November 2016

Ziegenkäse-Tartelettes

Gestern noch haben wir (so scheint es) im T-Shirt auf der Terrasse gesessen und heute Nacht soll es erstmalig in diesem Herbst/Winter schon schneien. Das geht mir einfach zu schnell.
Schnell sind auch diese Tartelettes hergestellt - und genauso schnell auch schon wieder verzehrt ;-)



Zutaten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 100 g Crème fraiche
  • Salz, Pfeffer
  • 6 kleine Zweige Thymian
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 6 Taler Ziegenfrisch- oder -weichkäse (ca. 25 g)
  • 2 EL glüssiger Honig

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und Knoblauch pressen. Ei mit Crème fraiche und Knoblauch mischen, salzen und pfeffern sowie die Blättchen von 2 Zweigen Thymian unter die Masse heben.

Entweder 6 Mulden eines Muffinblechs - oder wie ich heute 24 Mulden eines Mini-Muffin-Blechs - kalt ausspülen und abtrocknen. Aus der Blätterteigplatte 6 (Durchmesser ca. 12 cm) bzw. 24 Kreise ausstechen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Mulden damit auskleiden. Die Frühlingszwiebelringe und etwas Ziegenkäse auf die Mulden verteilen und mit der Crème fraiche-Masse auffüllen. 

Auf 2. Schiene von unten im 200 Grad heißen Backofen bei Umluft ca. 15 Minuten (bei der 24 Form ggf. kürzer) backen, bis die Tartelettes leicht gebräunt sind. Kurz in der Form auskühlen lassen, herauslösen, Honig erwärmen, über die Tartelettes träufeln und mit Thymianblättchen bestreuen.



Quelle: von Muttern ;-)

Donnerstag, 15. September 2016

Schwarzer Linsensalat

Ein schnelles Rezept für einen warmen Septembersonntag - so gut, dass es ihn auch jenseits des Rheins am Dienstag gab und diesseits des Rheins am Freitag geben wird.



Zutaten

  • 1 Tasse schwarze Belugalinsen
  • 15 Kirschtomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Avocado, gewürfelt
  • 2 EL Petersilie (d: 3/4 Bund), gehackt
  • 1 Limette
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Olivenöl, ein Schuss Weißweinessig

Die Linsen in der doppelten Menge Wasser 20 - 30 Minuten kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Tomaten mit Petersilie, Avocado, Linsen und Limettensaft in eine Schüssel geben. Salzen, pfeffern und mit etwas Olivenöl und einem Schuss Weißweinessig mischen.

Quelle: tinyspoon.com

Samstag, 20. August 2016

Tomatentarte

Samstag ist Markttag und im August wandern jeden Samstag mehrere Kilogramm bunte Tomaten in den Einkaufskorb. Manchmal wird die Zeit für die Verarbeitung und Verwendung im Laufe der Woche knapp. Geht Euch auch so? Dann auf jeden Fall einmal diese Tarte von Micha ausprobieren:



Zutaten - für den Teig:
  • 220 g Mehl (d: halb VK)
  • 110 g Butter
  • Salz, Piment d'Espelette
  • Oregano, getrocknet
  • etwas kaltes Wasser

- für den Belag:
  • 20 g getrocknete Tomaten, nicht in Öl eingelegt
  • 3 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Honigsenf
  • 3 TL Thymian, frisch - klein geschnitten
  • Harissa
  • 750 - 800 g bunte Tomaten
  • etwas Olivenöl
  • Thymian, Salz und Pfeffer


Die Teigzutaten rasch zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie im Kühlschrank für 1 Stunde ruhen lassen. Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen, klein schneiden und mit beide Senfarten, Thymian und Harissa mischen. Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln und von den Kernen befreien.

Eine Tarteform buttern, Teig auf bemehlter Fläche ausrollen und Tarteform damit auskleiden. Mehrfach mit einer Gabel einstechen und für 30 Minuten in die Tiefkühltruhe stellen. Danach den Tarteboden mit der Senfmasse bestreichen und mit den Tomaten belegen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Thymian bestreuen sowie salzen und pfeffern. Die Tarte im 190°C heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.

Quelle: grain de sel

Sonntag, 31. Juli 2016

Rührkuchen mit schwarzen Johannisbeeren und Streuseln

Zu einem kleinen Picknick sollten uns die letzten schwarzen Johannisbeeren in Form eines Kuchens begleiten. Dieser sollte gut zu transportieren sein, lediglich eines Messers zum Portionieren bedürfen und auf der Hand gegessen werden. Der Rührkuchen von Scheckenlaks erfüllte alle Anforderungen, durfte mit zum Picknick und schmeckte wirklich gut.


Zutaten für eine Kastenform
  • 130 g weiche Butter
  • 190 g Zucker
  • 3 größere Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g gehackte Mandeln
  • 250 g schwarze Johannisbeeren
und für die Streusel
  • 50 g Mehl
  • 20 g gehackte Mandeln
  • 30 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 30 g Butter


Schwarze Johannisbeeren waschen und putzen. Butter mit Zucker schaumig schlagen und ein Ei nach dem anderen unterrühren. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und gesiebt unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Nun die Mandeln und die mit etwas Mehl bestäubten Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Für die Streusel alle Zutaten bis auf die Butter mischen, dann erst Butter in kleinen Stücken zugeben und mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Streusel auf dem Teig verteilen und den Kuchen in den auf 170°C vorgeheizten Backofen geben und auf der 2. Schiene von unten mit Ober-/Unterhitze ca. 70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Quelle: scheckenlaks.com

Samstag, 30. Juli 2016

Mangold mit Tomaten und Ziegenfrischkäse - überbacken

Das Hochbeet explodiert förmlich, man kann täglich Mangold, Kohlrabi, Radieschen, Rote Beete, Salat und verschiedene Kräuter ernten. Für die Mangoldschwemme hat sich neuerdings die überbackene Variante bewährt. Für mich gern auch nur mit etwas geröstetem französischem Landbrot.



Zutaten für 2
  • 500 g Mangold
  • 150 g kleine Tomaten
  • 80 g Ziegenfrischkäse
  • frischer Thymian
  • Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 1 TL Akazienhonig
  • Pfeffer, Salz
Mangold gründlich waschen, putzen, die groben Stiele herausschneiden und 2 Minuten in Salzwasser blanchieren. Die Blätter in einem Sieb etwas abtropfen lassen und in eine Auflaufform legen. Tomaten waschen, halbieren oder vierteln und auf dem Mangold verteilen. Den Ziegenfrischkäse in Flöckchen sowie die Thymianblätter darüber geben. Das Ganze mit 2 EL Olivenöl beträufeln und im 150°C heißen Ofen bei Umluft 10 - 15 Minuten backen, bis der Ziegenfrischkäse zu schmelzen beginnt. Die Zitrone auspressen, den Zitronensaft mit 2 EL Olivenöl und dem Honig verrühren. Das Gemüse aus dem Ofen holen, mit der Zitronen-Honig-Mischung beträufeln sowie salzen und pfeffern.


Quelle: eatsmarter.de

Dienstag, 5. Juli 2016

Zucchini Pissaladière

Der Mittwoch ist bei uns meist ein vegetarischer Mittwoch - der Tag in der Woche, an dem Kind 2 - ein ausgesprochener Fleischesser - in der Schulmensa bekocht wird. Kind 1 und ich, wir probieren dann gern mal ein neues Rezept aus oder wiederholen zum x-ten Male die Gerichte, die Kind 2 auf jeden Fall stehen lassen würde. Diese Zucchini Pissaladière, die hat bereits die x-te Wiederholung erfahren.


Zutaten für 2 Bleche

  • 300 g Weizenmehl (d: halb Vollkorn/halb 550er)
  • 1 TL Salz
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g frische Hefe
  • 3 EL Olivenöl

  • 2-3 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz und frischer schwarzer Pfeffer
  • frischer Thymian
  • etwas Olivenöl
  • 150 g Sauerrahm
  • 1 Hand voll Kalamata-Oliven 
  • 200 g Ziegenfrischkäse oder Ziegenkäse (Rolle)
  • 1 EL Honig
  • ggf. frische Minze
Mehl und Salz mischen, Hefe im Wasser auflösen und mit dem Mehl und dem Olivenöl zu einem homogenen Teig verkneten und für 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Zucchini grob raspeln, Zwiebel in Streifen schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel mit Knoblauch in etwas Öl glasig anschwitzen, Zucchini zugeben und ca. 5 Minuten mit garen. Salzen, pfeffern und Thymianblättchen zugeben.

Teig halbieren, dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Den Teig mit Sauerrahm bestreichen - jedoch einen kleinen Rand lassen. Zucchini auf dem Sauerrahm verteilen, Ziegenkäse darüber geben und auch die Oliven darüber streuen. Den Ziegenkäse mit etwas Honig beträufeln und die Ränder mit Olivenöl bepinseln. Bei 180°C 20 - 25 Minuten backen. In Stücke schneiden und ggf. mit frischer Minze bestreuen.

Quelle: www.meinleckeresleben.wordpress.com

Sonntag, 26. Juni 2016

Brownies

Kind 2 kam am Freitag mit einem Rezept für Brownies aus der Schule. Ehrlich gesagt, war ich da doch etwas skeptisch. Sie ließ sich aber nicht davon abbringen, dass wir genau dieses Rezept am Wochenende unbedingt auch ausprobieren müssten. Und da diese Schokobrownies doch sehr lecker sind, sollen sie hier auch einen Eintrag erhalten:


Zutaten
  • 100 g Mehl
  • 1 Pck. Puddingpulver (Schokolade)
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 100 g Schokolade, Zartbitter
  • 200 g saure Sahne
  • 1 TL Natron
  • 2 EL ungesüßtes Kakaopulver

Schokolade hacken und mit der Butter im Wasserbad unter Rühren schmelzen. In einer Schüssel Mehl mit Natron, Puddingpulver und Kakao mischen. In einer weiteren Schüssel Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Butter-Schoko-Masse vorsichtig hinzugeben und kurz das Mehlgemisch unterheben. Den Teig in eine Form mit entsprechend hohem Rand geben (bei uns eine Auflaufform)

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, Auflaufform in den Ofen geben und ca. 20 - 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Quelle: unbekannt

Montag, 20. Juni 2016

Mangold-Mini-Muffins mit Brie

Immer noch Regenwetter - im Juni. So habe ich mal ein bisschen die zahlreichen "Entwürfe", die in den Tiefen dieses blogs schlummern, bereinigt und bin auf diesen Entwurf aus dem vergangenen vorvergangenen Winter gestoßen. Wir hatten abends beim Nachbarn gegrillt - im November. Das machen wir ab und an - auch mal im Januar bei Schneetreiben. Mal sitzen wir auf Strohballen und mal stehen wir nur ums Feuer, trinken des Nachbarn selbst gemachten Glühwein, essen gegrillte Würstchen, schwatzen erst zu früher und später zu fortgeschrittener Stunde. Die Mini-Muffins sollten damals mit dorthin - es scheinen aber nur wenige den Weg über den Zaun geschafft zu haben. Die könnte ich ja morgen noch mal machen - falls es wieder bzw. weiter so regnet....
















Zutaten
  • 150 g Mangold
  • 25 g Butter
  • 190 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL geriebenen Parmesan
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskat
  • 175 g Milch
  • 1 kleines Ei
  • 75 g Brie
Backofen auf 190°C vorheizen und ein Mini-Muffinblech fetten. Die Butter zerlassen, den Mangold waschen, trocken schütteln, die Stiele entfernen und klein schneiden. Mangoldblätter grob hacken. Die Stiele 5 Minuten dämpfen, Blätter zugeben, weitere 1 - 2 Minuten mitdämpfen und ausdrücken. Mehl mit Backpulver, 1 EL Parmesan, Salz und Muskat mischen. In einer anderen Schüssel das Ei mit der Milch und der flüssigen Butter verquirlen, Mehlgemisch zufügen und kurz untermischen. Mangold sowie klein gewürfelten Brie zugeben - nur kurz unterheben und den Teig auf die Vertiefungen verteilen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen.

Quelle: Alice Hart, Gemüse satt!

Sonntag, 19. Juni 2016

Mediteraner Reissalat

Am Samstag Abend stand Grillen mit Freunden auf dem Programm - bei schönem warmen Juni-Sommerwetter. So war es geplant. Wenn man mal davon absieht, dass wir innen gegessen haben und nur der Grill auf der Terrasse unter dem aufgespannten Sonnenschirm stand - damit das Grillgut nicht vollregnet - dann war das ein sehr schöner Abend. Geschmeckt hat auch der mediterane Reissalat sehr gut, da wird es sicher eine Wiederholung geben.



Zutaten
  • 100 g roter Reis
  • 100 g grüne Linsen
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Kalamataoliven, ohne Stein
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 50 g geröstete Sonnenblumenkerne
  • 60 g Rucola
  • 150 g Cherry-Tomaten
  • frisches Basilikum
  • 6 EL Olivenöl
  • Saft einer Bio-Zitrone
  • 1 EL grober Senf
  • 1 EL Honig
  • Salz, schwarzer Pfeffer
Linsen und Reis kochen und auskühlen lassen, Paprika würfeln und Oliven in Scheiben schneiden. Tomaten würfeln und getrocknete Tomaten hacken. Reis, Linsen, Paprika, Oliven, Tomaten, Sonnenblumenkerne mit Rucola mischen. Olivenöl, Zitronensaft, Senf und Honig mischen und unter den Salat geben, Salzen, pfeffern und mit Basilikum betreuen.


Quelle: Reishunger

Sonntag, 22. Mai 2016

Gebratener Reis mit Mangold

Man hätte es ahnen können... Als der Liebste letztes Jahr das Hochbeet gebaut hat, da habe ich ganz euphorisch so ein kleines Tütchen mit Mangoldsamen gesät. Sind ja gar nicht so viele Samen - dachte ich. Wochen später sah die Sache dann ganz anders aus. Quasi jedes kleine Samenkorn wuchs zu einer stattlichen Mangoldstaude heran - so viel Mangold konnten wir gar nicht essen. Im Herbst habe ich dann die Hälfte rausgerupft und was soll ich Euch sagen: ...jetzt Mitte Mai haben wir wieder Mangold ohne Ende. Bewährt hat sich in letzter Zeit der gebratene Reis mit Mangold:



Zutaten für 2 Personen

  • 2 EL Erdnussöl
  • 1 Bio-Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
  • 1 Mangoldstaude, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Reis, gekocht und abgekühlt
  • 3 EL Sojasauce

1 EL Erdnussöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenstreifen scharf anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen. Restliches Öl zugeben, Chili und Mangold anbraten, Reis zugeben und alles bei starker Hitze rührend weiter braten (bei Bedarf noch etwas Öl zugeben), bis der Reis eben nach "gebratenem Reis" aussieht. Hähnchenstreifen wieder zugeben, Sojasauce unterrühren, kurz weiter braten und fertig.

Quelle: new kitch on the blog